ist das eine freundin oder eher nicht /freundschafft

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4 Antworten

Das Problem könnte nun darin zu sehen sein, das deine Freundin dich möglicherweise missverstanden hat als Du ihr gesagt hast, das es dir schlecht geht und das deine Freundin nun nicht so richtig weiß, wie sie sich in dieser Situation Verhalten soll. Damit meine ich das deine Freundin deinen Anruf und deine SMS dahingehend verstanden hat, das Du erst mal Ruhe haben möchtest. Eine andere Möglichkeit wäre, das deine Freundin einfach unsensibel ist, sprich kein Gespür für die Situation hat. Möglich wäre aber auch, das sie inzwischen selber vor einem schwierigen Problem welcher Art auch immer steht. Das lässt sich aber nur klären, wenn ihr wieder Kontakt haben werdet.

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Ob das eine Freundin ist? Manche wissen einfach nicht wie sie mit der Trauer anderer umgehen sollen und sind deshalb unsicher. Das wäre eine Möglichkeit, aber was im Kopf von deiner Freundin vorgeht, weiß hier natürlich keiner.

Hast du ihr denn geschrieben, dass du sie jetzt brauchst?

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Auch wenn es jetzt hart klingt, aber du darfst von anderen Menschen nicht dasselbe erwarten, was du gibst. Heißt, nur weil du für sie da warst, darfst du nicht automatisch dasselbe voraussetzen. Manche Menschen können mit sowas einfach nicht umgehen, das sagt aber nichts über ihre Qualitäten als Freund oder Partner aus. Dir geht es schlecht, und du brauchst jemanden, mit dem du reden kannst, aber du setzt sie durch Anrufe und viele Nachrichten auch ziemlich unter Druck. Abgesehen davon muss sie doch nicht fragen, wie es dir geht, wenn du es ihr ohnehin immer wieder per SMS schreibst. Verstehst du?

Und weißt du, ob sie vielleicht selber gerade Probleme hat?

Auch wenn ich dich nicht kenne und deinen Großvater logischerweise auch nicht - herzliches Beileid von meiner Seite.

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Durch Trauer muss jeder alleine durch. Wenn du Hilfe brauchst dabei, hättest du ihr das ja so vermitteln können per Telefon oder dergleichen.

Hast du das von dir aus gemacht?

NEIN.

Dann solltest du jetzt nicht jammern...

Positiv sehen, das wäre momentan die Zeit, die du ganz alleine für dich hättest.

Anstatt tatsächlich zu trauern, und dir um den eigentlichen Verlust Gedanken zu machen, so sehnst du einen weiteren Verlust herbei (siehe dein Text nebst Frage)....

So verhalten sich generell Leute, die mit ihren eigenen Gefühlen oder Situationen nicht klar kommen, mehr ist das nicht, diese erschaffen aus dem Stehgreif schwupp di wupp was ganz neues Negative.... siehst ja selbst....

Wenn du mir sagen würdest, dein Opa wäre gestorben, du weißt selbst nicht wie du damit umgehen sollst, da du für dich einfach nur weißt, er wäre nicht mehr da aber so richtig trauern oder traurig wärst du nicht, dann wäre das dennoch menschlich (wäre nichts negatives auch nichts positives)...

Trauer bedeutet ja nicht, dass man weinen muss oder sich einigelt oder was auch immer nicht mehr macht oder begeht vor Trauer....

Was aber Trauer auch nicht bedeutet, so zu tun, als ob man Trauern würde in dem man Melancholie oder alles aus diesem Genre aus dem Hut zaubert, um dann noch mehr selbst auferlegte Trauer aus dem Hut zu zaubern...

Dein Opa hätte bestimmt dafür Verständnis gehabt, dass du realisieren würdest, dass er nicht mehr da wäre unter den Lebenden und das Leben weiter geht.... und jeder geht da ganz anders mit um.... und was er bestimmt gewollt hätte, dass du dir mit deiner Freundin schöne Tage machst und mit Spaß und Freude alles begehst und wenn du dann meinst in einem Moment:

Schade, dass der jenige (in deinem Fall Opa) nicht dabei sein kann oder früher, fällt mir gerade ein, da war Situation mit ihm so und so... und der hatte, dann das und das so gesagt oder gemacht....

Dann könntest du in dem einen Moment irgendwie trauern aber man freut sich auch, weil du irgendwie weißt auch wenn dieser Mensch nicht da wäre, so wäre der jenige trotzdem in dem Moment da....

Das wäre das wo du irgendwann von selbst hinkommen wirst.... und wenn du die Zeit nicht alleine aushalten kannst, dann steht man bei wem aus der Familie auf der Matte und rückt diesem jenigen auf die Pelle.... Wenn du in den 2 Tagen keinen aus deiner Familie bei dir haben wolltest DAFÜR aber die Anwesenheit deiner Freundin wünschtest..

Dann hättest du ganz genau das ihr sagen sollen, so nach dem Motto: Kommst du vorbei, ...

Weil du Ablenkung vlt. brauchst....

Und hätte dir dann deine Freundin vlt. geantwortet: Nee, lass mal lieber, ihr schiebt da alle wegen wem auch immer einen Depri und seid nicht wirklich gut drauf ....

Dann hätte das wahrscheinlich ganz anders ausgesehen.....

Aber auch nur wahrscheinlich, denn sie wäre ja auch nur ein Mensch, die mit Situationen mal mehr mal weniger gut umzugehen hat und hier und da in bestimmten Äußerungen schützt sich der Mensch und lässt was auch immer nicht so nah an sich dran....

Das wiederum kommt dir wohl bekannt wieder vor, du reagierst eigentlich dann (wie gerade fiktiv von mir erfunden) ganz genauso.

Denn du hattest geschrieben 2 Tage ging es dir wirklich sehr schlecht, aus dieser Lage wolltest du wie auch immer raus, wäre egal wie nur nicht mehr daran denken, also dachtest du an was anderes in dem Fall an anderes schlechte Szenario mit deiner Freundin....

Wäre aber auch nichts verwerfliches sondern das machen halt diese Flut von Gefühlen in solch Situationen halt aus, mehr wäre das nicht....

extra hier mal so hingeschrieben, dass es auch ganz erhebliche andere Betrachtungsweisen in Frage kommen. Denn für eine ganz faktische oder sachliche Einschätzung als PRO für deine Freundin, könnte aus deiner Familie momentan vielleicht auch nicht aufgefahren werden. Da momentan wahrscheinlich alle mit dem Tod beschäftigt wären, jeder halt vlt. anders aber da gehen manchmal Pros vlt. unter....

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