Ist das Inkasso Unternehmen im Recht und soll ich einfach "klein beigeben"?

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5 Antworten

Inkassogebühren im Zusammenhang mit einem Online bezahldienst wie Klarna ( COEO,Ident, Seghorn) sind nicht durchsetzungsfähig und werden mangls Erfolgsaussichten nicht expl eingeklagt http://www.123recht.net/forum\_topic.asp?topic\_id=379329&ccheck=1

In den einschlägigen urteilsdatenbanken ist nicht ein einziger Nachweis zu finden ;)

An Mahngebühren wären maximal 2,50 zu zahlen

Gerichte anerkennen zwischen 1 € (z.b AG Bad Segeberg Urt. v.
25.11.2011 − 17 C 160/11)und 2,50 € (z.b AG Brandenburg a.d. Havel
Urteil vom 25.1.2007 – 190/0631 C ) an Mahngebühren pro Mahn Schreiben

Schon schriftlich mit dem Inkassoladen kommuniziert ?


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Mach dir nicht so einen Kopf.

17€ Mahngebühren sind grober Unfug. Zulässig sind maximal 2,50€ pro postalischem Brief. Da es keinen Brief gab, betragen die Mahngebühren in deinem Fall 0,-

Die Inkassogebühren sind darüber hinaus nicht durchsetzungsfähig, besonders nicht bei einem Unternehmen wie Klarna.

Fazit: zahle die Hauptforderung zweckgebunden an den Gläubiger (Klarna) und du bist aus der Sache raus.

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setze zwei schreiben auf (sinngemäß):

1. sehr geehrtes inkassobüro blabla. da ich in keinerlei geschäftsverhältnis mit ihnen stehe, haben sie keinen anspruch mir gegenüber. bitte kontaktieren sie mich nie wieder.

2. sehr geehrte damen und herren bei asos. ich wurde darauf hingewiesen, dass ich eine von ihnen gestellte rechnung nicht bezahlt haben soll, bei mir ist jedoch bis heute keine rechnung eingegangen. bitte senden sie mir die betreffende rechnung an folgende adresse: bla bla bla, damit ich sie begleichen kann.

du kannst nichts dafür, dass die deine adresse verbummelt haben und du trägst auch sicherlich keine inkasso-gebühren! das können die schön selber machen!

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Vollkommen unerheblich ob die Mail bei dir im Spam gelandet ist oder nicht. Wenn die Rechnung per Mail an dich verschickt wurde, dann ist das ok. Zudem hast Du eine Lieferung erhalten, wenn Du dann keine Rechnung erhälst, bedeutet das nicht, dass Du die Ware auch nicht bezahlen musst. Du bist mit der Zahlung in Verzug geraten und musst die daraus resultierenden Kosten zahlen.

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Kommentar von franneck1989
19.02.2016, 20:05

Grundsätzlich stimme ich dir zu, allerdings ist in diesem Fall kein Schaden entstanden, den man als Folge des Verzugs erstatten müsste

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Kommentar von mepeisen
21.02.2016, 09:09

Du bist mit der Zahlung in Verzug geraten

Genau das stimmt nicht. Ohne korrekt zugesandte Rechnung kein Verzug. Ohne korrekt zugestellte Mahnung kein Verzug. Im Zweifel ist der Gläubiger beweispflichtig, dass den Schuldner die Rechnung und Mahnung erreicht hat, will er angebliche Verzugsschäden geltend machen.

Aber selbst wenn er in Verzug wäre ist das noch kein Grund, dass Inkassogebühren bezahlt werden müssten.

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Die Rechnung ist doch bestimmt auf deren Webseite hinterlegt, wenn Du Dich dort einloggst. Bezahle sie einfach.

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