ist das gesetzlich überhaupt erlaubt, darf unser AG das?

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3 Antworten

An Krankheitstagen muss die Stundenanzahl so gutgeschrieben werden, als hätte man gearbeitet.

Wenn Ihr also am Tag 8 Stunden arbeitet, dann müssen auch 8 Stunden angerechnet werden. Wären an diesem Tag aber nur 6 Stunden gearbeitet worden, dann werden auch nur 6 Stunden geschrieben.

Eine Krankmeldung lag doch sicher vor

Wenn es einen Betriebsrrat im Unternehmen gibt, dann sollte der informiert werden,damit er tätig werden kann.

Wenn eine ordentliche Krankmeldung und eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung dem Arbeitgeber vorgelegt wurde,dann hat er diese zu akzeptieren,und die Entgeltfortzahlung vorzunehmen, wenn alle Voraussetzungen vorhanden sind,das heißt,die Krankheit wurde nicht schuldhaft herbeigeführt und das Arbeitsverhältnis hat mindstens vier Wochen ununterbrochen bestanden.

Abgesehen davon sind die Vorschriften des Entgeltfortzahlungsgesetzes unabdingbar,das heißt,von den Regeln des Gesetzes darf nicht zu ungunsten des Arbeitnehmers abgewichen werden,es sei denn,es wurde in einem anwendbaren Tarifvertrag etwas abweichendes vereinbart.

es kommt darauf an, ob er an diesen beiden Tagen hätte arbeiten müssen. Hätte er frei gehabt werden 0 Stunden geschrieben. ( bei Berufen, die Mo-So Dienste haben) Hätte er normalerweise an diesen 2 Tagen gearbeitet bekommt er pro Arbeitstag die vollen Stunden (im Regelfall 8 Stunden) angerechnet.

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