ist das nicht ungerecht ans band zu kommen?

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6 Antworten

gerecht als Hauptschüler ans Band zu kommen

Ich bin selbst Hauptschüler gewesen (das war mein erster Abschluss). Dass die, die aufs Gymnasium konnten Klassenfahrten machen konnten usw. war meine geringste Sorge.

Ich habe danach Handelsschule gemacht (gibt es auch heute noch) und danach eine Lehre. Einen vernünftigen Abschluss, nach ein paar Jahren Arbeit die Hpochschulreife und heute habe ich zwei Studien  usw. usw.

Konzentriere Dich auf Dein Ziel und mache weiter, oder aber werde Industriearbeiter am Band (die verdienen bei VW auch bis zu 4.000,- brutto).

Klingt ja gerade so als hättest du keine wahl.

Die hast du aber. Wenn du noch schulpflichtig bis und keine Ausbildung hast kannst du das BVJ machen. Was meist dir bei entsprechender leistung nen real ermöglicht.

Und wenn du deine Jahre an schulpflicht rum hast kannst du eh machen was du willst. Gymniasasten können das weil sie mit abschluss des Gymnasiums meist die schulpflicht erfüllt haben.

Ansonsten such dir halt ne bessere ausbildung für dich die nichts mit fließbändern zu tun hat.

Du hast dein leben in der hand. Und welche türen dir offen stehen und welche nicht liegt ganz alleine an dir.

Es ist sogesehen nicht unfair wenn man nicht jedem alles in den Po schiebt. Genauso wenig ist es nicht unfair das bei sportevents nur die 1-3 plätze eine gesonderte auszeichnung bekommen.

gerecht als Hauptschüler ans Band zu kommen

Jeder bekommt das, was er verdient (hat). In Deutschland kann jeder theoretisch eine höhere Bildung erwerben. Sogar neben der Berufstätigkeit, auf der Abendrealschule oder dem Abendgymnasium. Aber dazu ist nicht nur Begabung, sondern auch persönlicher Fleiß und Einsatz erforderlich.

Vorteil von der Arbeit am Band ist, dass du von Anfang an gut verdienst. Keine schlechte Möglichkeit, solange man nicht weiß, was man wirklich will.

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