Ist das Gedicht eine Aufzählung?

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2 Antworten

Nicht "vergänglich" sondern "vergehend". Manche Elemente sind nicht vergänglich, wie die Milchstraße. Aber die Zeit in der sie sichtbar sind, ist vergänglich. Ich hoffe, ich schjaffe es das zu vermitteln, aber vergänglichkeit beschreibt nicht, dass etwas verschwindet sondern, dass die zeit seienr Anwesenheit vergeht. Das Gedicht spricht natürlich wie du richgtig erkannt hast und was du wohl auch meintest, von "Vergänglichkeit", was der Titel schon sagt, aber es sind nicht Dinge, die vergänglich sind, sondern nur zeit kann vergänglich sein. Zeit kann zukünftig, gegenwärtig und vergangen sein. Und eben, weil die zeit nicht fassbar ist, ist wohl auch der Titel ein "verehendes" oder auch'vergehendes' Nichts, denn zeit ist nicht sächlich.

Also ist das Gedicht eine Aufzählung von vergehenden Dingen zur Darstellung ihrer Vergänglichkeit angesichts der Zeit, die hier "verweht". Sie ist wie der Wind, der nicht greifbar ist (wie die Zeit), aber die Zeit darstellt. In seiner Funktion als "Herbstwind" macht er Zeit deutlich, denn sie ist benennbar. "Laue Luft" z.B. kann im Frühling und im Sommer herrschen. Welkende Blätter gibt es aber nur im Herbst - zumindest stehen sie dafür. Zeit wird objektiviert, kann aber nicht zum Objekt werden. Darum ist es auch ein"Nichts" das verweht wird, denn Zeit ist nichts was wir sehen oder darstellen können. Wir können sie nur beschreiben und benötigen dafür Objekte. Wenn diese Objekte verfallen, vergehen, verweht werden zeigen sie sozusagen Zeit. Darum geht es denke ich! Und da das "Verwehende Nichts" auch "fester doch als Reichtum und Ehre" ist, kannst du es auch begründen, denn was nützen Reichtum und Ehre, wenn Reichtum vergeht, verweht oder du ihn auf Grund deiner Sterblichkeit verlässt, und Ehre dir nur von Nutzen ist, so lange du existiert. Sie kann allerdings länger währen als über den Tod hinaus, ebenso wie Reichtum, kann aber auch verwehen - mit der Zeit.

Over and out ;-)

Pandamonium 19.03.2012, 18:53

Also ja, es ist eine Aufzählung und ja, es geht um Vergänglichkeit, aber nein, es geht nicht um die Dinge, sondern eben gerade um "Vergänglichkeit" selbst!

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Backwetter 19.03.2012, 21:49
@Pandamonium

auch die Milchstraße ist vergänglich, es kommt auf den Betrachtungszeitraum an, die Milchstraße ist wie alles ständigem Wandel unterworfen, wenn auch kaum wahrnehmbar, weil es für unsere Begriffe langsam geht

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ja, Du liegst richtig

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