Ist das Konzept der Reitbeteiligung gut aufgebaut?

4 Antworten

Ich reite jetzt schon 4 Jahre, allerdings in einer ziemlich schlechten Reitschule. Das ist halt mehr „selbstbeibringen mit Aufsicht als alles andere“. Meine Nachbarin, die seit 9 Jahren reitet war letztens mit, und meinte nur „ich bin alles andere als ein Profi, aber ich hätte dir etliche Sachen sagen können wie du es besser machen könntest“.

Das ist total normal, wenn ich einen Reitschüler der seit 4 Jahren reitet, gegen einen Azubi im 2 Lehrjahr antreten lassen, sieht es in fast allen Vergleichen, immer genauso aus!

Deswegen möchte ich schon seit längeren Wechseln, da jetzt das Geld da ist haben meine Eltern nun zugestimmt.

Nicht alles ist Gold was glänzt!

im Gegensatz zur alten laufen wir nicht nur einfach hintereinander her, sondern auch etwas durcheinander

Macht den Unterricht nicht wirklich besser, wenn alle durcheinander laufen, da so auch ein nicht geringer Teil der Konzentration auf die anderen Reiter verwendet werden muss, der Reitlehrer auch nicht so fokussiert arbeiten kann.

Wir werden korrigiert wenn wir etwas falsch machen, und machen auch mehr, als einfach nur schritt und ab und zub Trab

Die Frage ist nur ob die Korrekturen den richtigen Reiter zur richtigen Zeit erreichen und ob das mehr an machen, nicht zur Überforderung führen kann. Gerade in schlechten Schulen macht man zu viel zu früh und lässt das Potenzial der Schüler liegen, weil man die Basisausbildung zu schnell hinter sich lässt.

Wir dürfen vorher kommen um die Pferde zu putzen, satteln, und auch um die jüngeren vor uns zu führen wenn wir wollen

Von normalen Prozess, die Pferde selber fertig zu machen. Zu ich bin mir da nicht so sicher was ich da von halten soll! Den auch führen eines Pferdes ist verantwortungsvoll.

es wird einem ein Pferd zugeteilt, was erstmal nicht gewechselt wird außer der lernstand verbessert sich stark

Muss echt kein Vorteil sein, viele Reitschüler fahren mit einem regelmäßigen Wechsel der Schulpferde besser. Natürlich nicht drei mal die Woche.

nach ca. 2 Jahren ist man dann normalerweise so weit um irgendeine Prüfung zu machen, und wenn man die besteht darf man eines der Pferde als RB nehmen

Finde ich etwas fragwürdig, klingt leicht nach einem Konzept, um sich die Reitschüler für zwei Jahre an die Reitschule zu binden. eit um irgendeine Prüfung kann ja wirklich alles sein.

Probieren kann man das schon, ob die wirklich eine bessere Reitkunst vermitteln, kann vermutlich nur der Reitverein oder die FN vor Ort beurteilen. Den selbst die dort beschulten, können es oft nicht beurteilen. Nur im Vergleich mit anderen Reitschülern gleicher Ausbildungsdauer kann man sehen ob wer besser oder schlechter Ausbildet.

Man sollte sich aber nicht von kann schon springen oder ähnliches blenden lassen. Gerade Mängel in der Grundausbildung, hohlen einen später immer wieder ein. Machen ab ein gewisses Niveau eine Weiterentwicklung unmöglich.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Ausbildung Pferdewirt, ganzheitlicher Pferdetherapeut

Das ist keine Reitbeteiligung, sondern ein "besserer" Schulbetrieb.

Ausprobieren hilft da lediglich. Klingt fürs erste ja nicht schlecht.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – über 20 Jahre Reiterfahrung und eigenes Pferd seit über 10J.

Ich weiß das, aber nach 2 Jahren darf man eine RB nach einer Prüfung an einem Pferd nehmen.

Will halt nicht nochmal den Fehler machen in einen so doofen Betrieb zu kommen

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Das hört sich doch garnicht so schlecht an. Bestimmt kannst du dort einiges lernen. Mehr als da, wo du jetzt bist, anscheinend auf jeden Fall. Nur zu - probiere es fröhlich aus!

Danke, will bei der Suche nicht wieder alles falsch machen, deswegen frage ich 😅

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@Anonym123456680

Ach, was soll man da groß falsch machen? Du heiratest den Reitbetrieb ja nich.

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Man kann überall seine Erfahrungen mitnehmen, und eigentlich überall auch was lernen. Bei denn einen mehr, bei den anderen eben etwas weniger.
Selbst auf der Suche nach Pferden als Reitbeteiligung hat es mir noch nie leid getan, irgendwo auf seltsame Leute und unbrauchbare Pferde zu treffen: es trägt alles dazu bei, den Schatz meiner Erfahrungen zu vergrößern 😅

Wo es einem nicht gefällt, sagt man dankend ab und zieht weiter….

Aber es hört sich ja so an, als könntest du bei diesem Konzept zumindest etwas weiter kommen. Ich wäre da sehr interessiert.

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@Urlewas

Als ich auf der Suche nach einem Pferd war, sagte mein Vater, der keine Ahnung von Pferden, aber recht viel von Autos hat, ich solle mir auf jeden Fall auch mal was ansehen, was ich auf den ersten Blick komisch finde, und sei es nur, um zu sehen, was es eben noch so gibt, und das Richtige dann besser erkennen zu können.

Das Vorstellungsgespräch, das für mich bisher am lehrreichsten war, war das, wo der GF so seltsam und von sich selbst überzeugt, dabei aber total hektisch war, sodass ich hinterher gemerkt habe, nicht nur ich muss Eindruck machen.

Schlechte Erfahrungen können sehr nützlich sein 😅

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Ausprobieren. Dann wirst du es schon sehen.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Privat + Beruflich seit ü. 15 Jahren m. Pferden zu tun

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