Ist das selbstverständlich oder kann man ein Danke erwarten?

9 Antworten

Ich vermute sie hat von ihrem Partner schon erwartet das er ihr zur Seite steht. Ich bedanke mich auch nicht bei sowas bei meinem Partner, schließlich ist es für mich selbstverständlich. Bin ja ebenso für ihn da, wenn es andersrum wäre. Und dann redest du so mit ihr als würdest du einen Dank einfordern. Wäre besser gewesen zu sagen das du gerne für sie da bist. Dann käme eher ein Dank.

Sie wird es die nächsten Tage echt schwer haben. Ich hatte auch erst letztes Jahr die OP. Es war furchtbar. Bestimmt ist sie auch nervös.

Ja gut, sie hat letztens auch gesagt, dass sie sich um mich kümmern würde, wenn ich im Krankenhaus bin oder krank sei. Das würde sie auch für mich machen...

Ich habe ihr danach auch noch gesagt, dass ich es aber auch gerne für sie mache und mir klar war, dass ich zurückfahre.

Oh ja... Es wird krass werden. Kenne das auch. Vor 7 Jahren habe ich auch alle 4 auf einmal unter Vollnarkose gezogen bekommen, die ersten 3 Tage danach waren schrecklich. Der erste Tag eh.

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Die Frage, ob man Dank erwarten kann, erscheint mir nicht den Kern der Sache zu treffen. Denn Du hast den Dank so penetrant eingefordert, dass sie ihn Dir nicht mehr geben will.

Die Frage ist: Wie kommst Du zu der Anerkennung, die Dir zusteht? Wie kommt sie zu einer Haltung, die ihr Ehre macht?

Probiere, ohne Unterton zu kommunizieren. Also kein klagendes: "ich tue es für dich." Sondern ein: "Ich wünsche Dir, dass es dir gut geht. Ich bin für dich da." - ohne darauf hinzuweisen, was Du dafür opferst.

Ja, Du verdienst Dank! Nutzt aber nichts, ihr das um die Nase zu reiben. Denn dann kann sie ihn offenbar nicht mehr fühlen.

Weisheitszähne und noch dazu alle vier, - das ist kein Zuckerschlecken. Sie wird eine Zeit überhaupt nicht mehr sprechen.

Wenn Du noch etwas für sie tun willst, besorge ihr Essen, das sie in weichen Flocken schlucken kann, ohne dass es sich in die Wunden verirren kann. Gut geeignet sind etwa Semmelnknödel (Google hilft), schlecht alles, was z.B. mit Reis ist, weil sich der nicht auflöst im Speichel.

Ich mache es für sie, weil ich selber vor 7 Jahren alle vier Weisheitszähne raus bekommen habe. Ich weiß wie man sich danach fühlt... Und sie ist auch noch eine Schmerzmittelgegnerin, das kann sie ab morgen vergessen.

Ja, vllt. war es blöd von mir kommunizert, aber sie ist auch oft ein "emotionaler Holzklotz". Sie bedankt sich einfach ganz selten. Z.B. haben meine Eltern sie mit mir in ein schickes Café eingeladen gehabt. Für sie haben die bestimmt 7€ bezahlt und sie hat sich nicht mal bedankt und das war erst das zweite Aufeinandertreffen. Wir sind ja auch erst fast 10 Monate zusammen.

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@Johanmiller

Dann reiche ihr eine Tasse mit Wasser und ein Taschentuch. Wenn sie die Wangen immer wieder benetzt, hilft das auch gegen Schwellung und Schmerzen.

Das "sich nicht bedanken" ist möglicherweise nur eine Perle in einer Perlenketten von Unachtsamkeiten, die Dir auffallen. Sie zu rügen bewirkt nur Widerstand.

Also bleiben zwei Wege: Das gute Beispiel oder die abschreckende Spiegelung. Etwa hasste ich es, dass mein Mann mich fertig angezogen und mit Taschen in der Hand warten ließ, bis er ebenfalls bereit war, das Haus zu verlassen. Ich ging mit gutem Beispiel voran. War pünktlich zu seiner Wunschzeit fertig. Umsonst. Ich stand in Winterkleidung mit durch Taschen länger werdenen Armen herum und sah zu, wie er sich laaangsam erst fertig machte.

