Ist das rechtens bei Wohnungsreservierung?

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17 Antworten

Natürlich ist das rechtens - er beschafft sich die Infos ja nicht illegal sondern von Dir direkt - und Du kannst jederzeit ablehnen resp seiner Bitte nicht Folge leisten.

Du wirst damit auch nicht diskriminiert

Der Anbieter sollte Bewerber auch keinesfalls im Voraus ablehnen und daher jedem Bewerber, d. h. auch solchen, die für ihn als Mieter - aus welchen Gründen auch immer - nicht in Frage kommen, ein Selbstauskunftsformular übergeben mit der Bitte, dies vollständig ausgefüllt und bis zu einem bestimmten Termin an ihn zurückzuleiten.

Werden die darin enthaltenen zulässigen Fragen nicht, nicht vollständig oder nicht rechtzeitig beantwortet, ist dies für den Anbieter bereits ein sachlicher Grund, den Bewerber ohne Verstoß gegen das AGG [allg Gleichbehandlungs- gesetz] abzulehnen.

Sachliche Ablehnungsgründe können sich ferner aus den Angaben des Bewerbers in der Selbstauskunft bzw. aus daraus resultierenden Nachfragen, z. B. beim Vorvermieter ergeben, z. B.

  • mangelnde Solvenz, kein zur Zahlung von Miete und Betriebskosten ausreichendes Einkommen, andere Bewerber mit besserer Solvenz
  • negative Auskünfte des Vorvermieters, der Bank des Mieters (Bankaus- kunft), der Schufa oder einer Auskunftei, bei der im Rahmen eines sog. SolvenzChecks Daten über die Solvenz eines Bewerbers abgefragt werden können

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interessanter Artikel http://www.haus-und-grund-muenchen.de/mainw/mietre/agg.html


@Goldielocks1,

du bist nicht verpflichtet, dem Vermieter diese Unterlagen zu besorgen.

Nur, der Vermieter kann die Wohnung dem vermieten den er auswählt, dich wird er dann nicht nehmen.

Einen Rechtsanspruch auf die Wohnung hast du nicht.

Gruß Apolon

Es ist gesetzlich nicht verboten, diese Auskünfte zu verlangen. Genauso wenig bist Du rechtlich gezwungen, diese Auskünfte zu erteilen.

Grundsatz der Privatautonomie im Vertragsrecht.

Aber, wie Du schon erkannt hast: Wenn Du nicht nach den Spielregeln des (potentiellen) Vermieters handeln willst, bist Du raus.

Danke, endlich mal eine qualifizierte Antwort!

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Wie würden Sie denn selber handeln, wenn sich jemand um eine neue mit viel Geldaufwand finanzierte Mietwohnung bei Ihnen bewirbt?

Würden Sie da Risiken eingehen oder sich für einen bonitätsmäßig einwandfreien Bewerber, den Sie anhand eingereichter Unterlagen positiv beurteilen können,  entscheiden?

Die Wohnungsvermietung orientiert sich an den Marktgesetzen des großen Spielfeldes der Wohnungswirtschaft.

Machen Sie da nicht erwartungsgemäß mit, dann scheiden Sie als "Mitspieler " von vorneherein aus.

Das ist rechtens.

Du musst Dich nicht darauf einlassen, aber Der Vermieter muss Dir auch nicht seine Wohnung vermieten.

Natürlich ist das rechtens. Aber du brauchst dem nicht nachzukommen. Die Wohnung kannst du dir dann auch abschminken. Wenn sich schon jetzt jemand weigert, derartige Informationen abzugeben, aber meine Wohnung mieten will, dann gehe ich davon aus, dass 1. da was faul ist oder 2. derjenige auf Dauer kein angenehmer Mieter sein wird.

Er kann auch verlangen, dass du dich auf den Kopf stellst und mit den Füßen wackelst. Ob rechtens oder nicht ist irrelevant, da er dir die Wohnung nicht vermieten muss und sie ohne Grund an jemand anderen vergeben kann.

Ja ist es, man will ja wissen mit wem man es zu tun hat und ob die Person für die Wohnung überhaupt in Frage kommt. Tut sie es nich kann man sich die Besichtigung ja sparen

Diese drei Auskünfte sind rechtens, weil sich der Vermieter darauf verlassen muss, dass du pünktlich und dauerhaft deine Miete zahlst. Das sind grundlegende Dinge, die bei einer Wohnungssuche dem Vermieter vorgelegt werden müssen, wenn er das verlangt.

Nachdem nachweislich immer wieder Mietnomaden unterwegs sind, ist diese Maßnahme der Vermieter nachvollziehbar und verständlich !

Wenn bei dir alles in Ordnung ist, wo ist denn da das Problem?
Natürlich ist es rechtens "sein" Eigentum zu schützen.

Die typische "Ich habe nicht zu verbergen, also habe ich kein Problem damit, gläserner Bürger zu sein" Mentalität. Danke und tschüß.

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@Goldielocks1

Hey Goldielocks1

Wegen Leuten wie dir werden wir Vermieter immer vorsichtiger!

Natürlich ist es rechtens derartige Auskünfte zu verlangen-schließlich möchte ich mein Eigentum absichern. 

