Ist das normal wenn alle Zeugenaussagen vom Polizeibericht abweichen?

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2 Antworten

Was ist daran so ungewöhnlich? Bei der Vernehmung durch die Polizei wird so vorgegangen wie es sich der Polizist nach seinen Kenntnissen abgespielt hat, die Fragestellung ist dementsprechend (na es werden mich jetzt wieder einige Steinigen). Darum geht man, auch als Zeuge, meist besser nicht zuur Polizeilichen Vernehmung.

Die eigentliche Wertung der Sache obliegt danach zunächst dem Staatsanwalt und dann, eventuell später, dem Gericht.

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Kommentar von 1989Kriss
19.12.2015, 18:35

Bei einer Zeugenaussage die von der Polizei aufgenommen wurde stand drin das sie den Herrn xy unterstützen wollte damit es zu keiner weiteren Eskalation kommt.
In der schriftlichen Aussage schreibt sie das sie die Gemüter beruhigen wollte.
Sie wollte damit sagen den Mann ruhig stellen damit es zu keiner weiteren Eskalation kommt zwischen mir und den Mann und er mich angreift.
Die Aussage von ihr die schriftlich war ist vollkommen korrekt gewesen. 
Sie konnte sich leider zu der Körperverletzung etc. nicht äußern weil sie es nicht gesehen hat.
Weil das ist ja auch korrekt wenn man nichts gesehen hat äußert man sich da besser nicht.
In seiner Aussage hieße es es sehe so aus als würde ich mit dem Fahrrad weg fahren obwohl das in diesem Fall nicht stimmte.
ich habe mein Fahrrad vom Boden aufhoben und wollte das an den Rand schieben.
Worauf der ältere Mann mich festgehalten hat und angedroht hat er würde mich umlegen wenn ich ihn noch mal anfassen sollte was natürlich Schwachsinn ist weil ich ihn nicht mal berührt hatte.
Das steht in seiner persönlichen Zeugenaussage nicht drin.
Da hatte ich schon Angst da der Mann trotz der dem Alter kräftiger gebaut war als ich.
Kann man die Frau wenn ich frei gesprochen werden auf Geld verklagen und wenn ja wie viel?

Auf folgende Punkt würde ich sie verklagen.

1) Das ich mit ihr vor Gericht gehen muss
2) Aufwand wegen Anwalt
3) Das sie mich angezeigt hat
4) Weil sie mich vor der Polizei als Straftäter dargestellt hat
5) Das sie mich genötigt hat und mich fast angreifen wollte (Habe zum Glück keine Körperverletzung gehabt aber eine seelische Verletzung zählt ja auch)

Ich fühlte mich durch den Mann auch genötigt das er mein Fahrrad fest gehalten hat und mir angedroht hat er würde mich umlegen weil ich was gemacht habe was nicht war.

Das hatte die andere Zeugin die auch die Polizei angerufen hat auch erwähnt.
Aber das hatte die Polizei nicht in den Bericht genommen.
Die Person hatte leider nicht schriftlich ausgesagt.

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Ich glaube das solche differierenden Zeugenaussagen häufiger vorkommen als man denkt

Es ist nun einmal so, dass ein und dasselbe Ereignis von unterschiedlichen Menschen völlig anders wahrgenommen wird. Das kann die verschiedensten Gründe haben, z. B. abweichende Standorte, Blickwinkel, Sonneneinstrahlung, kurzzeitige Ablenkung und und und....

Aufgabe der Polizei ist es, unplausible Details heraus zufiltern und sich aus den logischen Aussageteilen ein möglichst genaues Bild vom Ablauf des Geschehens zu machen.

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Kommentar von 1989Kriss
17.12.2015, 17:38

Eine Zeugin hatte laut Polizeibericht gesagt das sie Herrn xy unterstützen wollte.
Herr xy hatte mich festgehalten und für die anderen Zeugen sah das bestimmt so aus als würde er mich angreifen wollen.
Er hatte mein Fahrrad fest gehalten.
In der persönlichen Aussage hatte sie geschrieben das sie die Gemüter etwas beruhigen wollte.
Das stimmt auch.

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