Ist das soziale Phobie und warum habe ich so Angst?

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9 Antworten

Guten Tag misscassi,

aus undefinierbaren Gründen dürfte Dein Selbstwertgefühl im Keller gelandet sein.

Dir ist sehr wohl bewusst, das es (fast) egal ist, was andere denken, fühlen, essen, trinken usw...Doch Deine Gedanken verankern sich im Gestrüpp, verheddern sich und finden momentan keine andere "Freizeitbeschäftigung"!

>Ich will mein Leben leben, ohne dabei Angst zu haben was andere von mir
halten>

Deine sogenannte Angst ist nicht nur unpassend, sie ist überflüssig wie ein Kropf. Es sollten sich weitaus interessantere Dinge in Deinem Hirn abspielen, denn damit erlangst Du einen anderen Standard.

Ständig Gesichtzüge/Mimik unserer Mitmenschen zu beachten, zu kontrollieren bringt keine hochtrabenden Erfolge/Resultate und sehr selten dazu die passende Antwort. Ein grimmiger Blick sagst noch nicht, dass der jenige schlechte, dumme- was auch immer- Gedanken mit sich herum trägt.

Es fehlt dazu (D)eine Gelassenheit nach dem Motto..LMA..., die man mit persönlichen Interessen -da und dort- natürlich anders angehen darf.

Es liegt nur an Dir, diese einengende Eigenschaft zu (ver)ändern. Da Du auf diese Art und Weise u.U.auch entsprechende Blicke verteilst, die dann evtl. als Echo zu Dir finden.

Menschen sind Individualisten, die wir so nehmen sollten wie sie sind. Positiv wie auch negativ. Sich aber damit den Kopp voll dröhnen bringt  nur Verdruss, Missverständnisse und somit das eigene Unverständnis.

Take it easy, verabschiede dumme, böse, schlechte Gedanken und lebe.

Was andere (unbekannte) denken....na und:) für den Rest finden sich dann schon andere Eindrücke.

Wünsche Dir gute Gedanken für Gegenwart/Zukunft.

 

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Kommentar von misscassi
10.10.2016, 16:41

Hallo Berlinfee :)

Ich möchte mich ganz herzlich für deine ausführliche Antwort bedanken, wie auch die Zeit die du dir genommen hast um dir meinen Text durchzulesen und mir zu helfen. Ich konnte mich in deinen Sätzen widerspiegeln.

Ja die Angst ist in der Tat überflüssig, es ist eine schlechte Angewohnheit. Ich werde versuchen sobald mir so ein Gedanke aufkommt, diesen rasch zu ändern und mir bewusst machen, dass dies wirklich keine Resultate und Erfolge hervorzieht. Deine Antwort hat geholfen, danke.

Mir ist es wichtig, diesen Gedanken beizubehalten ich muss mich also jeden Tag dem stellen und nicht davor flüchten.

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Hui.. Also ich muss mal sagen, dass es allgemein in der Natur des Menschen liegt sich Sorgen darüber zu machen was andere von einem denken.  Ich glaube so jeder hat damit Probleme, die einen stärker... die anderen leichter.

Du kannst nicht in Köpfe reinschauen, niemand kann das, also weißt du auch nicht was andere denken. Im Leben gibt es immer irgendjemand der dich nicht mag, das ist normal. Das muss dich dann aber nicht stören, weil du ja im Groben zählen kannst wer auf deiner Seite steht und wer dich akzeptiert so wie bist.

Meine Psychologin sagt mir immer, dass wenn ich wieder solche Gedanken habe, soll ich einfach denken "scheiß egal". Ich kämpfe auch mit diesen Gedanken oft und mache auch ein Drama daraus xd aber das wird schon.

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Ich denke aus irgendeinem Grund stellst du dich selbst in Frage Das kennen wohl die meisten von uns, solch eine Phase. Wir wachsen und reifen und nehmen mehr war. In der Entwicklung ist es eher so, dass wir Menschen in eine sensiblere Grundhaltung gelangen. Wir nehmen immer mehr immer bewusster war. Da gilt es mit neuen Gefühlen und Umständen richtig umzugehen. 

Wichtig ist, dass du dich jetzt nicht verrückt machst und die neuen Gefühle einfach annimmst. Je mehr du dich dagegen wehrst desto größer werden diese. Akzeptiere diese, aber fokussiere diese nicht. Wenn du in der Situation bist wo diese Gefühle kommen sag zu dir selbst das ist ein Gefühl geprägt aus deinen bisherigen Erfahrungen, aber es ist nur einer von Millionen Blickwinkel auf genau diese Situation. 

