Ist das genossenschaftliche Mitbestimmung in einer Geno Bank?

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2 Antworten

Das Einreichen beim Aufsichtrat nützt nichts, der Aufsichtsrat darf  nur überwachen, sich aber nicht in die Geschäftsführung des Vorstands
einmischen.  Macht er das trotzdem, bekommt er bestimmt vom Vorstand eine auf den
Dackel und wahrscheinlich auch eine negative Bemerkung im
Prüfungsbericht des Prüfungsverbandes.

Gib den Antrag beim Vorstand ab und wenn der muckt, dann holst du dir Hilfe bei der Gewerkschaft. 

Da wäre nämlich schon lange mal ein Musterprozess notwendig.

Du kannst dich auch mal auf der Seite  www.wir-sind-die-volksbank.org informieren, vielleicht können die dir auch helfen.



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Kommentar von DeinBetriebsrat
23.08.2016, 19:23

Danke, die Seite habe ich mir angeschaut und in der Mittagspause kurz angerufen, einen Telefontermin für Samstag vereinbart  und im GenoBankBlog und auch im GenoTalkBlog sehr brauchbare Hinweise gefunden. Meine Kollegen hatten inzwischen auch schon Kontakt zu zwei Arbeitskreisen. Die Jungs sind ja ganz gut drauf und sehr gut vernetzt. Ich werde mal bei ver.di  anregen für uns Genobank Betriebsräte ein Seminar zum Thema Besonderheiten der Betriebsform Genossenschaft anzubieten. Der Verein bietet diese Seminare an um Betriebsräten Hintergrundinformationen zur Genossenschaft zu vermitteln. Außerdem bekommen wir ein paar brauchbare Hinweise zur Fusion. Es kommt ja nur darauf an bei der Generalversammlung die richtigen Fragen zu stellen.

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Lieber Betriebsrat - frage doch Frage einfach mal  deine(n) Ver.di Gewerkschaftssekretär(in).... die genossenschaftliche Mitbestimmung wurde 1934 durch das  "genossenschaftliche  Führerprinzip" abgelöst. Da reden die Genossen nicht gerne darüber, ist aber  leider  so. 

Den Gewerkschaften ist es damals, zu Zeiten des Ermächtigungsgesetz, auch nicht viel besser gegangen, allerdings haben die Gewerkschaften im Gegensatz zu den meisten Genossen, nicht sofort und  freiwillig mitgespielt.

Du solltest,  als Betriebsrat, die Interessen der Kollegen unbedingt vor der Eigentümervertretung - also der Generalversammlung deiner Genossenschaftsbank - zur Sprache bringen. Du fällst auch dem Vorstand nicht in den Rücken, der Vorstand ist auch nur ein Angestellter der Genossenschaft, der vom Aufsichtsrat kontrolliert werden sollte....

Dein Bankvorstand sieht in Dir sowieso den "bösen Klassenfeind" und fühlt sich als Arbeitgeber,  also was solls. 

Du kannst  doch nicht dafür verantwortlich gemacht werden, das  die meisten Genossenschaftsvorstände und Aufsichtsräte der Genossenschaftsbanken  keine Ahnung haben wie eine wie eine Genossenschaft im Sinne von Raiffeisen & Co. zu funktionieren hat. 

Dein  Aufsichtsrat sollte die Interessen der Genossenschaftsmitglieder  vertreten, eine andere Aufgabe hat er nicht.
Ein  "Dackel Aufsichtsrat" sollte unbedingt durch einen Aufsichtsrat mit dem Charakter eines guten deutschen Schäferhunds ersetzt werden und unbedingt auch mal bellen und die Zähne zeigen

      

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Kommentar von DeinBetriebsrat
26.08.2016, 09:16

Unser Betriebsrat hat beschlossen - das derzeitige Vergütungssystem der GenoBanken  offen zu legen.

Außerem haben die Kollegen ein Reihe von Fragen zusammengestellt, die wir gerne einmal öffentlich diskutieren wollen.   

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