Ist das so in Ordnung, was der Chef tut?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo Elena,

klar ist es grenzwertig einen Azubi als Geselle zu verkaufen. Das finde ich aber eher schwierig, weil der Chef dann den Kunden belügt und ein wenig über den Tisch zieht. Wenn das raus kommt, würde ich mich als Kunde ordentlich beschweren. Aber klar kann er dann immer noch sagen, dass er den Azubi als Geselle verkaufen kann, weil er so gute Arbeit macht, was dann auch wieder ein ordentliches Lob für den Azubi wäre. Vielleicht macht es sich dann für den Azubi auch bezahlt?!

Was den Rest anbelangt: Es gibt wohl kein Unternehmen, dass sich immer an alle Richtlinien und Vorgaben halten kann. Und deswegen ist dem Unternehmen ja nicht gleich die Sicherheit der Mitarbeiter komplett egal. Wie auch immer, wenn sich der Azubi irgendwie beschweren möchte, könnte er sich an die Handwerkskammer (wegen der Ausbildungsbedingungen), die Berufsgenossenschaft (wegen der Arbeitssicherheit) oder die Berufsschule wenden.

Viel Erfolg und viele Grüße
DatSchoof

Leider macht es sich für den Azubi nicht bezahlt. Stattdessen wird er angemeckert, wieso er ein paar Tage länger bräuchte als ein Geselle

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@Elena3399

Wie schon geschrieben, dann kann er sich an die Kammer oder die Schule wenden. Ich gehe mal davon aus, dass es so etwas wie einen Betriebsrat oder eine Gewerkschaft nicht gibt, oder?

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@DatSchoof

Gute Frage. Das weiß ich nicht. Aber danke für die hilfreiche Antwort

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@Elena3399

Sehr, sehr gern geschehen. Freut mich wenn ich helfen konnte.

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@Elena3399

Vielen Dank für die Bewertung zur hilfreichsten Antwort. Habe mich sehr darüber gefreut.

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Wer so dumm ist und Verdünnung trinkt ist selber schuld. Das zeug gehört ist Regal und fertig. Das mit dem Azubi kann ich dir schwer glauben. Wenn es wirklich so wäre hat er die nötigen Erfahrungen. Sonst würde das gleich auffliegen. 
An deiner Stelle würde ich mal mit den angestellten reden. Wenn die zufrieden sind wäre eine Anzeige zwar legal, aber genau so asozial. 

Natürlich hat er die nötige Erfahrung. Nur der Druck ist vom chef sehr hoch alles alleine zu schaffen. 

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@Elena3399

Was für ein Druck vom Chef? Im Handwerk ist immer Zeitdruck. 
In einer Werkstatt arbeiten die Lehrlinge nach einem halben Jahr auch selbstständig und übernehmen so einfache Arbeiten. Wenn sie Vorerfahrung haben lässt man sie sogar gleich an die Bremsanlage oder Ölwechsel vornehmen. 

Das ist auch gut so. Ein Lehrling muss so ausgebildet werden, dass er selbstständig arbeiten kann und Praxiswissen sammelt. Für 99% der Arbeiten braucht man sowieso keine 2. Person.

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Das Verhalten ist versicherungsrechtlich und strafrechtlich relevant. Meldung bei Innung/Handwerkskammer (obwohl ich etwas skeptisch bin, ob die etwas unternehmen).

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