Fakt ist was wir gedanklich fokussieren das wird Realität. Heißt wenn du immerzu an diese unangenehmen Situationen denkst, werden diese bleiben. Erkenne dass du dich entscheiden kannst und nicht der einzelne Gedanke oder das eine Gefühl bist, sondern der stille Beobachter hinter diesen Gedanken und Gefühlen. Fokussiere dich auf das was dir Freude bereitet. Schnapp dir ein großes Blatt Papier und male oder klebe Bilder darauf was deine Wünsche und Träume sind und fokussiere diese am Morgen und am Abend für 5min oder wenn es dir danach ist gerne länger. Es wird schon sehr viel Veränderung nach kurzer Zeit bringen. Viel Freude beim Ausprobieren und lass dich vom Glück überraschen. ;-)

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Hallo,

man muss nicht von jedem geliebt werden und auch nicht gemocht. Es wird auch immer Leute geben, die schlecht über einen denken, egal wie gut man ist.

Es kann sein, dass du mit dir selbst nicht ganz zufrieden bist und diese Gedanken sind ein Ausdruck davon. Vielleicht kannst du, wenn diese Gedanken wieder aufkommen, schnell an etwas anderes denken, also gegensteuern, so zur Übung, konzentriere dich schnell auf etwas anderes, mache etwas anderes und vielleicht wirst du diesen Anspruch "gefallen zu wollen" los.

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Kommentar von misscassi
10.10.2016, 16:17

Ja da hast du schon recht. Ich bin zufrieden mit dem was ich erreicht habe, aber manchmal kann ich nicht selbst zu mir stehen wie ich wirklich bin. Kann das vielleicht daher kommen?

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du kannst nun mal nicht jeden zum lachen bringen.. das sollte auch nicht dein ziel sein. du hast bestimmt noch andere qualitäten, die dich als persönlichkeit auszeichnen. und wenn du ein komisches gefühl bei jemandem hast: rede mit den leuten! im gespräch können sich deine zweifel vllt ganz schnell auflösen ;)

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Kommentar von misscassi
10.10.2016, 16:14

Vielen dank :) Nun ich bringe Menschen halt gerne zum lachen und dies macht mich auch selbst glücklich. Ich weiss einfach nicht mehr wie ich ein Gespräch anfangen soll.

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Ja, das kann eine Sozialphobie sein. Mir geht es auch so: Ich achte immer auf die Gesichtszüge und Betonungen und das super super intensiv. Aber dann frage ich mich: Muss mich jeder mögen? Ich arbeit mit circa 20 Leuten in einem Kindergarten. Manchen sehe ich an, dass ich ihnen wohl etwas unsympathisch bin, aber wow, dann ist das halt so. Mit denen arbeite ich eh kaum zusammen. Man kann nie jedem gefallen bzw sympathisch sein, wäre ja auch total langweilig!

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Kommentar von misscassi
10.10.2016, 16:12

Vielen Dank für deine Antwort, du hast recht. Ich quäle mich einfach damit. Obwohl ich manchmal auch denken kann "mir doch egal, mit der Person hab ich sonst auch nicht viel zu tun". Und irgendwann wechselt das wieder. Es fühlt sich wie ein Hoch und Tief an.

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Wird gern mehr schreiben aber das haben die anderen schon übernommen. Was ich aber zum besten geben möchte ist: Hättest du "Soziale Phobie" hättest du ganz sicher keine Ausbildung. Sozio-phobiker die in einem Raum mit vielen anderen Menschen sitzen um irgentwas produktives zu tun... Undenkbar.

Du hättest Angst, würdest beginnen völlig unkontrolliert zu schwitzen und bei den meisten ist das sogar so schlimm, das sie etwas bekommen das man allgemein unter "Stress-Pickel" kennt. Also was ich sagen will: Wenns wirklich eine Soziale-Phobie wäre, wüsstest du das.

Übrigens meinen meine Freunde ich sei der witzigste Mensch der Welt. Die Welt hingegen denkt genau das Gegenteil. Vermutlich sind es grade darum meine Freunde :-p

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Es kann der anfang einer sozialphobie sein aber muss es nicht. Bei einer sozialphobie traust du dich teilweise nicht mehr auf die straße weil du so große angst davor hast. Es ist wie als wenn du schüchtern bist. Nur das Schüchternheit eine normale Charaktereigenschaft ist die nicht schlecht ist. Aber mit einer sozialen Phobie bekommst du richtige panikattacken und das ist krankhaft.

Wenn du denkst das das der anfang einer sozialen Phobie sein könnte dann geh am besten mal zum artzt. Der kann dich dann weiter beraten und dich an einen Psychologen überweisen. Mit einer Überweisung übernimmt das sogar die krankenkasse. Geh lieber früher zum Arzt bevor du dich nicht mehr raus traust oder es dir zu schwer fällt.

Liebe grüße

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Kommentar von misscassi
10.10.2016, 16:19

Ok das habe ich nicht gewusst. Zum Glück ist es so, dass ich mich getraue raus zu gehen. Ich liebe es sogar raus zu gehen. Auf die Gesichter fremder Menschen achte ich aber nicht. Nur auf die von Personen, welche ich kenne.

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verstelle dich nicht, sei du selbst

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Kommentar von misscassi
10.10.2016, 16:10

Das versuche ich au. Wären aber bloss nicht diese unnötigen Hintergedanken da.

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