Ist das Mitfahren zum Einsatzort Arbeitszeit?

4 Antworten

Der Weg zu Arbeit ist keine Arbeitszeit.
Nur weil es hier eine Fahrgemeinschaft mit Firmenwagen gibt, ändert das nichts.
Es ist eher nett von Chef, euch da zu unterstützen, dass ihr nicht noch die finanzielle Belastung hinsichtlich des Sprits habt.

Anders ist es, wenn nach der ersten Baustelle eine zweite angefahren wird, der Weg dorthin ist Arbeitszeit.
Aber nach Hause wieder nicht.

Ok und wie ist es beim Fahrer? Hab mal gelesen das derjenige welcher fährt praktisch Arbeitzeit hat und die Mitfahrer sogesehen Freizeit? Gibt es ne rechtliche Grundlage zu deiner Aussage? Weil Betriebsstätte ist im Wohnort und in dem Szenario wird die Baustelle/Einsatzort direkt von zu Hause angefahren. 

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kann ich mir nicht vorstellen, dass das jemand bezahlen kann. würde diese fahrzeit als arbeitszeit gerechnet, würde sich das ganze nicht rechnen.

oder anders: diese jobs würde es sonst nicht geben.

auch der fahrer bekommt keine arbeitszeit angerechnet, sondern höchstens einen gewissen betrag für die fahrerische tätigkeit. die firma wird das ganze als service für die mitarbeiter sehen, weil die mitarbeiter nicht selbst zur arbeitsstelle fahren müssen, sondern gefahren werden, ist doch voll der komfort.

annokrat

Na - ganz neu hier!  man stelle sich vor diese Fahrten würde noch länger dauern, wo soll das enden? Oder während der fahrt würde ein Unfall passieren, dann würde die BG Ganz heftig dem Arbeitgeber auf die Finger klopfen, das ist Arbeitszeit!!!!!!!!!!!

Würde ein Unfall passieren zählt dies als Wegeunfall, das hat nix mit auf die Fingerklopfen seitens der BG zu tun. Es geht nicht um persönliche Meinungen/Empfindungen sondern welche rechtliche Grundlage es gibt um festzustellen ob es in diesem Szenario Arbeitszeit ist oder nicht. 

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Kann der Arbeitgeber verlangen 4,5 Stunden vor Arbeitsbeginn zur Arbeit zu kommen, nur damit man pünktlich die Schicht antreten kann?

Guten Morgen Comunity,

es gab eine Probewoche bei einem Arbeitgeber, 2 Schicht System. 5.30 -14.30 Uhr Früh 13.00 - 22.00 Uhr Spätschicht. Probearbeit war von 6 - 14.45 Uhr.

Das Unternehmen sucht Fachkräfte und hätte angeblich Interesse, aber das Problem fehlender Führerschein beim Bewerber, somit auf ÖPNV angewiesen. Das Unternehmen beharrt auf jene Zeiten, nach der bitte des Bewerbers doch die Zeiten etwas zu verschieben. Der Arbeitnehmer hätte bei Schichtbeginn 6.00 Uhr einen Arbeitsweg von etwa 30 Minuten und Kurzen weg, bei 5.30 etwa 1,5 Stunden und allein ca. 6 Km Fuß, bzw. Radweg. Selbiges Problem gibt es an ein oder zwei anderen Stellen, allerdings wären es bei der Spätschicht, gerade mal eine Verspätung/Anpassung von etwa 5 Minuten.

Erschwerend kommt hinzu das ab Januar bis Juni 2019 der erste Zug der den Bewerber ab jetzt Pünktlich früh bringen könnte nicht fährt und dieser so erst 15 Minuten nach Schichtbeginn kommen könnte. Auf die Frage des Bewerbers ob er denn etwa schon um 1 Uhr nachts kommen solle um pünktlich zu sein, kam die Reaktion in Form des Schulterzuckens "Interessiert mich nicht".

Jegliche versuche von Kompromissen wurden Abgeschmettert:

  • Verkürzte Arbeitszeit,
  • Teilzeit
  • Befristung auf ein Halbes Jahr solange das Problem nicht besteht.
  • Verschieben der Vertraglichen Arbeitszeiten

Begründungen:

  • Wenn man bei mir das macht könnten andere aus den Unternehmen auch kommen
  • Die Elektronische Zeiterfassung gibt die Schichten vor, da kann man nichts machen
  • ....

Ergebnis: Nicht eingestellt, bis wahrscheinlich Führerschein und Fahrzeug vorhanden.

Frage: Ist es Rechtens das ein AG verlangen kann einen weiteren Arbeitsweg (bis zu 4,5 Stunden) zu nehmen, wenn es kürzere und somit auch Sicherere gäbe, zumal der AG auf seiner Internetseite mit Work & Life Balance Werbung macht?

Ich weiß das es im Gesetzt die Regel gibt das weder AG noch AN ungerechtfertigt benachteiligt und bevorzugt werden dürfen in dem Arbeitsverhältnis. Mir ist als wenn das in ähnlicher Form auch für das erreichen der Arbeit gilt, vor allem wenn der Aufwand seitens des Arbeitgebers faktisch nicht existiert.

