Ist das menschliche Leben auf Selbstzerstörung ausgerichtet?

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7 Antworten

Evolutionsbedingt ist das menschliche Leben auf "Essen und Fortpflanzung" zur Erhaltung  der eigenen Art ausgelegt, was im Übrigen auch für andere Lebewesen und Lebensformen gilt.

"Fressen und gefressen werden" gilt dabei als ein natürlicher Ablauf, bei dem sich der Mensch aufgrund seines freien Willens und des Verstandes an die Spitze der Nahrungskette gekämpft hat, was manchmal ein wenig an letzterem zugegebener Maßen Zweifel aufkommen lassen könnte.

Nein, denn wenn du dir überlegst, was der menschliche Körper alles kann, um zu überleben und sich fortzupflanzen.
Selbstzerstörung ist doch erst Thema, durch die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklungen des letzten Jahrhunderts. Mangelnde Solidarität, immer weiter und höher, mehr vom allen - Ausbeutung der Ressourcen, der Menschen usf.

Hi,

klar. Letztendlich stirbt jedes Lebewesen am Ende seiner Zeitspanne. Genetisch ist daher dein Körper auf "Selbstzerstörung" programmiert, weil die Zellerneuerung dem Zellverfall nicht mehr hinterher kommt.

Gruß
Falke

Nein, ist es nicht. Es ist auf Arterhaltung ausgerichtet.

Definitiv nicht. Es ist darauf ausgelegt, neue Nachkommen zu zeugen!

Gilbert56 14.09.2016, 12:18

Das ist zu kurz gedacht. Was machen die Nachkommen: Noch mehr zerstören. Der Mensch ist ein aus der ökologischen Kontrolle geratenes Tier. Ohne Feinde außer er selbst als sein eigener Feind muss er bei unkontrrollierter Vermehrung zwangsläufig seinen Lebensraum irgendwann zerstören. Das ist ökologisches Lebensgesetz. Des Menschen Vernunft und Organisation reicht nicht aus, um dies zu verhindern. Siehe Klimaprobleme, man packt es nicht, wirklich wirksame Maßnahmen zu ergreifen sondern sitzt das Thema seit rund 40 Jahren aus.

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lavre1 15.09.2016, 10:38
@Gilbert56

ja da hast du recht.

Aber das eigene leben ist nicht auf selbstzerstörung von sich selbst ausgerichtet, ganz sicher nicht!

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Dann wären wir jetzt nicht hier

Nein, aber unsere moderne Kultur.

wollmaus14 14.09.2016, 12:09

Ach?

Kriege sind nichts Neues in der Menschheitsgeschichte

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MarkusGenervt 14.09.2016, 12:17
@wollmaus14

Kriege sind nur ein Mittel, um das Überleben der eigenen Sippe / Gruppe / Volk / Nation zu sichern.

Kapitalismus – "Geiz ist geil" – Plastik – Konsumwahn – Hedgfonds – Faschismus – Massentierhaltung – Antibiotika-Resistenzen – Malaria-Medikamente, die sich die betroffenen Völker gar nicht leisten können – Smartphones, die nur ein Jahr im Gebrauch sind – etc. pp.

Gier – DAS ist der moderne Weg, der unsere Gesellschaften an den Rand der Existenz führen.

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