Ist das Presseversorgungswerk wirklich die beste Versicherungs-Alternative?

5 Antworten

Soviel ich weiß handelt es sich bei der Versorgung um eine Kapitalversicherung. Mit Sicherheit sollte eine weitere Versorgung ins Auge gefasst werden.

Die Leistungen des Presseversorgungswerkes wird führend von der Allianz mit Beteiligung des HDI-Gerling und der AXA verwaltet. Ein Vergleich zu anderen Anbietern zeigt, dass die Leistungen des Versorgungswerkes teilweise schlechter sind als bei der Konkurrenz und dies, obwohl man hier davon ausgeht, dass es sich um spezielle Produkte für eine fest umschriebene Klientel handelt. Dieses findet mach auch in diversen anderen Gruppenverträgen - meist mehr Schein als Sein und ein gutes Marketinginstrument. Sehr gut ist das Versorgungswerk - insbesondere bei Freischaffenden, wenn es um die Absicherung der Berufsunfähigkeitsrisiken geht. Das bietet fast kein anderer Versicherer.

Ich habe von meiner Krankenkasse erfahren, dass Selbständige von ihren Renten-Zahlungen aus Verträgen des Presseversorgungswerks Krankenkassenbeiträge abführen müssen, obwohl sie nie angestellt waren, keinen Arbeitgeber hatten, der für sie eingezahlt hat, immer alle BEiträge selbst eingezahlt haben und auch keinen Betrieb als Geschäftsführer geführt haben. Das hieße ja dann für Selbständige, dass Direktversicherungen bei den Konsortionalpartnern (z.B. ALLIANZ, GERLING) letzendlich die bessere Lösung wären, weil diese i.d.R. rentenversicherungs- bzw. nach Auszahlung beitragsfrei sind. Hat noch jemand davon gehört bzw. Erfahrungen mit Krankenkassen in dieser Angelegenheit gemacht?

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