Ist das Jod im Salz wichtig für den Mensch - Warum?

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6 Antworten

Da Deutschland von Natur aus ein Jod-Mangelgebiet ist, weil die Böden nicht ausreichend Jod enthalten, welches in die Pflanzen übergehen könnte, bedarf es hier durchaus der Supplementierung.

Das Problem verschärft sich noch, wenn man als Mensch keinen Fisch mag, der natürlich viel Jod enthält.

http://www.onmeda.de/naehrstoffe/jod-jodhaltige-lebensmittel-2280-4.html

Jodsalz in Maßen ist also für uns Deutsche eher angebracht, denn schädlich.


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Es wurde ja bereits erwähnt, dass Iod vor allem für die Schilddrüse wichtig ist und demnach ist es natürlich entscheidend, dass wir genug davon zu uns nehmen. Ohne Iod funktioniert die Synthese der Schilddrüsenhormone Levothyroxin und Liothyronin nicht. Diese beiden Hormone regeln viele Stoffwechselvorgänge und somit ist ein Iodmangel auf Dauer ein echtes Problem.

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Kommentar von nurlinkehaende
21.01.2017, 17:56

Mit normaler Ernährung gibt es aber keinen Jodmangel.

Deswegen muss man normalerweise auch kein Jod zusetzen.

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Menschen, die in einer Gegend wohnen, wo naturgemäß kein Jod vorkommt, werden leicht "kropfert". Es ist daher schon sinnvoll, dass besonders in Gebirgsregionen Jodsalz verwendet wird.

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Kommentar von nurlinkehaende
21.01.2017, 17:55

Vor 100 Jahren vielleicht. Galubst du wirklich, dass die einsamen Gebirgstäler von damals noch so existieren und sich die Leute nur aus dem eigenen Tal ernähren?

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Deutschland ist sogenanntes Jodmangelgebiet. Das ist nicht in allen Gegenden der Erde so. Deshalb müssen wir in Deutschland Jod in der Nahrung zusetzen. Auch der Verzehr von Fisch kann teilweise den Jodbedarf der Schilddrüse decken. Genaueres siehst du aus sogenannten Ernährungstabellen.

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Kommentar von nurlinkehaende
21.01.2017, 17:54

Das mit dem Jodmangelgebiet ist erstens ein ziemliches Märchen und zweitens kommt unsere Nahrung heutezutage aus aller Welt. Nur in wenigen Fällen sollten Einzelne Jod zusetzen, aber das sind eher Ausnahmen.

Frag einfach mal, ob vor 100 Jahren alle einen Kropf hatten. Die allermeisten hatten keinen Kropf und damit ist auch das mit dem Jodmangel schon damals falsch, denn da war die Ernhährung noch wirklich aus dem Umland, von da wo ich gelebt habe.

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Jod wird in extrem geringen Mengen von der Schilddrüse für den Hormonstoffwechsel benötigt.

Da wir uns heute sehr abwechsungsreich ernähren, muss man kein Jodsalz verwenden, für mache Menschen ist es sogar schädlich.

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Kommentar von beamer05
21.01.2017, 18:08

Da wir uns heute sehr abwechsungsreich ernähren, muss man kein Jodsalz verwenden,

Es gibt sehr wohl auch heute noch reichlich Menschen, die ohne zusätzliches Jodangebot aus Jodsalz (und Produkten daraus, etwa Backwaren) einen Jodmangel hätten.

Und vor der Jodierung gab es SEHR viel mehr Hypothyreosen mit Kropfbildung und häufig auch entsprechenden Symptomen, als das heute der Fall ist (mittlerweile ja eine Seltenheit).

Im Südwesten der Republik, wo ich aufgewachsen bin, hatten viele ältere Menschen einen Kropf (kann man auch gut an div. älteren Fotoalben bestätigen), das hat in o.g. Gegend in den 70er Jahren nachgelassen (allg. vielfältigere Ernährung) und ist seit den 80er Jahren zur seltenen Ausnahme geworden (Jodierung von Speisesalz)

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wegen der Schilddrüse.

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