Ist das grammatikalisch korrekt oder eine künsterische Freiheit?

9 Antworten

Goethe hat in dichterischer Freiheit noch ganz andere Dinge gedichtet (Schwager Kronos: Ekles Schwindeln zögert mir vor die Stirne dein Haudern). Denn auch damals sagte man "weder - noch", obwohl das lateinische Vorbild aus zwei gleichen Wörtern besteht (neque - neque).

https://de.wikisource.org/wiki/Goethes_%E2%80%9Eweder-weder%E2%80%9C_und_Schillers_%E2%80%9Enoch-noch%E2%80%9C

NB: Ich habe in der Schule noch ungeleit' gelernt.
Das passt besser.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Unterricht - ohne Schulbetrieb

Ich kann es dir auch nicht beantworten. Ich finde die erste Variante vom Rhythmus schöner, allerdings habe ich gelernt: Auf ein "weder" folgt ein "noch" - ob das allerdings auch irgendwo eine feste Regel ist, oder einfach der Benutzungstradition entspricht, weiß ich dir nicht zu beantworten.

Mit deiner "Korrektur" bringst du den Rhythmus des Verses zum Straucheln !

Und: Vermutlich hat das "Fräulein" (Gretchen) kein Sprachstudium absolviert ...

naja, das ist ja ohnehin klar ;-)

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Du musst auch bedenken, dass Goethe das vor über 200 Jahren geschrieben hat. Damals hat man sich noch etwas anders ausgedrückt als heute.

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