Ist das Fichtelgebirge ein Bruchschollengebirge?

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3 Antworten

Zusatz zu meiner Antwort: Das Fichtelgebirge stellt -geologisch betrachtet- einen "Großsattel" (Aufwölbung) dar. Im südlichen Teil trennt die im Tertiär angelegte Senke von Neusorg-Arzberg den Steinwald (im Westen) und den Kohlwald mit dem nördl. Waldsassener Schiefergebirge (im Osten) ab. Das Fichtelgebirge hat im Westen den Fichtelgebirgsrandbruch (Verwerfung mit über 1000m Verwerfungshöhe!) und im Osten den Einbruch des Egerer Beckens.

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Kommentar von christianb219
31.12.2015, 03:11

abgesehen von deiner durchaus korrekten Beschreibung des geologischen Umfeldes, an was für Kriterien machst du das denn fest?

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Also ich geb zu das ist ein Streitfall aber ich würde eher sagen nein. Auf den klassischen geomorphologischen Karten werden ja auch das Oberpfälzisch-Obermainische Hügelland (die das Bruchschollenland im eigentlichen bilden) extra angeführt. Und beim Fichtelgebirge handelt es sich ja um kristallines Grund und nicht um sedimentäres Deckgebirge...deswegen finde ich den Begriff "Sattel" im übrigen auch etwas unglücklich. 

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Ja, gehört zu dem Typus von Gebirgen (wenn auch nicht ganz typisch), da die Brüche/Verwerfungen den morphologischen Gebirgskörper nicht allseits umgrenzen.


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