Ist das eine Beleidigung oder Standard?

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11 Antworten

Keine Absage ist angenehm und erfüllt uns mit Freude - aber dieser Text ist keine Beleidigung, da keine Geringschätzung oder Herabwürdigung zum Ausdruck kommt.

Und wenn Du es mal anders herum betrachtest: Die Firma ist der Meinung, ihr eigenes Team wäre zu unflexibel, Dich mit Deinen Kenntnissen und persönlichen Fähigkeiten in ihren eingefahrenen Arbeitsalltag zu integrieren ;)

Sicher hast Du bei anderen Firmen mehr Glück. Viel Erfolg!

"Keine Absage ist angenehm und erfüllt uns mit Freude - aber dieser Text ist keine Beleidigung, da keine Geringschätzung oder Herabwürdigung zum Ausdruck kommt."

Das wollte ich wissen.


"Und wenn Du es mal anders herum betrachtest: Die Firma ist der Meinung, ihr eigenes Team wäre zu unflexibel, Dich mit Deinen Kenntnissen und persönlichen Fähigkeiten in ihren eingefahrenen Arbeitsalltag zu integrieren ;)"

Kann man so natürlich auch betrachten.

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Ich für meinen Teil denke, dass es völlig neutral formuliert ist.

Kommunikation ist aber so eine Sache, Da hängt es immer davon ab wie die Gegenseite eine Formulierung aufnimmt und versteht.

Wenn du dich also dadurch beleidigt oder peinlich berührt fühlst, dann liegt das an deiner Einstellung.

Ich erkenne daran nichts beleidigendes.

Das wäre doch nur der Fall, wenn man dich hier als Inkompetent o.ä. bezeichnet hätte.

Hier kann es tausend Gründe für eine Absage geben, die natürlich - AGG-gerecht - unter Verschluss gehalten werden.

Was soll da denn eine Beleidigung sein? 

Zu Beginn des Auswahlverfahrens bei uns, sage ich auch immer, "dass der Bewerber am Ende des Tages nicht zu traurig sein soll, wenn er/sie keinen Vertrag bekommt. Das heißt nicht, dass er/sie schlecht ist, sondern nur, das er/sie nicht in unser Team passt" . 

Da sehe ich auch nichts negatives drin, sondern ganz neutral "Wir passen nicht zusammen". Der Bewerber geht dann (hoffentlich) mit dem Gefühl nach Hause, ich bin nicht schlecht, aber in dieser Firma herrscht eine andere Auffassung von Arbeit. 

Das ist eine ganz normale Aussage. 

Ja Danke für deine Antwort!

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Ja, ich halte es für unhöflich. Also sei froh, dass es nicht geklappt hat, denn wenn der Ton in der Firma genauso ist ...

Man kann Absagen auch anders formulieren, vor allem mit einer einigermaßen nachvollziehbaren Begründung - und wenn man nur schreibt, dass es einen anderen Bewerber gegeben hat, der irgendeine Qualifikation mehr hatte (kann ja eh niemand nachprüfen).

Aber die Zeiten werden rauer, dies muss man einfach akzeptieren.

Die Leute haben deine Bewerbung gelesen, sich gefragt, ob sie dich einstellen wollen und ob du ins bereits vorhandene Team passen würdest, und sind zum Schluss gekommen, dass du nicht geeignet bist. Was davon findest du beleidigend?

Finde ich Sachlich.

Danke das wollt ich wissen und die einzige sachliche Antwort hier.

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sonderbar..... als Chef würde ich aber zumindest ein bisschen Feingefühl erwarten von der Person die solche Schreiben verfast 

Naja es gibt leider eben solche und solche. Es ist keiner auf solch einen Arbeitgeber angewiesen. Ist aber natürlich ärgerlich, wenn man keine Standardbewerbung schickt und tagelang daran arbeitet und dann so einen Wisch erhält.

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@herzilein35

Natürlich ist das ärgerlich.

Du kannst aber von einem Unternehmer nicht erwarten, dass er individuell formulierte Absagen verschickt. Dafür fehlt in der Regel die Zeit.

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@ChristianLE

Das stimmt allerdings. Jedoch habe ich noch nie eine unhöflichere Absage gesehen. Wenigstens bedanken hätte man sich ja können. Aber wie du schon sagtest, jeder schreibt Standardabsagen anders.

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Ist doch eine normale Absage.

Es ist ungeschickt und eher unhöflich formuliert.
Nicht mehr, nicht weniger.

Es ist weder ungeschickt, noch unhöflich formuliert.

Nur das eine Komma ist falsch, ist aber möglicherweise falsch zitiert.

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@VeryBestAnswers

Ich habe genug mit Bewerbungen in meinem Leben zu tun gehabt.
Und auch Fragen der Höflichkeit sind mir nicht fremd.

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Daher schrieb ich ja ein bisschen Höflichkeit hätte nicht geschadet, wenn man sich schon so Mühe gibt. Aber Gott gelobt ist meine Freundin auf solch einen Arbeitgeber nicht angewiesen.

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