Ist das Hausarzt-Konzept der KK für den Patienten empfehlenswert?

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4 Antworten

Im Hausarztmodell müssen Patienten bei gesundheitlichen Beschwerden zunächst ihren Hausarzt aufsuchen. Ausgenommen sind Notfälle, möglicherweise auch Besuche beim Gynäkologen, beim Augen- und Kinderarzt, sowie Erkrankungen außerhalb des geographischen Tätigkeitsbereichs des Hausarztes. Die Patienten müssen sich für mindestens ein Jahr bei einem Hausarzt „einschreiben“. An diesem Verfahren dürfen nur Ärzte teilnehmen, mit denen die jeweilige Krankenkasse einen entsprechenden Vertrag abgeschlossen hat. Der Hausarzt übernimmt die Behandlung, überweist bei Bedarf an Fachärzte bzw. Krankenhäuser und hat idealerweise einen umfassenden Überblick über die Krankengeschichte des Patienten sowie die vorgenommenen Behandlungen. Die „Lotsenfunktion“ (Gatekeeping) soll Mehrfachuntersuchungen und -behandlungen, vermeidbare Wechselwirkungen von Arzneimitteln, Interpretationsfehler isoliert arbeitender Spezialisten sowie unnötige Besuche bei anderen Ärzten und unnötige Krankenhauseinweisungen vermeiden.

Das Hausarzt-Modell besagt, dass der erste Ansprechpartner der Hausarzt ist. So sollen Doppeluntersuchungen vermieden werden.

Überweisungen zu Fachärzten stellt auch hier der Hausarzt aus. Ich würde es empfehlen, da meist die Praxisgebühr von 10 € im Quartal entfällt.

Ich kenne nur das Hausarztmodell der Barmer, dabei gehe ich immer zuerst zum Hausarzt und lasse mir eine Überweisung geben bzw. werde wenn nötig zuerst von ihr untersucht. Der Vorteil bei mir ist, das ich nur noch 10€ Praxisgebühr für das ganze Jahr zahle. Dafür kann ich auch schnell zum Arzt flitzen und eine Überweisung holen wenn ich bspw. zur Routine zum Augenarzt muss. Ich sehe darin keinen Nachteil.

Bei den Hausarztmodellen spart man sich - als Bomus - zumeist die Quartalsgebühr. Ein ander Vorteíl könnte sein, dass Ihr Hausarzt für Sie die Facharzttermine kurzfristig vereinbart.

Ich rufe menen Hausarzt an und kann die Überweisungen, oft schn mit Terminen, ab.

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