ist das hirntod-kriterium ein geeignetes kriteriium, um den tod eines menschen festzustellen?

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Naja das Gehirn ist das Kontrollzentrum eigentlich für alles was der Körper "zu bieten" hat. Wenn dies weg ist, würde ich sagen, ist man praktisch tod. Da der Körper nur mit maschinen am "Leben" erhalten wird.

Einem potenziellen Organspender dürfen erst dann Organe entnommen werden, wenn der Hirntod endgültig feststeht. Dies schreibt das Transplantationsgesetz vor. Ein Mensch gilt als hirntot, wenn sein Gehirn nicht mehr funktioniert. Alle Funktionen des gesamten Gehirns - also des Großhirns, Kleinhirns und Hirnstamms - müssen erloschen sein. Das Gehirn ist das übergeordnete Steuerorgan aller Lebensvorgänge und der Sitz allen Denkens und Fühlens. Mit dem Tod des Gehirns ist auch der Mensch gestorben, so die Definition.

Die klinische Untersuchung auf Hirntod umfasst den gleichzeitigen Nachweis, dass alle Hirnstammreflexe und die Spontanatmung ausgefallen sind. Die Hirnstammreflexe sind bei bewusstlosen Patienten auslösbar, bei Hirntoten jedoch nicht. Zu diesen Reflexen zählen:

* Pupillenreflex: Bei Gesunden sind normalerweise beide Pupillen gleich weit. Sie verengen sich bei Lichteinfall. Bei hirntoten Patienten fehlt dieser Reflex, die Pupillen reagieren nicht mehr auf Lichteinfall.
* Puppenkopf-Phänomen (okulozephaler Reflex): Ist ein Patient bewusstlos, aber nicht hirntot, reagiert er auf das schnelle Drehen oder Kippen seines Kopfs mit einer langsamen Gegenbewegung der Augen. Bei einem Hirntoten bleiben die Augen während dieses Tests ohne Reaktion in ihrer Ausgangsstellung.
* Hornhautreflex: Berührt man die äußerste Augenschicht (Hornhaut) des Auges mit einem Fremdkörper, schließen sich die Augen reflektorisch. Prüft ein Arzt diese Reaktion bei einem Hirntoten mit einem Wattestäbchen, erfolgt keine Reaktion.
* Schmerzreaktionen im Gesicht: Auf Schmerzreize im Gesicht reagieren selbst Patienten, die im tiefen Koma liegen, mit erkennbaren Muskelzuckungen und Abwehrreaktionen der Kopf- und Halsmuskulatur. Bei Hirntoten bleiben diese Reflexe aus.
* Würge- und Hustenreflex (Tracheal- und Pharyngealreflex): Berührungen der hinteren Rachenwand lösen bei Gesunden und Bewusstlosen einen Würgereflex aus. Hirntote zeigen diese Reaktion nicht.

Deuten alle fünf Reflexprüfungen auf einen Hirntod hin, wird die Spontanatmung überprüft. Das unbewusst ablaufende Atmen ist ein lebenswichtiger Reflex. Wird die maschinelle Beatmung ausgestellt, steigt durch den Verbrauch des Sauerstoffs der Kohlendioxidgehalt im Blut. Dadurch wird sofort das Atemzentrum im Gehirn aktiviert, das einen Atemzug auslöst. Setzt die Eigenatmung nicht ein, liegt ein kompletter Ausfall des Atemzentrums vor.

da kommen alle "stars" rein die gerade keine Karriere machen (wer das guckt ist erbärmlich weil das er aller letzte schrott ist

was schreibst du da, ich habe nichts verstanden (das ist eine schulaufgabe nur so)

0
@user500

Religion? mach ich auch grad und danke das du die frage schon gestellt hast :D

0

Was möchtest Du wissen?