Ist das hier ein Zwangsgedanke?

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4 Antworten

Du reflektierst Dich - das ist gut - aber es kann auch kontraproduktiv sein, wenn Du alles in Deinem Verhalten analysierst resp als Erstes gleich an "krankhaft" denkst, wie mir scheint.

Was Du beschreibst nenne ich pessimistisches Denken - was jeder Mensch hat, die einen mehr, andere weniger - was auch ok ist, solange es einen nicht am Leben hindert ... denn dann sollte man es versuchen zu ändern - und man kann so gut wie alles, negativ / pessimistisch wie auch positiv / optimistisch formulieren

  • ein halb-leeres Glas ist nun mal dasselbe wie ein halb-volles - auch wenn das Beispiel abgenützt schein mag - die objekte Aussage ist die Gleiche, wenn sie subjektiv anders wahrgenommen wird
  • ein persönliches Beispiel - nach meiner Krebs-Diagnose dachte ich im ersten Moment "ich will nicht sterben" (pessimistisch formuliert), kurz danach in "ich will leben" (postitiv gedacht) - bin zwischenzeitlich geheilt :)

Sei doch stolz darauf, was Du bereits erreicht hast und konzentriere Dich darauf ...(ohne andere abzuwerten - jeder hat sein eigenes Tempo) - wichtig ist, dass Du dran bleibst - manchmal lässt sich Erreichtes einfach halten, manchmal gibt es Rückschläge, manchmal ist es ein täglicher Kampf - wo Licht ist ist auch Schatten (pessimistisch) resp besser wo Schatten ist ist auch Licht :)

Hallo,

ich schließe mich der Meinung von brainfucking an, hier mal die Definition nach der ICD 10:

"Zwangsgedanken-zumeist obszönen/sexuellen,aggressiven,oder blasphemischen Inhalts (Gott ist ein Zuhälter)

Treten dutzende bis tausend Mal am Tag auf.

Je mehr der Patient versucht die Gedanken zu unterdrücken,desto eher stellen sie sich ein.

Selbsttest:Versuche NICHT an einen rosa Elefanten mit blauen Ohren zu denken.!.-))

Natürlich sind Ferndiagnosen hier nicht zu stellen,da nicht möglich und äusserst verantwortungslos,da in der Medizin nichts wirklich unmöglich ist.

Ich halte aber auch nichts davon,immer das Schlimmste und Kränkeste anzunehmen-eher mal ein wenig positiver bleiben.

Übrigens: Deine Gedanken und das passende Gefühl dazu sind mir gar nicht so fremd. Ich hatte lange Zeit das anerzogene Verhaltensmuster, da mein Vater mir immer predigte "Den Vogel,der zu früh schon zwitschert,holt Abends die Katze."

Kein Wunder also,dass man mit solchen Erfahrungen immer irgendwie mit eingezogenem Kopf rum läuft und immer in Hab Acht Stellung ist,wenns einem mal "zu" gut geht.

Drauf achten und ändern,schaffst du-wie ich auch!

Alles Liebe!

Eigentlich würde ich nicht sagen, dass das ein Zwangsgedanke ist. Wenn, dann nur übertrieben dargestellt. Das hat mehr was mit negativer Einstellung zutun - dass du halt immer erwartest, dass etwas Negatives folgen muss.

düster schwant ihr, dass der totgeschossene Hase tatsächlich tot auf dem Acker liegt, ohne Schlittschuh zu fahren, wie gewohnt. Gemeinhin nennt man das auch selbsterfüllende Prophezeiung, von der dunklen unfrohen Art.

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Gesetzt der Fall du operierst mir mental auf philosophische Weise, dann könntest du beim Meister Hermes Trismegistos geistige Anleihe genommen haben, ihn als Kompaß und Lotsen in einem nutzen. Dabei denkst du unbewußt oder gar wissend, an sein Prinzip der Polarität:

" Alles ist zweifach, alles hat 2 Pole, alles hat sein Paar von Gegensätzlichkeiten,gleich und ungleich ist dasselbe, Gegensätze sind identisch in der Natur, nur verschieden im Grad, Extreme berühren sich, alle Wahrheiten sind nur halbe Wahrheiten, alle Widersprüche können miteinander im Einkalng gebracht werden."

Dann schautest du weiter im Kybalion nach und gedachtest auch das Prinzip des Rhytmus:

"Alles fließt aus und ein, alles hat seine Gezeiten, alle Dinge steigen und fallen, das Schwingen des Pendels nach rechts ist das Maß des Schwunges nach links, Rhytmus kompensiert."

Dies alles hast du wohl bedacht, daher deine entsprechenden Überlegungen, die nur noch in trockene Tücher transportiert gehören. Das ist aber auch schon die ganze Petitesse.

Nein. Nein. Nein.

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@alisdeh

ok, jetzt mal von einer anderen Seite kommend, mach dir keine großen Gedanken über deine partiellen negativen Denkinhalte, akzeptiwer sie ganz einfach, dann lösen sie sich meist auch schon in Rauch auf.

Viele Menschen haben auch Befürchtungen, dass was Negatives sich einstellen könnte, das ist also nichts Dramatisches, hat immer mal wieder gar eine Berechtigung. Das Leben hierzulande ist für millionen Menschen alles andere als eine gemütliche Angelegenheit, so dolle sind die hiesigen gesellschaftlichen Verhältnisse einfach nicht. Wen wundert es da, dass Negatives von Vielen befürchtet wird. Schlimm wird es erst dann, wenn die schwarzen Gedanken einem handlungsunfähig machen u.o. unsere Stimmung stark vermiesen. .

Kopf hoch, Glück Auf!

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