Ist das historisch bedingt ?

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2 Antworten

Im alten Österreich hat man zwölf Sprachen gesprochen, die alle respektiert wurden. Nach der Zerschlagung des Habsburgerreiches wurden aus seinem Erbe verschiedene Nationalstaaten gegründet, in denen jeweils nur eine Sprache erlaubt war. Diese idiotische Nationalstaatstheorie, die so viel Unheil über Europa gebracht hat, geistert bis heute noch herum. Die viersprachige Schweiz hat sich zu ihren Glück aus dieser Diskussion heraushalten können. Es ist das Natürlichste der Welt, dass alle Völker ihre Sprache sprechen dürfen. Die Schweiz, die die Sprache ihrer Bevölkerungsgruppen respektiert und garantiert, ist ein Vorbild für Europa und die Welt. Die europäischen Nationalstaaten, die anderssprachige Bevölkerungsgruppen, die sie mit kriegerischer Gewalt erobert und eingegliedert haben, heute noch diskriminieren, gehören an den Pranger gestellt. Leider haben sie die Macht.  

ellenna22 22.01.2017, 11:11

vielen dank für deine hilfreiche und ausführliche Antwort! :)

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Salue

Die Urschweiz bestand ja ursprünglich aus nur einem ganz kleinen Gebiet am Vierwaldstättersee. Nach und nach sind dann weitere Kantone dem Bund beigetreten.

Einige davon haben sich von ihren Herren abgelöst, manchmal netter, manchmal auch mit Hilfe der Hellebarde. Andere wurden der Schweiz zugewiesen. So kamen Kantone dazu, die zu einer anderen Sprachgruppe gehörten.

Man hat sich nach und nach an der Sprachenwirrwarr gewöhnt. Irgendwie gehört es zum Charakter der Schweiz. Ich möchte diese Vielfalt jedenfalls nicht missen.

Es grüsst Dich aus dem Schwyzerländli

Tellensohn

ellenna22 22.01.2017, 11:12

ich danke dir für deine hilfreiche Antwort! :)

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