Schönes Wochenende noch.

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Fahrzeit zur Baustelle=Arbeitszeit?

Hallo

Folgende Sitaution:

Wir treffen uns jeden Morgen um 6 Uhr (Dienstbeginn) bei uns in der Firma. Von dort aus fahren wir dann auf die jeweils zugeteilte Baustelle. Die Baustellen liegen meistens unterschiedlich weit weg, wobei Fahrzeiten pro Weg zwischen 30 und 120 Minuten vorkommen.

Ist es korrekt, dass unser Arbeitgeber uns täglich 1 Arbeitsstunde für Fahrzeiten abziehen darf, wodurch wir auf eine tägliche Arbeitszeit von 9 Stunden kommen? Dementsprechend Überstunden auch erst nach der 9. Arbeitsstunde angerechnet werden?

Grüße

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Dauer der Abwesenheit durch Arbeitszeit + Fahrzeit absetzbar?

Hallo, ich bin dabei eine Steuererklärung zumachen, nun ist aber eine Frage aufgetaucht.

Folgendes: Meine Arbeitsstelle ist 1 Fahrstunde von meinem Zuhause entfernt.Ich bin Handwerker, das heißt immer verschiedene Einsatzorte. Nun meine Frage: kann ich bei der Angabe von Arbeitszeiten in der Steuererklärung immer die 2 Stunden Abwesenheit von zu hause mit angeben?

Ich hoffe die Frage ist verständlich gestellt.

Vielen Dank

MfG

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Arbeitszeit+Fahrzeit nicht selten unter 14 Stunden

Hallo, ich arbeite 56 km von meinem Wohnort entfernt. Da ich nicht jeden Tag so weit mit dem Auto fahren mag, fahre ich mit dem Zug. Ist ja auch viel Kostengünstiger. Jetzt meine Frage: Ich muss sehr oft 2 Tage hintereinander 10 Stunden arbeiten, gehe also halb sieben aus dem Haus und bin erst 20.20 Uhr wieder zu Hause. Dann gehe ich zwei Tage 8 Stunden arbeiten und bin 12 Stunden unterwegs und Freitags sind es auch wieder 10 Stunden. Auf Dauer ist das viel. Ist das überhaupt so zumutbar? Früher hatten wir noch zwei bis drei Studenten zusätzlich, jetzt sind wir nur zu zweit. Auch kommt es öfter vor, dass man in einer großen Bibliothek ganz alleine ist.

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Trickst unser Fahrdienstleiter beim Verdienst seit der Mindestlohneinführung uns aus?

Ich fahre für ein Busunternehmen kleine lernbehinderte Kinder in eine Tagesstätte. Es macht mir sehr viel Spaß mit den Kindern.

Für diese Fahrt brauche ich genau eine Stunde vom Einstieg in den Kleinbus bis zum Abstellen des Fahrzeuges nach der erledigten Aufgabe. (Der Kleinbus steht bei mir im Hof, danach hole ich die Begleitperson und 7 Kinder an veschiedenen Standorten ab) Nachmittags erfolgt die Abholung der Kinder aus der Tagesstätte, dazu benötige ich ebenfalls eine Stunde. Diese Tätigkeit ist ein 450€-Job.

Seit der Mindestlohneinführung ist unser Fahrdienstleiter leider sehr seltsam geworden. (Vielleicht hat er auch vom Busunternehmen seine Order erhalten, mit dem neuen Mindestlohn uns auszutricksen !!)

So habe ich von Januar bis heute 3 Sonderfahrten getätigt.

1 x Reifenwechsel = 1,75 Stunden

1 x Busabholung aus einer Werkstatt = 0,50 Stunden

1 x Busreparatur = 2,75 Stunden

Für diese 5 Stunden habe ich noch keinen Lohn bekommen = 42,50€

Auf meine Bitte hin, er möge mir doch den ausstehenden Lohn vergüten, antwortete er: "Wenn ich so genau bei der Stundenberechnung bin, so wird er auch bei meinen täglichen Dienstfahrten auf die exakten Fahrzeiten achten, und in Zukunft keine Leerfahrten mehr bezahlen". Leerfahrten sind Fahrten wo die Kinder schon in der Stätte sind und wir (Ich und eine Begleitperson) wieder zurück nach Hause fahren.

So hätte ich eine reine Fahrzeit von täglich 1 Stunde und 20 Minuten (Ich meine, so spart das Busunternehmen 40 Minuten am Tag ein)

In meinem Arbeitsvertrag steht aber folgendes unter Arbeitszeit:

Beginn und Ende der täglichen Arbeitszeit sowie die Pausen werden von der Geschäftsleitung festgelegt. Die Arbeitszeit beginnt mit der Aufnahme der Arbeit am Einsatzort und endet mit dem Verlassen des Fahrzeuges

Nun meine Frage.

Ist das alles rechtens? bzw. darf das mit dem Nichtbezahlen der Leerzeiten so bestimmt werden?, oder muss ich es einfach so hinnehmen wie es unser Fahrdienstleiter gerne haben möchte?

Danke Euch für die Vorschläge.

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