ist das eine psychose oder nur gestörte hirnchemie?

9 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Vermutlich ist das eine psychische Erkrankung, ich meine aber, dass auf jeden Fall eine Epilepsie ausgeschlossen werden sollte, zumindest sollten die Hirnströme gemessen werden (EEG). Zuständig ist ein Facharzt für Neurologie und Psychiatrie (Nervenarzt). Der kann ggf. auch Medikamente wegen einer psychischen Erkrankung geben.

Hallo! Ich weiß, die Frage hast du bestimmt schon öfter gehört, aber trotzdem frag ich: Bist du zur Zeit vielleicht sehr gestresst?

Du siehst noch recht jung aus, studierst du oder gehst du zur Schule?

Mach dir da mal nicht allzu viele Sorgen, wenn du noch so jung bist. So wie du mit dem Fachbegriff 'Depersonalisation' angeflogen kamst, so scheinst du doch ganz gut bei Sinnen zu sein ;-)

Lasse es trotzdem mal vom Neurologen abklären.

Gleichzeitig empfehle ich dir - wenn du für sowas offen bist- erde dich. Dazu gibt's in Youtube einige Anleitungen:

https://www.youtube.com/results?search_query=meditation+erdung

Wenn man nicht geerdet ist, 'fliegt' man ein bisschen in der Welt umher und ist vergesslich und fühlt sich als würde man seinen Körper verlassen.

Vielleicht nimmst du auch sehr stark deine Umwelt wahr, was dich manchmal überfordert (auch wenn du es nicht merkst...), Google doch dazu mal nach Hochsensibilität und schau ob es zu dir passt!

Grüße

hey, vielen dank für deinen aufwand.:) ich werde das mal probieren.;) 

und ja,gestresst bin ich in der tat. ich bin zwar wirklich noch sehr jung, aber ich kann das alles nicht nur auf ein sensibles gemüt schieben. 

ich vermute, dass ich mir durch meinen substanzmissbrauch wohl paar schäden zugefügt habe. meine psychologen hat mir außerdem eine bipolare störung diagnostiziert. 

ich denke,entspannungsübungen reichen da nicht. 

mich würde nur wirklich interessieren, ob noch mehr menschen unter diesen symptomen leiden, und ob es medikamente gibt. meine psychologin zieht bloß lithium in betracht. 

lg,luisa 

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@EvenxxxFlow

Na, das ist doch klasse, dass du schon ärztlich so gut eingebunden bist! Ich kann dir von meinem Arbeitsalltag versichern, dass du nicht die einzige bist mit dieser 'Diagnose'.

Du schreibst von Substanzmissbrauch- leider stimmt es, dass z.B. Drogenkonsum bei anfälligen Menschen eine Psychose auslösen kann- der dann auch so schnell nicht mehr zu entkommen ist, da die Psychose irreversibel sein kann, auch wenn nicht mehr konsumiert wird. Dann wird ganz üblich bei deinem Neurologen mit Psychopharmaka behandelt.

Ich kennen aber Heilpraktiker, die mit der Ausleitung von den konsumierten Stoffen arbeiten, vielleicht hast du ja bei so jemandem Erfolg.

Du suchst aber glaube ich eher Austauschmöglichkeiten, dann schau doch mal hier: http://www.psychologieforum.de/drogenpsychose-hppd-oder-auf-drogen-haengengeblieben-thread-26897.html

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Deine Fragen kann ich Dir leider n beantworten, nur so viel:

Du bist nicht alleine damit, der Text hätte vor einem Jahr von mir sein können. Es geht vorbei. Es dauert eine Zeit lang, aber es geht vorbei. Ich nehme an, Du hast eine schwere Erfahrung oder ähnliches (durch)gemacht?

Darf ich fragen, wie du damit zurechtgekommen bist? Einfach ertragen und abwarten? 

Ja, da hast du recht.( Gestörtes Verhältnis zu Eltern und deswegen Abhauen mit anschließendem wieder-aufgabeln..) 

Aber schön zu hören, dass es vorbeigehen wird, vielen dank.:)

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