Ist das Leben denn wirklich lebenswert?

Das Ergebnis basiert auf 12 Abstimmungen

Das Leben ist definitiv lebenswert. 58%
Es kommt darauf an. 25%
Anderes... 8%
Das leben ist nicht lebenswert. 8%
Ich wünschte ich wäre nie geboren. 0%
Das Leben ist lebenswert. 0%

14 Antworten

Das Leben ist definitiv lebenswert.

Hallo Andromeda912,

wenn sich einem diese Frage stellt, dann hat man möglicherweise noch nicht den wirklichen Sinn unseres Lebens gefunden! Aber wie kann man denn den Sinn des Lebens finden?

Im Zusammenhang mit der Frage nach dem Sinn des Lebens wäre folgende Überlegung hilfreich: Was würde man beispielsweise tun, wenn man als technisch Interessierter eine Maschine entdeckt, deren Zweck und Funktion man nicht versteht? Wäre es nicht das Einfachste, den Konstrukteur dieser Maschine zu befragen?

Wenn es um die Frage geht, warum wir hier sind oder warum Gott uns erschaffen hat, wäre es ebenfalls der beste Weg, wenn man sich beim Schöpfer des Menschen, Gott, erkundigt. Nun können wir ihm ja nicht einfach die Frage stellen "Warum hast Du uns gemacht?" und eine Stimme vom Himmel gibt uns die Antwort. Doch Gott hat in seinem geschriebenen Wort, der Bibel, eine Antwort auf Deine Frage parat.

Die Frage danach, welcher Sinn unser Leben hat, wird bis heute von vielen Menschen gestellt und es wird viel darüber philosophiert und spekuliert. Doch welche Antwort gibt uns Gott selbst?

Dazu ist es wichtig, einmal ganz vorn, das heißt beim Bericht über die Erschaffung des Menschen, anzufangen. Einen ersten Hinweis findet man in einer Anweisung, die Gott den Menschen kurz nach Ihrer Erschaffung gegeben hatte. Sie lautet: "Auch segnete Gott sie, und Gott sprach zu ihnen: „Seid fruchtbar, und werdet viele, und füllt die Erde, und unterwerft sie [euch], und haltet [euch] die Fische des Meeres und die fliegenden Geschöpfe der Himmel untertan und jedes lebende Geschöpf, das sich auf der Erde regt.“ (1. Mose 1:28). Als Gott den Menschen diesen Auftrag gab, befanden sie sich im Garten Eden, dem Paradies.

Gemäß diesen Worten war es also die Bestimmung des Menschen, zusammen mit all den nachfolgenden Generationen aus der gesamten Erde ein Paradies zu machen. Da Gott den Menschen vollkommen an Geist und Körper gemacht hatte, wären sie weder alt und krank geworden, noch hätten sie irgendwann sterben müssen. Auch wenn die ersten Menschen die Entscheidung getroffen haben, eigene Wege zu gehen und ihr Leben unabhängig von Gott zu führen, hat Gott dennoch sein ursprüngliches Vorhaben niemals aufgegeben. Nach wie vor hat er das Ziel im Auge, aus unserer Erde eines Tages ein Paradies zu machen.

Jeder, der sich schon heute darum bemüht, im Einklang mit Gottes Vorhaben zu leben, stellt fest, dass sein Leben dadurch sinnvoll und befriedigend wird. Den Sinn im Leben kann man also gemäß der Bibel dann niemals finden, wenn man sein Leben unabhängig von Gottes Willen führen möchte. Dazu sagt die Bibel: "Der Abschluß der Sache, nachdem man alles gehört hat, ist: Fürchte den [wahren] Gott, und halte seine Gebote. Denn das ist des Menschen ganze [Pflicht]. (Prediger 12:13).

Es geht jedoch nicht darum, Gott allein aus einem Pflichtgefühl oder aus Furcht vor Strafe zu dienen. Vielmehr geht es darum, als irdisches Geschöpf zum Schöpfer eine enge Beziehung einzugehen. Dies kommt auch durch das wichtigste aller Gebote zum Ausdruck, was lautet: "Er sprach zu ihm: „Du sollst Jehova, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Sinn.‘ Dies ist das größte und erste Gebot. Das zweite, ihm gleiche, ist dieses: ‚Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.‘ (Matthäus 22:37-39).Einen echten Sinn im Leben kann man also nur durch eine enge Freundschaft zu Gott finden.

Vielleicht ist auch folgende Überlegung ganz hilfreich: Jedes elektrische Gerät kann nur dann einwandfrei funktionieren, wenn man die Anweisungen des Herstellers beachtet. Andernfalls könnte es sein, dass das Gerät entweder kaputt geht oder zumindest seine Funktion nicht richtig erfüllt. Wenn wir Menschen "das Produkt" unseres Schöpfers sind, können wir nur dann geistigen, physischen, psychischen oder emotionalen Schaden vermeiden, wenn wir den uns von Gott gegebenen Lebenszweck erfüllen.