Gläserner Bürger?-bei deinem Auftreten liegt eher ein evtl. Betrug nahe. Du möchtest offensichtlich eine Wohnung mieten die deinen finanziellen Rahmen sprengt? 

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@Goldielocks1

Hey Goldolocks1

Facebook?-nein danke. 

Mädchen-was hast du für ein Problem? 

Du möchtest eine Wohnung?-dann halte dich an die Regeln,fertig. 

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Deine Kommentare vesprechen nichts Gutes... Dann lass es und such dir eine Wohnung, die dem entspricht, was du erwartest. Wird aber schwierig werden.

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Natürlich ist das rechtens, warum denn nicht?

Wenn Du damit nicht einverstanden bist oder Probleme hast, die Unterlagen zu liefern, kannst Du es ja einfach sein lassen.

Die Konsequenz wird natürlich sein, dass Du bei der Wohnungsbaugesellschaft in Zukunft nie mehr ein Bein auf die Erde kriegst.

Die bestimmen die Spielregeln, weil sie am längeren Hebel sitzen. Ganz einfach !

Theoretisch gesehen ist es nicht rechtens. Aber was willst du machen? Lieber auf der Straße leben? Wenn du eine Wohnung haben möchtest, ist das heute Standard, da es genug Menschen gibt, die eine Wohnung suchen. Deshalb wird der Vermieter dir auch direkt absagen, wenn du da nicht mitmachst.

Versuche mal den Vermieter zu verstehen. Er hat mit der Wohnung auch einiges an Ausgaben und die müssen gedeckt sein. Wenn er dann einfach wissen möchte, ob du die Miete zahlen kannst, ist das doch ok.

Lol wie kommst du darauf, dass ich stattdessen auf der Straße leben würde? Leute gibt es...

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@Goldielocks1

Wenn du das bei jedem Vermieter so machst, bekommst du keine Wohnung, ergo müsstest du auf der Straße leben...

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Wie kommst du darauf, dass es nicht rechtens ist?

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@Pedda1981

Weil man keine Auskunft über seinen Verdienst geben muss! Allerdings ist das heutzutage wiegesagt Standard, und wenn du da nicht mitmachst, bekommst du die Wohnung halt nicht.

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@Hello1989

Wow es hat echt SO LANGE gedauert, bis einer mal sachlich antworten kann. Gratulation.

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@Goldielocks1

Wow vermutlich hast du SO LANGE gebraucht, bis du meine erste Antwort verstanden hast. Denn da steht im Endeffekt NICHTS anderes ;) Gratulation.

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@Hello1989

Du musst bei bestimmten Dingen Auskunft über deinen Verdienst geben. Dazu gehören Kreditanfragen, bei BafÖg-Anträge und unter anderem auch wenn du eine Wohnung mieten willst.

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@Goldielocks1

Wieso ich? Du machst doch immer weiter ;D Und wenns dir nicht passt, dass hier Leute antworten, stell bitte keine Fragen...

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@Goldielocks1

Du wolltest sagen: "Wow, endlich schreibt mal einer das, was ich hören will".

Das hättest du einfacher haben können: Bitte schreibe bei deinen Fragen künftig die Wunschantwort gleich mit dazu.

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@Hello1989

Was mir nicht passt, sind unqualifizierte Antworten. Du kannst doch nicht ERNSTHAFT behaupten, dass das in Ordnung ist!

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@Havenari

Abersoluter Schwachsinn, den du von dir gibst. ICH kann nichts dafür, wenn DU unfähig bist mir Belege zu geben für deine Thesen.

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@Hello1989

Weil man keine Auskunft über seinen Verdienst geben muss!

Richtig. Aber nichtsdestotrotz ist die Forderung nach den Unterlagen durchaus rechtens.  Es liegt ja in der  Entscheidung des Betroffenen, ob er sie vorlegt oder nicht. Genauso liegt es in der Entscheidung des Vermieters, an wen er vermietet - ob mit oder ohne die geforderten Unterlaen.

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Es ist egal weil der Vermieter sich die Mieter aussuchen kann. 

Machst du nicht mit, bist du raus.

Das ist so üblich. Alles korrekt

Dei Einsicht in die Unterlagen ist durchaus gestattet, auch schon bei einer Vorbesichtigung oder besser bei der Vorauswahl. 

Warum soll er für dich eine Wohnung reservieren, wenn du schon beim ersten Schritt nicht alle Unterlagen oder Unterlagen mit einem Negativmerkmal einreichst. Das kostet nur unnötig Zeit und Geld.

Nein, es geht immer noch (!) darum, dass das vor der BESICHTIGUNG geschieht.

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@Goldielocks1

Du scheinst entweder die Antworten nicht zu verstehen oder du willst einfach nur ein bisschen Krawall machen.

Es ist rechtlich nichts dagegen einzuwenden, wenn vor der Besichtigung schon die Unterlagen vorliegen müssen. Der Grund, warum soll der zuständige Mitarbeiter Zeit und damit Geld für eine Besichtigung investieren, wenn du rein aus finanzieller Sicht nicht in Frage kommst.

Außerdem bei einem monatlichen Sparpotential vom 1.600 € musst du doch erste Wahl sein. Oder hast du übersehen das dies nur geht, weil du noch im Hotel Mama wohnst?

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