Ist das Fasten, wie es die Moslems während des Ramadan betreiben gesund?

21 Antworten

gesund oder nicht gesund.wir also die moslems tun wir nicht für gesundheit sondern für die armen leute fasten,das bedeutet das während des fasten vorstellen müssen das viele arme leute in einigen länder ganzen tag nicht zum essen bekommen.. 2.also nachdem wir so knappe 15-16 stunden gefastet haben denken viele leute das wir viel essen,das stimmt nicht.während des fastens denken wir manchmal das wir dies und das essen werden,aber sobald die zeit kommt,kann man nicht viel essen nachdem wir schon ein teller suppe getrunken haben.

Ich faste seit 5 Jahren wieder. Die Bedenken hier kann ich teilweise nachvollziehen, da hauptsächlich die Gesundheit in Vordergrund gestellt wird. Ich esse Abends teilweise weniger als meine Frau, die nicht fastet (Sie ist keine Muslime). Ich halte das viele Essen Abends für eine eher moderne Erscheinung. Ich glaube im frühen Islam wurde eher weniger gegessen, weil es schlicht und einfach das Angebot von heute nicht gab. Das Fasten hat viele Fassaden. Man darf sich nicht aufregen, nich fluchen (was man eh nicht tun soll), keine unpassende Gedanken haben..Im Grunde ist es ein Versuch, ein besserer Mensch zu sein und gleichzeitig erkennen, wie viel es einem gut geht, weil man verzichtet. Nicht jeder, der diese Pflicht erfüllt, wird sie auch mit der richtigen Spiritulität tun. Ähnlich zu einem Kichenbesuch, der einfach bei manchen scheinheilich ist. Und die, die an diesem Fasten nichts gutes finden, werden es weiterhin tun, mit oder ohne meinem Beitrag.

Ich denke es ist sogar sehr ungesund, allerdings können die Moslems in Deutschland noch glücklich sein, dass es tagsüber nicht so warm ist wie im Mittleren Osten, denn dann wäre die Abstinenz beim Trinken wohl noch unerträglicher. Kruz vorm Schlafengehen sich den Bauch vollzusschlagen halte ich auch für ungesund.

Von Jahr zu Jahr verschiebt sich der Ramadan um eine Woche. In einigen Jahren fällt der Ramadan dann auch in Deutschland auf den Sommer. Und wenn wir dann einen Hochsommer haben, kann ich mir vorstellen, das es für bestimmte Altersgruppe nicht gut für die Gesundheit ist.

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in jeder kultur gibt es fastenzeiten, sie werden leider im laufe der zeit verfälscht. ursprünglich haben sie den zweck, die notzeiten nachzuahmen, die vor der verbreitung von regelmäßiger landwirtschaft immer wieder drohten. die nächtlichen ess-orgien im ramadan haben nichts mit der ursprünglichen fastenform zu tun. und die fastenzeit in unserer christlichen kultur ist ja bereits so sehr verändert, dass kaum noch einer etwas davon weiß; ursprünglich wurde von aschermittwoch bis karfreitag gefastet, und wer das einige jahre wiederholt tut, der erlebt, dass der körper in einen trainingszustand kommt, bei dem das fasten nach drei oder vier jahren überhaupt kein problem mehr ist, weil der körper dann innerhalb kurzer zeit umstellt auf zehren von körpergewebe, besonders von fettzellen. wer diesen trainingszustand hat, dem können notzeiten kaum etwas anhaben, und genau das ist der alte sinn der fastenzeiten.

"Im Falle irgendeiner Krankheit, durch die der Mensch sich unwohl fühlt, ist es ihm erlaubt, nicht zu fasten. Der Beweis dafür ist die folgende Āyah (ungefähre Bedeutung): „… wer jedoch krank ist oder sich auf einer Reise befindet, (der soll) eine (gleiche) Anzahl von anderen Tagen (fasten)” (2:185)

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