Ist das Einbehalten eines Geldbetrages trotz Unstimmigkeiten rechtens?

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3 Antworten

Du nimmst Hinweis-Sms von Tchibo icht ernst und jetzt beklagst du dich? Nein, die müssen das eld nicht von sich aus zurücküberweisen. klar, daß die das verrechnen. Die müssen nicht dein Buchhaltungschaos bereinigen, das mußt du selbst tun. Und natürlich ist eine interne Umbuchung zwischen 2 Unternehmen nicht möglich.

Sorrys, aber die sms hab eja nicht ICH gekriegt, sondern mein Sohn, der die sim-Karte nutzt! Nein, ich kontrolliere nicht dauernd die eingehenden sms auf dem handy meines Sohnes, der sie vermutlich nicht für soooo wichtig hielt.

Ich habe auch kein Buchhaltungschaos, mir ist nur ein Versehen passiert!
Sind Sie Mister Perfect? Na klar, selbstverständlich.....Blöd von mir zu fragen.

Ich habe auch nicht angezweifelt, dass eine Umbuchung nicht möglich ist, aber ich wusste nicht, dass es sich um getrennte Unternehmen handelt, wenn beide "Tchibo" heissen....Ok, wieder was gelernt!

Und bitte sag mir mal, womit die mein Geld verrechnen, wenn keine Rechnung offen war???? Und wieso dürfen sie das Geld dann trotzdem behalten? Wo ist Deine Quelle dafür?

Sorry, aber ich reg mich grad ein klein bißchen auf, weil meine Beschreibung nicht richtig gelesen wird, dadurch nicht vertsanden wird und mir dann einfach unterschwellig unterstellt wird, dass ich ein Idiot bin...
Nein, bin ich nicht. Hab meine Geschäfte sonst gut im Griff und bezahle meine Rechnungen. Bin auch kein "Schmarotzer", sehe nur nicht ein für jeden Mist horrende Gebühren zu zahlen und war bei manchen Forderngen schon erfolgreich damit.

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Hmm, schwierige Sache. Eigentlich dürften sie das nicht, sie haben immerhin keinerlei Dienstleistung dafür geboten.
Am besten berätst du dich mit einem Anwalt, der wird dir mehr sagen können.

Den Anwalt wegen 100 € zu beanspruchen, wollte ich gern vermeiden. Erfahrungsgemäß haben die keinen Bock, weil es nix zu verdienen gibt und raten einem, einfach zu zahlen.

Ich sehe das aber nicht ganz ein.

Ich hab zwar einen Fehler gemacht, hab aber irgendwie das Gefühl, dass eine SMS als Hinweis auf fehlerhafte Buchungen nicht zwingend ausreichen könnte. Abgesehen davon hab ICH die SMS ja nicht mal bekommen, sondern mein Sohn, ich bin nur der Vertragsnehmer der Mobilnummer und ich denke, mein Sohn (14) hat die schlicht ignoriert oder übersehen.

Eine Email oder Brief wäre eindeutiger gewesen und die schicken sie ja regelmäßig als Werbung und Vertragshinweise....

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@Kinderwerkstatt

Wenn du denen ungefragt Geld überweist, müssen die dich auf gar nichts hinweisen. Die SMS waren schon mehr als nötig.

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Ja, das stimmt.
Die Telekom schickt zum Beispiel eine SMS und einen Brief.

Vielleicht kannst du ja auch eine Einigung mit dem Unternehmen treffen. Verbinde dich mit der Rechtsabteilung und sage, du möchtest einen Kompromiss finden, um das Missverständnis aus dem Weg zu räumen. Du wirst wohl auch noch was zahlen müssen, aber vielleicht reicht ein Bruchteil.

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@gast34

Genau sowas hatte ich mir vorgestellt. Wenn ich jetzt sage, ich zahl 20 € drauf an Tchibo GmbH und gut, dann wäre das für mich schon ok. Aber die mucken sich überhaupt nicht bzgl. einer gütlichen Lösung. Es kommt immer nur "Bitte wenden Sie sich an das Inkasso Unternehmen". Naja, und da warte ich gerade auf eine Antwort.

Und trotzdem finde ich, müsste mir Tchibo Mobil schon sagen können, was sie mit meinem Geld gemacht haben. Ich kann das jetzt nicht mehr überprüfen nach so langer Zeit, weil die Abrechnungsdaten im online Kundenaccount nach 90 Tagen gelöscht werden. Die haben also im November Geld gekriegt, obwohl alle Rechnungen bei denen bezahlt waren und seitdem keine Verbindungen mehr stattgefunden haben. Ich weiß also nicht, was dann 45 € gekostet hat....

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Aber grade Inkassounternehmen gehen auf solche Angebote ein, weil es schneller geht und günstiger ist, als jedes Verfahren.
Da wird es sicher eine Einigung geben!

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Ist denn jetzt noch ein Betrag beim Gläubiger offen? Falls ja, dann bezahl den zzlg. einer Pauschale von 2,50 direkt und zweckgebunden an den Gläubiger (Tchibo).

Das Inkassobüro brauchst du nicht zu bezahlen, da deren Gebühren nicht durchsetzungsfähig sind. Auch würde ich hier in Frage stellen, ob du überhaupt zum Zeitpunkt der Einschaltung in Verzug warst.

Ok, danke.

Der Gläubiger Tchibo hat den offenen Betrag an das Inkasso Unternehmen abgetreten. Blöd aber, dass ich jetzt nichts mehr dort bestellen kann (mir geht der Kaffee aus....).

Das Inkasso war sehr freundlich (kenn ich so nicht) und sagte, ich soll versuchen das zu klären. Anderenfalls erwarten sie von mir einen "Zahlungsvorschlag".

Ja, ich war wohl im Verzug. Der Betrag wurde am 07.01. an das Inkasso Unternehmen abgetreten. ich hatte zwar bereits im November gezahlt, aber ja irrtümlich an das falsche Tchibo Unternehmen.

Ich ärgere mich auch über diese blöde Panne, aber 100 € will ich dafür auch nicht zahlen. Jedenfalls nicht, solange die mir von Tchibo mobil nicht erklären können, was die mit meinem Geld gemacht haben.

Aber das sind eben jetzt 2 Probleme. Das Inkassoproblem bei Tchibo GmbH und das Problem über den genauen Verbleib des Betrages bei Tchibo mobil.

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Wenn es tatsächlich eine Abtretung geben sollte (halte ich für äußerst unwahrscheinlich), wäre die Forderung nach Inkassogebühren grob rechtswidrig. Ich vermute, dass es nur eine Beauftragung ist und der Gläubiger weiterhin Tchibo ist. BTW: Vielleicht eine gute Gelegenheit, auf vernünftigen Kaffee umzustellen

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