Ist das schlimm wenn man betet, dass Jesus schnell kommt?

27 Antworten

Für alles gibt es eine bestimmte Stunde. Und für jedes Vorhaben unter dem Himmel gibt es eine Zeit. (Prediger 3:1)

In Bezug auf das Ende der Endzeit sagte der Apostel Johannes damals:

Kinder, es ist die letzte Stunde, und wie ihr gehört habt, dass der Antichrist kommt, so sind auch jetzt viele Antichristen aufgetreten; daher wissen wir, dass es die letzte Stunde ist. (1. Johannes 2:18)

Zu den damaligen Aposteln und Christen sagte Jesus:

Betet aber, dass eure Flucht nicht im Winter geschehe noch am Sabbat!  Denn dann wird große Bedrängnis sein, wie sie von Anfang der Welt bis jetzt nicht gewesen ist und auch nie sein wird.  Und wenn jene Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Fleisch gerettet werden; aber um der Auserwählten willen werden jene Tage verkürzt werden.

(Matthäus 24:20-22)

Von welcher Flucht sprach Jesus hier? In den Versen 15 und 16 lesen wir:

Wenn ihr nun den Gräuel der Verwüstung, von dem durch Daniel, den Propheten, geredet ist, an heiliger Stätte stehen seht - wer es liest, der merke auf! -,  dann sollen die in Judäa auf die Berge fliehen.

Im Evangelium nach Lukas lesen wir, welche heilige Stätte gemeint ist:

Wenn ihr aber Jerusalem von Heerscharen umzingelt seht, dann erkennt, dass seine Verwüstung nahe gekommen ist! Dann sollen die in Judäa auf die Berge fliehen, und die, die in seiner Mitte sind, daraus fortgehen, und die, die auf dem Land sind, nicht dort hineingehen.  Denn dies sind Tage der Rache, dass alles erfüllt werde, was geschrieben steht.

 (Lukas 21:20-22)

Für die damaligen Apostel und Christen war es durchaus angebracht um schnelle Erlösung von der Drangsal zu beten. Damals stand das Ende kurz bevor.

Heute steht aber das Ende nicht mehr bevor. Heute beten wir ja auch nicht darum, dass der Messias bald komme, um für unsere Sünden zu sterben. Dies ist bereits geschehen.

 Nun gibt es tatsächlich noch immer diejenigen, die auf den Messias warten, da sie Jesus nicht als den verheißenen Messias anerkennen. Ihre Erwartungen werden nicht erfüllt werden. Genauso werden diejenigen für immer warten, die auf das Ende der Endzeit warten. Das Ende ist bereits gekommen. Etwas zu erwarten, was nicht kommen wird ist nicht gesund.

Hingezogene Hoffnung macht das Herz krank, aber ein eingetroffener Wunsch ist ein Baum des Lebens. (Sprüche 13:12)


Praeterismus, ja, damals ging die Welt der Juden zugrunde. Aber heute steht ein viel größeres, globales Ende bevor. Das bezeugt Matth. 24:14 Die rettende Botschaft von Gottes neuer Welt wird auf der ganzen Erde verkündet werden, damit alle Völker sie hören. Dann erst wird das Ende kommen. Das war im Jahre 70 u.Zt. nicht der Fall.

Wenn du dich im Daniel-Buch und in der Offenbarung auskennst, dann ist in diesen Büchern von Tieren die Rede, die Weltmächte symbolisieren. Wir wissen z.B., dass der Ziegenbock aus Daniel für die griechische Herrschaft Alexanders des Großen steht. Der Traum Nebukadnezars zeigt ebenfalls, welche Zeitperioden die verschiedenen Metalle bedeuten. Du kannst in jw.org gehen und die entsprechenden Schlüsselwörter eingeben, sollten dich diese Prophezeiungen interessieren.

Dann erzählte Jesus das Gleichnis vom Weizen und dem Unkraut.
Über den Weizen und das Unkraut sagte Jesus: „Lasst beides zusammen wachsen bis zur Ernte.“ Das verrät, dass es vom 1. Jahrhundert bis heute immer einige gesalbte Christen („Weizen“) auf der Erde gegeben hat. Jesus bestätigte diese Schlussfolgerung, als er später seinen Jüngern versicherte: „Ich bin bei euch alle Tage bis zum Abschluss des Systems der Dinge“ (Mat. 28:20).


Du bist also nicht im Recht mit deiner Behauptung, dass der Herr Jesus Christus nicht mehr kommt. Warum hat er uns denn beten gelehrt: "Dein Königreich komme, dein´Wille geschehe auf Erden?" Es ist eine berechtigteHoffnung mit all den versprochenen Segnungen danach.

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@stine2412

Leider stehst du mit deiner Aussage, dass die frohe Botschaft damals nicht auf der ganzen Erde verkündet worden wäre, im direkten Widerspruch zu den Aposteln. Diese haben genau das Gegenteil bezeugt.

Vergleiche dazu bitte Römer 10:16-18, Römer 16:25-27, Kolosser 1:6,23. Dort wirst du lesen, dass diese frohe Botschaft auf der ganzen Erde, in der ganzen Schöpfung und unter allen Nationen gepredigt wurde. Achte dabei bitte auf die abgeschlossene Zeitform.

Wenn ich nun also zwischen deinem Zeugnis und dem der Apostel wählen muss, dann werde ich das Zeugnis der Apostel deinem Zeugnis vorziehen. Die Apostel haben unter Eingebung des Heiligen Geistes geschrieben. Dies wirst du hoffentlich nicht für dich in Anspruch nehmen wollen.

Lies bitte die von mir genannten Bibeltexte in deiner eigenen Bibel nach und du wirst sehen, dass sich damals schon die Worte aus Matthäus 24 erfüllt haben.

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Ganz im Gegenteil! Ich denke, dass Christen in der Naherwartung leben sollten, dass Jesus zu jeder Zeit wiederkommen und alle gläubigen Christen entrücken könnte (1. Thessalonicher 4,17) und auch dafür beten dürfen bzw. sollen. In Vers 18 steht: "So tröstet nun einander mit diesen Worten!"

Johannes schreibt im zweitletzten Vers der Bibel: "Es spricht, der dies bezeugt: Ja, ich komme bald! Amen. - Ja, komm, Herr Jesus!" (Offenbarung 22,21-22).

nein das ist nicht schlimm. Das zeigt das du eine Sehnsucht hast nach Gott, und nach dem Himmel. und es ist "gesund", schlimm wäre es wenn es nicht so wäre.

aber wir können den Tag an dem Jesus kommt nicht ändern oder beeinflussen. Nur Gott kennt den Tag und die Stunde.

Matthäus 24, 36: „Von dem Tage aber und von der Stunde weiß niemand, auch die Engel im Himmel nicht, auch der Sohn nicht, sondern allein der Vater.“

Johannes 14,2.3 In meines Vaters Hause sind viele Wohnungen. Wenn's nicht so wäre, hätte ich dann zu euch gesagt: Ich gehe hin, euch die Stätte zu bereiten? Und wenn ich hingehe, euch die Stätte zu bereiten, will ich wiederkommen und euch zu mir nehmen, damit ihr seid, wo ich bin.

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