Ist das heutige Russland militärisch genau so stark wie die Sowjet-Union?

16 Antworten

Es kommt darauf an, wie du militärische Stärke definierst. Die russische Armee ist zahlenmäßig nicht mehr so stark, wie zu Zeiten der Sowjetunion. Doch ist sie auch nicht mehr in dem desolaten Zustand der 90er Jahre. Die Armee ist mitten in einem Modernisierungsprozess, bei dem zwischen 2010 und 2020 rund 650 Milliarden Dollar in die Modernisierung der Streitkräfte gesteckt werden. Gemessen an den Ausgaben der USA sind das aber immer noch Peanuts.

Sicher ist Russland nicht in der Lage, weltweit Interventionen durchzuführen. Das entspricht auch nicht seiner Militär- und Sicherheitsdoktrin. Schon zu Sowjetzeiten hat man sich dort mit Maßnahmen beschäftigt, die einen versuchten Enthauptungsschlag ins Leere laufen lassen sollen. Das Land ist auch groß genug, dass es relativ unwahrscheinlich ist, mit einem Erstschlag das Gegenschlagpotenzial ausschalten zu können. Die strategischen Atom-U-Boote kommen noch hinzu. Eine Eroberung, sprich Okkupation durch fremde Mächte erscheint nahezu aussichtslos, weil kein Land sich die damit verbundenen Verluste und Kosten leisten können wird.

Vielleicht sind die USA im Moment konventionell militärisch noch unbesiegbar, für einen konventionellen Krieg mit Russland, in Russland gilt das aber nicht. Das gilt vor allem deshalb nicht, weil sich die Amis hier selbst in die Höhle des Löwen wagen müssten und eigene Soldaten kämpfen lassen müssten. Die Massen an Zinksärgen, die man dann aus Russland in die USA bringen müsste, wären der amerikanischen Öffentlichkeit nur schwer zu erklären.

Deshalb wird es wohl auch nicht auf eine direkte militärische Konfrontation hinauslaufen. Vielmehr werden regionale Konflikte und Kriege an Russlands Peripherie oder in Russland selbst geschürt werden, die Russland auf Dauer militärisch und ökonomisch schwächen sollen.

Ob Russland so alleine dastehen würde, ist auch keineswegs sicher. China wird sich darüber im Klaren sein, als nächstes Ziel der USA an der Reihe zu sein.

Man will ja Krieg um Waffen und Munition abzusetzen, Waffen zu vernichten und neue kaufen lassen - das Eroberungsziel muß nicht unbedingt dabei sein. Selbst ein verlorener Krieg ist nicht schlimm, nur lange dauern soll ein Krieg - die Rüstungsumsatz-Größe entscheidet über den Profit. Rüstungskonzerne der USa kauften sich TV-Sender um Werbung für die Kriege zu machen.

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Ich muss Ihnen recht geben, Russland wäre äusserst schwer zu besiegen. Jedoch frage ich mich wie es auf Biologischen Ebne aussieht. Ein Biolo9giescher erstschlag, durch einen getarnten Trupp Soldaten, der in allen Grösseren Städten Russlands zündet, wurden 80-90% aller werfähigen männer Töten oder für eine längere Zeitspanne aussergefecht setzen. Man könnte ausserdem China als Kriegspartner bertrachten. Ebenso wie Japan, indem man ihnen Land und autnomintät zuspricht. Ausserdem, wenn sie sehen wie Russland nach dem Bioangriff schwächelt, könnte sie das überzeugen. Von Alaska aus würden dann die amerikanischen Truppen landen, während Europäische Truppen die Westliche Seite angreifen. Russland kann an 3 Fronten nicht kämpfen und Atomraketen nicht einsetzen, da die Angreifer es ebenfalls nicht getan haben. Tun sie es dennoch, würden sie ihr eigenes Land zerstören, da man zuerst die gegnerischen Truppen angreift, das würde gennug Zeit verschaffen um die Eigenen Interkontinental Rakten zu starten. Da auch Chinesische Truppen involviert sind werden diese ebenfalls ihre Atomraketen gegen Russland richten. Die übriggeblieben Streitkräfte werden mit der Zeit einfach in Anarchie verfallen. Da nach etwa 10-20 Jahren der Nachschub ausbleibt und alle Felder verstrahlt sind.

Verlust Europa: Grob geschätzt 500 000- 1 500 000 Mann

Verluste Amerika: Grob geschätzt 1 000 000 - 2 500 000

Verluste China: Grob geschätzt 2 000 000 - 4 000 000

Verluste Japan: Grob geschätzt 200 000 - 500 000

Verluste Russlande: Militär: 4 000 000 - 10 000 000 Zivilisten: 30 000 000 - 40 000 000

Gesamte Verluste aller Parteien:

Militär: Max: 18 500 000 Mann ( Das ist eine absoulute grobe Schätzung und nicht genau ausserdem basieren diese Daten auf der Annahme das der Plan gelingt.)

Zivil: 40 000 000

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@jritter

Aus welchem Videospiel hast du denn dieses Szenario? :-)

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@jritter

Na und? Du vergisst die tausenden Atomwaffen, die es noch gibt. Die Sowjetunion hatte 45000 (?).

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@3125b

Worauf läuft denn dieses Im Osten Europas vorgeschobene Beobachtungs- und Abwehrraketensystem der USA hinaus? Auf eine Bekämpfung des Iran? Jeder (übrigens auch Putin) weiß, dass mit diesen Abwehrraketen Russland mit seinen Langstreckenraketen gemeint ist. Dies läuft auf eine Zielsetzung hinaus, die dieses oben genannte Szenario zugunsten der westlichen Seite verschieben würde. (Ich kenne die Zahlen zwar nicht, könnte mir aber solche oder auch schlimmere auch mit Spätfolgen durchaus vorstelllen). Es läuft darauf hinaus, so einen Krieg führbar zu machen, bzw. für die Russen den Preis so hoch zu setzen, dass sie (vernünftigerweise?!) politisch nachgeben.

Man soll sich aber nicht vormachen, dass dies ohne eine erkleckliche Anzahl von eigenen Leichen abgehen würde. Und über die Leichtigkeit und die Dauer eines Krieges (und eines Sieges) haben sich ja schon vor 100 Jahren einige Leute schwer getäuscht.

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Ob ein Staat nun ein paar H-Bomben mehr oder weniger hat als der Andere, ist belanglos. Das Leben auf der Erde wäre weitestgehend vernichtet. Spätestens mit Wirkung der Strahlen.

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