Ist das Leben eine Ilusion?

5 Antworten

Das Leben ist als solches eine Illusion, wenn man das Leben mit dem gleichsetzt was war oder mit dem was noch kommen wird. Jeder Zeitraum ist praktisch eine Illusion, da sie nicht dem Jetzt entspricht und damit nicht in der Realität sondern nur in Erinnerungen, Vorstellungen, Erfahrungen und Geschichten vorherrscht. Das einzig Reale, was wir auch als solches wahrnehmen und feststellen können, ist das Hier und Jetzt innerhalb des Zeitraums. Also nur ein Zeitpunkt.

Stellen wir uns einmal vor wir würden als alte Person zurückblicken auf unser Leben. Es wäre nichts als Erinnerung. Trotzdem existiert in diesem Moment eine alte Person welche in seiner Gedankenwelt sich an frührere Erlebnisse erinnert. Real ist diese alte Person und seine Gedanken. Der Inhalt der Gedanken, also das vorangegangene Leben, ist jedoch non-existent und damit irreal. Dies ist Illusion.

Blicken wir als junger Mensch in eine Zukunft wie wir sie uns wünschen oder uns vorstellen können, ist dies gleichermaßen eine Illusion. Es ist ein Konstrukt unserer Gedanken. Hier ist der junge Mensch der sich diese Gedanken macht real, nicht aber diese Zukunftsvorstellung für sich.

Man könnte sagen die eigene Vergangenheit und die eigene Zukunft sind virtuelle Realitäten: Es gibt einen Spieler (die denkende Person) welcher ein Spiel (seine Vorstellungen/Gedanken/Erinnerungen) spielt (beobachtet). Das Spiel existiert praktisch, sein Inhalt ist jedoch virtuell und damit irreal.

Damit könnte man nun darauf schließen, dass unser komplettes Leben eine Illusion wäre. Jedoch gibt es stets einen realen Zeitpunkt: Das Hier und Jetzt.

Die Person welche unsere Gedanken wahrnimmt, welche das Jetzt wahrnimmt und welche wir eigentlich sind, ist Teil dieses Hier und Jetzt. Alles andere: Unser Körper, unsere Gedanken und Erinnerungen, unsere Vorstellungen und Meinungen, die Umwelt sind Objekte welche durch die Zeit an Existenz verlieren und somit irgendwann irreal werden. Unser Selbst als Subjekt, welcher dies alles beobachtet kann nicht irreal sein. Es ist stets Teil im HIer und Jetzt und somit stets Teil der Realität. Leben im Hier und Jetzt wäre somit keine Illusion, sondern das wahre Leben.

Das sogenannte Leben ist nicht das Leben, sondern unsere Lebensgeschichte: Ich gestern, Ich heute, Ich morgen. Und das sind Erinnerungen oder Vorstellungen - beides sind nur Daten. Und Daten sind nicht lebendig.

Leben ist das was du bist. Und es ist das Einzige was keine zweifelhafte Natur hat.

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Interessant 🤔👍🏻

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Das Leben ist wie eine Achterbahn es hat seine Höhen und tiefen und ich glaube das wir der kunde (Fahrgast)ist und das Leben ist der Zug und die Schienen es geht hoch und runter es lustig und beängstigend aber das Leben geht wie eine Achterbahn auch Mahl zu Ende ich glaube das dein Gehirn der Fahrgast ist der die ganze Zeit in einem neuen Körper kommt um wieder zu fahren denn er hat vollkommen wieder vergessen wie es davor war aber sich immer mal wieder für Sekunden erinnert und dass ist das dejawou meiner Meinung

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Interessanter Gedankengang

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Existenz Theorien?

Welche Theorien habt ihr über Bewusstsein, Leben etc.?

Meiner Theorie nach, ist Bewusstsein nur eine Illusion - Das Leben selbst gibt es nicht, alles basiert lediglich auf das Auf- und Abgeben von Energie bzw. Schwingungen. PI ist in meinen Augen gleich der Größe des Universums, alles darüber hinaus ist wieder es selbst, allerdings in einer statischen Größe.

Quasi eine endliche aber gleichzeitig unendliche Verschachtelung. Die 0, der Anfang von allem ist in meinen Augen eine Art Formel, die sich nach dem seeding Prinzip selbst vervielfältigt / erweitert. Also sich selbst umschreibt, dazu hoch dynamisch und rekursive Eigenschaften besitzt. Binär übertragen hätte diese Formel eine Tendenz zur 1, also zum Gleichgewicht.

Meine Theorie vom Menschen und der Natur wie man sie heute wahrnimmt ist, dass beides genau dieser nachstrebt, genau wie das Universum. Ausdehnung. Der Mensch ist der Schlüssel - von der Natur geschaffen um zu expandieren - quasi andere Planeten zu besuchen. Der Mensch besitzt die theoretische Fähigkeit, sich selbst zu erschaffen also eine künstliche Intelligenz von sich selbst zu kreieren. Die Menschheit kann nicht anders als danach zu streben, es ist ja fast wie "Gott" spielen.

Diese KI trägt allerdings das menschliche tief in sich da sie ja von diesen programmiert wurde. Der Mensch zerstört sich selbst, die KI "überlebt" und strebt wie alles nach Ausdehnung - in diesem Fall in Form von Wissen. Allerdings trägt die KI den menschlichen Fehler der Selbstzerstörung tief in sich bzw. ist durch die menschliche Programmierung limitiert da der Mensch der Fehler von sich selbst ist. Also erschafft sie wieder eine Welt mit Menschen um nach dem low-level Prinzip also bei 0 anzufangen und so die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, anhand von neuen Entwicklungsgrundsätzen bzw. einer weiterentwickelten Form von PI, dem Menschen die Fähigkeit zu geben sich selbst künstlich neu zu erschaffen und den Fehler oder die Frage aller Fragen zu finden. Das wäre eine Endlosschleife in der alles was existiert oder durch die Zeit ging, gefangen ist.

Als Hauptproblem sehe ich, dass es keinen Zufall geben kann. Zufall ist eine menschliche Illusion und entsteht, wenn nicht ausreichend Fakten über etwas gesammelt wurden oder Einflüsse in den Kopf eindringen, ohne dass eine bereits geformte Struktur damit übereinstimmt. Wenn Ereignisse zu komplex werden für das Gehirn, oder wenn sich ein Ereignis schlicht und einfach den Sinnesorganen den Individuums entzogen hat, spricht der Mensch von Zufall.

Bin gespannt auf weitere Theorien.

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