Ist das Strafbar (Onlinehandel)?

4 Antworten

Nein, ist es nicht. Könnte allerdings sein, dass der Händler die kostenlosen Produkte berechnet, weil Du ja den entsprechenden Einkaufswert gar nicht erreicht hast. Zudem hast Du noch die Rücksendekosten. 

Natürlich ist das nicht erlaubt, aber wenn es nicht z.B. in den AGB´s verankert ist oder es Beschwerden der Händler gibt, ist es dann Glück.

Im Normallfall erschleicht sich so diese Person, dieses Produkt & das ist rein rechtlich in DE strafbar, den Onlineshopbetreiber steht jeder Zeit frei Anzeige zu erstatten.

steht jeder Zeit frei Anzeige zu erstatten.

Ja. Fragt sich nur, für welchen Strafbestand. Ich finde da keinen.

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@tinalisatina

Das ist vorsätzlicher Betrug, dürfte leicht zu finden sein!

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@DanMe

Gibt es denn auch einen fahrlässigen Betrug? Und worüber wird denn hier betrogen?

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@DanMe

Abgesehen davon, dass Betrug immer vorsätzlich ist ...

Den sehe ich hier nicht bzw. der ist nicht nachweisbar. Wenn der Händler will, dann fordert er das Gratisteil auch zurück. Oder berechnet es. Das macht er aber offensichtlich nicht.

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@NonNam

Da die Person unter Vorsatz, wissentlich mit voller Absicht diese Betrügerei ausübt, fällt da fahrlässig mal total weg. Es ist absichtlicher & geplanter Betrug um an diese Produkte zu gelangen. Selbst wenn diese Produkte zurückgegeben werden, steht trotzdem der vorsätzlich versuchte Betrug im Raum, wo ebenfalls Anzeige erstattet werden kann.

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@DanMe

Betrug setzt immer Vorsatz voraus, sonst ist es keiner. Aber worüber wird denn hier getäuscht?

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@NonNam

Deshalb fragt doch der Fragesteller! Wenn die Händler Anzeige erstattet haben, erfährt es der Beschuldigte auch erst per Vorladung zur Aussage. Und dies für die Shopbetreiber nachzuweisen, ist nicht besonders schwer, dafür muss man ja für gewöhnlich Daten angeben, bezahlen, Lieferaddresse usw.

Im Ganzen, ist es ganz dünnes Eis!

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@DanMe

Zunächst einmal muss der Shop dem Käufer über die Modalitäten informieren, was zu tun ist, wenn Ware retourniert wird und der „Geschenkpreis“ unterschritten. Wir wissen hier weder, ob da bereits im Vorfeld geschehen ist, noch, ob wie das aussieht. Sollte es eine Rücksendung oder Zahlung vorsehen, muss Verzug bestehen. Danach kann ein Inkasso- oder Mahnverfahren eingeleitet werden. Wie irgendjemand (also Du) da beweisen will, dass von vorneherein die Absicht bestand, die (eventuell bestehenden) Regeln zu unterlaufen, ist mir schleierhaft. Vielleicht mit einem Geständnis. 

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Das Gratisprodukt muss in diesem Fall ebenfalls zurückgegeben werden.

Das wird in diesem Fall nicht getan. Die Person tat es bereits mehrmals in verschiedenen Shops.

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@xKleinerGruftix

Sie bestellt sich beispielsweise 4 Dinge im Wert von 50€ um an das Gratisprodukt zu gelangen, behält dann das billigste für ein paar Euro inklusive das Geschenk und gibt den Rest zurück.

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@xKleinerGruftix

Solange der Händler sich darüber nicht beschwert bzw. diesbezüglich keine Regelung vereinbart hat, ist das kein Problem.

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strafbar nicht, nur assozial. Evt. werden die gratis Produkte auch zurückgefordert

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