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Der Brexit ist bis dato nicht mehr als das Ergebnis einer Volksabstimmung. Selbst wenn GB den Austritt wirklich in Angriff nehmen sollte, würde das Verfahren noch mehrere Jahre in Anspruch nehmen.

Es gibt für die Börse keinen Grund jetzt auf ein Ereignis zu reagieren, welches möglicherweise in der fernen Zukunft (aus Börsensicht) einmal eintreten wird.

London wird aber auch nach einem Brexit seine Bedeutung als internationaler Finanzplatz nicht verlieren. Wer darunter leiden wird, ist die Realwirtschaft.

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Kommentar von GXleif
05.10.2016, 00:37

Dumme Frage vl, aber was ist "Realwirtschaft" ? ^^

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Das ist alles Kaffeesatzleserei. Britannien mit seinen Sonderregelungen war nie wirklich in die EU und schon gar nicht in den EURO eingebunden. Die Briten hatten die Nase voll davon, sich von Brüssel dominieren zu lassen. Das ist nachvollziehbar. In der Migrationsfrage steht Europa da tatsächlich am Scheideweg. Genau genommen geht der Riss zwischen Deutschland und Resteuropa. Unsere Presse wie die Politiker belügen uns in dieser Frage jeden Tag. Sie tun so, als ob Osteuropa die Bösen seien und verschweigen, dass der Rest faktisch nicht anders handelt. Sie berichten eine Woche über den ungarischen Zaun und von der Mauer in Calais kein Ton. Hier ist Deutschland eine Insel der Verdummten.

Ein Europa der Vaterländer hätte durchaus mit lascheren Grenzkontrollen auskommen können. Der deutsche Alleingang in punkto Völkerwanderung hat - wenn man mit weniger Scheuklappen hinschaut - dazu geführt, dass alle genau kontrollieren, wer da aus Deutschland kommt. Man schaue sich nur die Verschärfung der US-Kontrollen an, wenn jemand aus Deutschland kommt. Wir gelten als "Sicherheits-Versager", die ihr eigenes Land nicht im Griff haben. Die Briten wollen keine pakistanischen Einwanderer aus Calais. Mit denen haben sie genügend Probleme. Sie wollen sie auch nicht als "Deutsche", denen man die Staatsbürgerschaft nachgeworfen hat. Wir gelten in dieser Frage als "bekloppt".

Entscheidender allerdings sind die Fragen der asymmetrischen europäischen Wirtschaften. Der ganze Süden versinkt in halbsozialistischer Schuldenpolitik und totalem Wirtschaftschaos. Ein Tummelfeld für Absahner und Meister der Korruption. Und die doofen Deutschen bezahlen. Sie feiern ein maximales Steueraufkommen nach dem andern und die Eltern müssen Toilettengeld bezahlen, damit ihre Kinder hygienisch kakken können. Und jetzt sagt mit Britannien der zweitgrößte Nettozahler (die Franzosen zählen nicht, die lassen doch schon lange nur anschreiben) adee. Jetzt hängt der ganze Verschleuderverein Europa an Deutschland. Dazu die Migrationsmillionen und die Tribute an die USA.

Mal gespannt, wann Deutschland, nicht Europa, in die Knie geht. Solange Deutschland steht und sich Europa von uns durchschleppen lassen kann, läuft da niemand weg. Unsere Industrie profitiert davon, dass die anderen ihre Waren auf Pump kaufen. Die erhalten Bezahlung. Aber wer bezahlt? Mal schauen, wenn die Rentendämmerung kommt und die Leute fragen, wo die ganzen Milliarden geblieben sind. Unsere politische Elite hat sie im Verbund mit der Industrie verschenkt! Wobei die Industrie ihr Geld bekommen hat und es aus den Vorsorgetaschen der Bürger gezogen wurde. Aber, wie ich unsere Gesundbeter kenne, glaubt das keiner, bis ... . Dann hört man nichts mehr von ihnen.

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Na ja, es wird immer Menschen mit motivierter Wahrnehmung geben, die bei jedem großen (und noch so kleinem) politischen Problem der EU deren Untergang herbeireden.

Die EU hat nur den Deutschen genutzt ?  Was für eine einseitige Sichtweise. Was glaubst denn Du, warum die osteuropäischen Staaten alle an den Fleischtopf der EU drängen ?  Sicherlich nicht, weil sie durchgehend die demokratischen Grundwerte der EU teilen.

