Ist das so als Fehler in einer Ex anzurechnen?

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2 Antworten

Hallo,

vermutlich hat der Lehrer recht, da Du durch Deine genaue Ausführung den an sich korrekten Begriff falsch verbunden hast.

Oft ist das weniger Genaue besser als das Falsche.

Nun ist es eine Stehgreif-Aufgabe, die nicht in die schriftliche Note eingeht. Durch kontinuierliche mündliche Mitarbeit kannst Du die jetz nicht ganz so gute Leistung wieder ausgleichen.

Wichtig also: lasse Dich durch diese Situation nicht entmutigen. Der Lehrer hat seine Maßstäbe die er hoffentlich konsequent verfolgt. Dann hast Du gute Chancen sehr erfolgreich zu werden.

Viel Erfolg!

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Kommentar von flyinspringroll
27.10.2016, 17:34

Vielen Dank für die Antwort :) Ich lasse das Thema jetzt so stehen. Ich rede morgen mit dem zuständigen Fachbetreuer, da es sich bei besagtem Lehrer auch noch um einen Referendar handelt, mal sehen, der wird schon die richtige Antwort haben. Jedenfalls noch zu deine Antwort: Bei einem anderen Schüler hat er im nachhinein einen halben Punkt vergeben, weil dieser statt ausdrückliche - ausführliche Willenerklärung geschrieben hat. 

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Dennoch ist ein "empfangsbedürftiges Rechtsgeschäft" etwas komplett anderes, als eine "empfangsbedürftige Willenserklärung". Das hast du ganz explizit so hingeschrieben.

Die anderen, die es schwammig geschrieben haben, haben eben den Punkt bekommen, vermutlich weil man hier schlichtweg Wert darauf gelegt hat, das Wort "empfangsbedürftig" zu lesen. Du wolltest es ganz explizit machen und hast eben etwas 100% falsches dadurch hingeschrieben.

Die anderen haben das Wort, was der Lehrer sehen wollte, geschrieben. Und dadurch, dass es so schwammig ausgedrückt war, konnte man es scheinbar als korrekt interpretieren.

In dem Fall solltest du einmal die Explizite Frage hier posten. Wenn die Frage ist "Um was für eine Willenserklärung handelt es sich?" und du darauf "eine empfangsbedrüftige" schreibst, ist das korrekt. Schreibt man dann etwas vollkommen falsches wie "empfangsbedürftiges Rechtsgeschäft", ist das nun einmal falsch. Ich denke, hier muss man den Kontext (die genaue Fragestellung) kennen, um urteilen zu können.

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Kommentar von flyinspringroll
27.10.2016, 17:21

Ich bekomme den genauen Wortlaut nicht hin, aber im Groben kann ich es zusammenfassen. Es ging um einen Geldbetrag die schriftlich oder mündlich von einer Großmutter an ihre Enkelin weitergegeben wurde. Meine Antwort war, dass es sich um eine 'ausdrückliche Äußerung' handelt und es ein 'einseitiges Rechtsgeschäft' ist. Daraufhin habe ich noch geschrieben dass es ein empfangsbedürftiges RG ist.

Was bei meiner Frage vielleicht nicht ganz rauskommt ist, dass es mir hierbei nur um einen halben statt einem ganzen Punkt geht wodurch ich die bessere Note bekommen würde..

Außerdem war ich in der Stunde zuvor krank und naja, das empfangsbedürftig stand in unserem Hefteintrag unter den Rechtsgeschäften.

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