Hierzu ein Beispiel: Viele jagen heutzutage dem Glück dadurch hinterher, dass sie nach Reichtum und Besitz streben. Sie denken, materieller Besitz würde sie der Sorgen des Lebens entheben und ihnen ein glückliches Leben garantieren. Das ist nur einer von vielen Irrwegen, denn die Bibel warnt: "Die aber, die entschlossen sind, reich zu werden, fallen in Versuchung und in eine Schlinge und in viele unsinnige und schädliche Begierden, die die Menschen in Vernichtung und Verderben stürzen. Denn die Geldliebe ist eine Wurzel von schädlichen Dingen aller Arten, und indem einige dieser Liebe nachstrebten, sind sie vom Glauben abgeirrt und haben sich selbst mit vielen Schmerzen überall durchbohrt. (1. Timotheus 6:9,10).

Die Bibel zeigt uns einen weitaus besseren Weg: Nicht das Geld, sondern Gott zu kennen und ihn zu lieben und sein Leben danach auzurichten ist das Geheimnis echter Zufriedenheit! Dieses Lebensziel wirkt sich auf sämtliche Bereiche des Lebens aus und lässt den Menschen dauerhaft glücklich und innerlich ausgeglichen sein. Darüber hinaus erhält der Mensch auch eine langfristige Zukunftsperspektive, die weit über das jetzige kurze Leben hinausreicht. DAS ist der wirkliche Sinn des Lebens!

LG Philipp

Anderes...

Ich bin Buddhist und der Ansicht, ob man sein eigenes Leben als lebenswert betrachtet, ist eine Frage der geistigen Haltung und somit eine subjektive Bewertung.

Jeder Mensch schafft sich seine "Realität" durch seine Bewertungen und Anhaftungen und nimmt dadurch eine bestimmte Haltung gegenüber seinem Leben ein.

Andere Leute mögen unter ähnlichen Umständen aufgewachsen sein, oder ähnliche Erfahrungen gemacht haben - ihre Weltsicht kann dennoch völlig anders aussehen.

Was mich persönlich angeht:

Ich selbst war einige Male nah dran am Tod und musste reanimiert werden, habe eine so genannte "Intifada" mitbekommen und Familienangehörige und Freunde verloren.

Doch gerade aufgrund dieser ganzen Ereignisse bin ich mit mir selbst im Reinen und bin für jeden neuen Tag genau so offen, wie für den Moment des Todes.

Natürlich bin ich manchmal im Konflikt mit mir, weil ich zB bestimmte äußere Umstände als unangenehm ansehe, aber das relativiert sich alles wieder.

Ich mag also mein Leben. :-)

Armut, Krankheit, Behinderungen und anderes sind aber nicht schön, doch droht es vielen

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@Andromeda912

Ob man etwas als "Behinderung" sieht, ist zumindest teilweise auch eine Frage der persönlichen Einstellung. Ich habe Menschen kennen gelernt, die szwar durch ihre Krankheit eingeschränkt waren, aber keineswegs gravierend "behindert" fühlten.

Alter, Krankheit und Tod erleilen uns alle, das ist einfach eine Realität des Lebens. Wir können sie entweder verdrängen, daran verzweifeln, uns durch eine religiöse Vorstellung trösten, oder sie einfach akzeptieren und annehmen.

Ich selbst habe diese Tatsachen für mich angenommen und sehe sie nicht mehr als "Bedrohung" meines Lebens an. Ich wünsche anderen Menschen, dass sie auch eine konstruktive, offene Haltung zu ihrem Leben finden.

Dem Leben selbst ist es egal, wie man es betrachtet, wir können es uns aber subjektiv schwerer oder leichter machen, je nachdem welchem Muster man folgt.

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Das Leben ist definitiv lebenswert.

Und wie das Leben lebenswert ist...

Das leben ist ein Wunder, jeder von uns ist das. Auch wenn das etwas kitschig klingt. Und du vielleicht in einer Existenzkrise steckst; würde ich keinen Gedanken an irgendwas anderes verschwenden als wie schön das Leben sein kann/ aber auch, wie schön man sich sein Leben selbst gestallten kann.

Man lebt sowieso schon bloß eine begrenzte Zeit auf der Erde. Warum sollte man sich also seine Zeit noch kürzer machen, als sie schon ist.

Auch, wenn manche Probleme aussichtslos scheinen, der typische Spruch " es gibt für alles eine Löung" macht tatsächlich sinn.

Konzentriere dich mal auf die Sachen im Leben, die dir unheimlich spaß bereiten, jedes Mal ein Lächeln auf dem Gesicht zauber.

Könntest du jemals auf diese Momente verzichten?

Ich hoffe, beim näheren Betrachten wird dir klar, wie unglaublich lebenswert das Leben eigentlich sein kann :)

LG

Dinge die Spass machen Kosten oft Geld. Wenn man Arm ist, hat man nicht viel Geld. Ein noch größeres Problem ist Krankheit. Oder Behinderung. Ich bin noch nicht arm, Dank meinen Eltern, aber meine Gesundheit ist nicht die beste.

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@Andromeda912

Wenn ich ehrlich bin, sind die Dinge, die mir Spaß machen, gerade die, die nichts kosten. Sowie sich mit Menschen zu treffen, die man liebt.

Und ich glaube, du könntest so viele behinderte, ob körperlich oder geistig, fragen; alle sind froh überhaupt ein Teil dieser Welt sein zu können. Obwohl ich das jetzt natürlich nicht allumfassend behaupten kann. Aber ich wäre es auf jeden Fall.

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