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Einen Untergang der EU kann ich nicht erkennen. Die Briten waren nie Europäer, haben sich immer Sonderrechte eingehandelt. Sind bei ihrer Währung geblieben und haben sich per Volksabstimmung von der EU verabschiedet. Die 2,5 Milliarden die England jedes Jahr in die Brüsseler Kassen fliessen liess, kann es jetzt für sich selber verplanen. Der BREXIT wird keine spürbare Veränderung zur Folge haben. Man wird den Briten wieder Sonderrechte einräumen und alles läuft wie bisher. Dass die Briten ihre Grenzen schliessen ist auch verständlich. Die haben im eigenen Land schon Probleme genug und brauchen keine zusätzlichen. Wer schon mal in London gewesen ist der weiss wovon ich spreche. Zudem lassen sich die Briten nicht von der Merkel und Brüssel gängeln. Man kann nach wie vor nach England reisen und dort auch Bildungsfreiheit geniessen. Es gibt eben Grenzkontrollen, die wir bei uns mehr als dringend bräuchten. Die Briten haben den richtigen Schritt rechtzeitig gemacht. Als es noch innerhalb Europas Grenzkontrollen gab, konnte man doch auch überall hinreisen. Man hat eben seinen Pass vorgezeigt und die Einreise war sicher. Ich war noch vor der Grenzöffnung in verschiedenen europäischen Ländern und hatte nie Probleme bei einer Einreise. Auch der Geldumtausch war für mich kein Problem. Heute können Verbrecherbanden aus Rumänien, Polen, Russland, den baltischen Staaten ungehindert bei uns einreisen , auf Beutezug gehen und dann wieder abhauen. Wenn das ein Fortschritt sein soll ? Die EU ist viel zu schnell gewachsen. Man hat quasi jeden aufgenommen ohne zu prüfen, wie die finanzielle Situation ist. Beispiel Griechenland. Da werden wir noch jahrelang Milliarden nach Athen schicken, ohne dass die Griechen jemals ihre Schulden tilgen können. Dann folgt ein Schuldenschnitt und die Chose beginnt wieder von Neuem. Es würde sicher noch das eine oder andere EU Land aus der EU austreten. Man bleibt aber solange in der EU, solange man sich der satten Kasse Brüssels bedienen kann. Es ist quasi wie eine Zwangsheirat. Würde es alleine nach der Merkel gehen, hätten wir schon längst die Ukraine in der EU. Ein völlig maroder Staat, bei dem Korruption und Bestechung an der Tagesordnung sind. Ein Staat der ähnliche Unterstützung bräuchte wie Griechenland. In Rumänien sieht es nicht anders aus. Eine total korruppte Regierung. Man sollte erst dann neue Staaten aufnehmen, wenn die ihre Finanzen und Wirtschaft auf solide Beine gestellt haben. Fast das ganze Südeuropa hängt am Tropf Brüssels. Wenn dann noch die Türkei hinzukäme, können wir in absehbarer Zeit das Buch schliessen. Nicht nur wegen der damit zusammenhängenden Islamisierung Europas, sondern einer massenweise Zuwanderung von Türken. Die Ausweitung einer Parallelgesellschaft wäre die Folge und das können wir nicht wollen. Was wir brauchen ist eine Regierung mit Augenmass und Weitblick, die haben wir leider nicht. Auch eine Zusammenarbeit mit Putin würde dazu gehören.. 

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Wer sagt das Frankreich und Tschechien folgen werden?

Ebenso lehnt sich der Verfasser Deines Links sehr weit aus dem Fenster wenn er sarkastisch nach den prognostizierten und bisher nicht eingetretenen Folgen des Brexit fragt.

Den Brexit gibt es noch nicht - also kann es auch noch keine Folgen davon geben weil nach wie vor die gleichen Bedingungen herrschen.

Man muss ganz einfach abwarten, alles andere ist ein Ratespiel...

Den Untergang der EU wird es aber wohl keinesfalls bedeuten.

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Das ist ein Kommentar und keine Tatsache.

Nein, es ist kein Untergang der EU in Sicht.

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Papier ist geduldig, Rechner sind es ebenfalls, 

und Verleger wollen sich auch mal ein Butterbrot gönnem ......

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Wieso schade? Die positiven Seiten kann man ja ohne Probleme später in einem Folge-Vertrag wieder übernehmen, aber insgesamt kann ich der EU nicht viel gutes abgewinnen. Zurück zur Demokratie!

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Kommentar von GXleif
05.10.2016, 00:36

Vl solltest du mal zu den Europa Wahlen gehen, die nächste wird bald sein ;)

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Die Leute wollen keine EU, die ihnen die Krümmung der Gurken vorschreibt, aber die Lebensfragen der Völker außer acht läßt.

Die EU, wie sie heute ist, verfolgt die Auflösung der Völker Europas, die Auflösung der Kulturen, die Europa doch erst aus,achen. Sie verfolgt die Auflösung der natürlichen Gemeinschaften, Religion und Familie.

Wenn sich die EU nicht schleunigst REFORMIERT in ein Europa der Vaterländer, wird sie nach dem Willen der Mehrheit scheitern, und keiner wird ihr eine Träne nachweinen.

Übrigens ist es eine recht unverschämte Schönfärberei, die EU nebst Euro hätte den Deutschen GENÜTZT!

Die Deutschen sind NETTOZAHLER und haften in Höhe Tausender Milliarden Euro für diese Fehlkonstruktionen!

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Kommentar von dataways
09.10.2016, 22:04

Die Leute wollen keine EU, die ihnen die Krümmung der Gurken vorschreibt

Als die Verordnung 2009, auch wegen ihres schlechten Images, aufgehoben wurde, protestierten viele Bauernorganisationen. Die Gurkenverordnung ist in Wahrheit so erfolgreich gewesen, dass ihr Inhalt auch nach der Abschaffung in der Praxis noch immer gilt. Bis heute werden in den wenigsten Supermärkten krumme Gurken verkauft. (Quelle: http://www.n-tv.de/politik/Die-Wahrheit-ueber-die-Regelungswut-der-EU-article12821446.html)

Wenn sich die EU nicht schleunigst REFORMIERT in ein Europa der Vaterländer,

Das Europa der Vaterländer hatten wir doch früher, als wir ein Europa der Kriege hatten. War das so toll?

Die Deutschen sind NETTOZAHLER und haften in Höhe Tausender Milliarden Euro für diese Fehlkonstruktionen!

Genau. wir zahlen und zahlen und werden immer reicher dabei. Wo ist Dein Denkfehler?

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