Eines Tages freute er sich so auf einen Termin, dass er schon fertig an der Tür stand. Tasche über der Schulter. Das war mein Tag. Ich ließ ihn warten, holte noch das und jenes, noch diese Schuhe, dann die anderen. Und richtig, - seinen letzten Schluck Wasser vor dem Weggehen holte ich mir an diesem Tag selbst aus dem Nebenzimmer. Er tobte. Doch verstand auch, wie ich mich schon seit Jahr und Tag damit fühlte.

Alles Gute bei den Mühen der Ebene im Zusammenleben...

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Stell dir vor du hast am Folgetag eine große Operation vor dir. Unter Vollnarkose. In der Regel macht man sich spätestens am Tag vor einer solchen OP ziemlich verrückt, agiert Banane, ist abwesender oder besorgter oder empfindlicher (je nach Grundcharakter und Zeug an das man nebenbei noch denken muss).

Sicher "sie hätte doch...." - hat sie aber nicht. Aus ihren persönlichen Gründen in dem Moment.

Lass gut sein, morgen wirds anstrengend für euch.

Sie hat keine Vollnarkose, macht es mit örtlicher Betäubung. Habe ich ihr abgeraten, weil ich habe vor 7 Jahren auch meine Weisheitszähne, aber unter Vollnarkose raus bekommen. Danach war die Hölle.

Es geht mir glaub ich um´s Prinzip. Sie sagt selten Danke und ist emotional oft ein Holzklotz. Nicht das sie nicht fürsorglich, treu und auch romantisch sein kann, aber in manchen Situationen, da fehlt es an Feingefühl.

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@Johanmiller

Auweia, mit örtlicher Betäubung? Als mir damals alle 4 Weisheitszähne aus den Kiefern rausgebaggert werden mussten gabs eine Vollnarkose. Danach war ich den restlichen Tag "durch" (trotz Schmerzmittel). Auch die Tage danach wars sehr schlimm, zumindest erinnere ich mich ungern daran zurück.

Nun ja, wenn sie es eben so gewohnt ist, dann ist es ein längerer Lernprozess (den sie selbst in Gang setzen muss) um sich anzugewöhnen öfter Dankbarkeit bzw. Anerkennung zu zeigen. Mancher hat es durch die Eltern nicht beigebracht bekommen, manch anderer wuchs in einem Umfeld auf in dem sich alle so distanziert verhielten. So etwas setzt sich fest.

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@Rockige

Ja nur örtlich... Ich dachte mir auch "Oh je"... War auch froh, dass ich das unter Vollnarkose gemacht bekommen habe.

Naja ihr Mutter ist eine sehr kühle Frau. Ich will nicht sagen unherzlich oder so, ich wurde direkt bei denen aufgenommen und es wurde mir auch angeboten, dass ich da übernachten kann wenn ich ein Zimmer brauche. Wenn meine Freundin mit Zuhause telefoniert, dann fragen ihre Eltern auch nach mir.

Aber iwie... Es ist alles etwas distanziert und eher so, als ob es eine WG wäre. Meine Freundin hat auch eine zwei jahre jüngere Schwester, die ist chronisch Nierenkrank, da war die natürlich eher im Vordergrund obwohl die jetzt auch studiert und sogar in Australien ist.

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Parken auf der gegenüberliegenden Seite einer Einfahrt erlaubt?

Hallo!

Heute morgen fand ich einen Zettel an meiner Windschutzscheibe mit der Nachricht, man hätte mein Auto versehentlich gerammt. Ich habe dann die Telefonnummer auf dem Zettel angerufen. Eine Frau war dran und sagte mir, ich hätte aber auch auf der gegenüberliegenden Seite ihrer Einfahrt geparkt und das sein nicht erlaubt. Naja, ich bin dann zu der Stelle gefahren (der Unfall ist gestern passiert, warum ich heute morgen erst den Zettel gesehen habe, weiß ich nicht), habe aber kein Verbotsschild gesehen. Dann bin ich die Stelle nochmal abgefahren. Dieses Mal bin ich aber eine Querstraße weiter gefahren und tatsächlich war dort ein eingeschränktes Halteverbot (auch auf dem Seitenstreifen, auf dem ich stand).

Wenn ich jetzt aber nicht eine Querstraße weiter gefahren wäre, hätte ich dieses Schild gar nicht sehen können! Weiß jemand, ob ich nun Mitschuld habe? Übrigens ist die Straße breiter als 3,10m.

Danke für eure Antworten!

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