Ist das ein rhetorisches Stilmittel und wenn ja, wie heißt es?

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3 Antworten

Ich denke am zutreffendsten wäre eine Repetitio.

"Repetition oder Repetitio (lat. Wiederholung) bezeichnet eine rhetorische Figur der Wiederholung. Es werden einzelne Satzglieder wiederholt, wobei die Aussage verstärkt und die Eindringlichkeit gesteigert wird." http://de.wikipedia.org/wiki/Repetitio

LG

danke. schon mal ein guter tipp.

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@chruesimuesi

gewissermassen steckt da auch noch so eine art chiasmus drin, würd ich sagen. vielleicht gibt es für das ganze ja noch einen eigenen namen.

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Warum muss das zwingend ein rhetorisches Stilmittel sein? Vielleicht hat er das im Zusammenhang mit gültigen Argumenten gebracht. Wenn er nur sagt "Das ist nicht hinnehmbar" dann wäre es vielleicht ein Totschlagargument (weil es nicht hinnehmbar ist) bzw. eine unbegründete Aussage. Aber dafür muss man die Rede sehen.

muss es ja nicht. ? ob es eins ist, ist doch die frage.

ja, aber genau genommen ist es halt halt grammatikalisch falsch, auch wenn es häufig so benutzt wird.

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@chruesimuesi
er wird das schon bewusst so verwendet haben>

Nö. Soll ich mal deine Reden detailliert analysieren? Da käme bei uns allen solche Sätze zum Vorschein.

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@freezyderfrosch

dann bist du da halt anderer ansicht.

ich eröffne übrigens nicht mit vorab geschriebenen reden als oppositionsführer bundestagsdebatten, worüber dann wie zu erwarten in allen medien und den acht-uhr-nachrichten berichtet wird. so eine rede hat einen wochenlangen vorlauf, ist vorher durchgeplant und zigfach geprobt.

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@chruesimuesi
ich eröffne übrigens nicht mit vorab geschriebenen reden als oppositionsführer bundestagsdebatten, worüber dann wie zu erwarten in allen medien und den acht-uhr-nachrichten berichtet wird. so eine rede hat einen wochenlangen vorlauf, ist vorher durchgeplant und zigfach geprobt>

Nur weil das durchgeprobt wurde, heißt es nicht dass keine leichte unfreiwillige Abänderungen bei der richtigen Rede vorkommen.

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@chruesimuesi
ja, ist ok jetzt. wir haben deine meinung gelesen>

Riffraff hat doch eine überzeugende Antwort abgegeben, da gebe ich auch zu, etwas neues gelernt zu haben. Trotzdem ist das nicht böse gemeint wenn mir ein Zusammenhang mit den davorigen Argumenten wichtig ist. Ich interessiere mich für Argumentionstypen und daher liegt mir ein Zusammenhang aus reinem Interesse an Herzen. Mehr nicht.

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Ich glaube du hast die Frage nicht verstanden.

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@chruesimuesi

Genau und aus meinem Beitrag ist klar zu sehen, dass es in Richtung "Nein man muss das im Zusammenhang sehen" ging.

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@freezyderfrosch

Du hast versucht eine Verbindung zu Gysis Argumentation herzustellen, was hier aber unwichtig ist. Chruesimuesi wollte nur wissen, ob dieses Anfügen von "ist das" an einen Satz der mit "das ist..." beginnt, ein rhetorisches Mittel ist und wollte ggf. wissen, was dessen Name sei. Ich persönlich vermute es ist keins.

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@NoahCarpenter

Du hast versucht eine Verbindung zu Gysis Argumentation herzustellen, was hier aber unwichtig ist>

Es ist eben nicht unwichtig. Denn wenn davor ein Fehlschluss-Argument genannt wurde, z.B. zirkuläre Logik oder so, dann könnte man ihn verdächtigen rhetorische Tricks angewendet zu haben. Ich persönlich bevorzuge es eben das Anhängsel mit dem davorigen Text zu vergleichen, anstatt Ausschnitte zu beurteilen. Und da aus meiner Antwort eher ein Nein herauszuhören war, so habe ich auch eine Stimme dafür abgegeben, dass es meiner Meinung nach kein rhetorisches Stilmittel war. Handel es sich aber um eine Repetitio müssten wir uns höchstens beide korrigieren.

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@freezyderfrosch

Egal aus welchen Gründen rhetorische Mittel angewandt werden, das Stilmittel bleibt das gleiche und zwar unabhängig vom Kontext. Eine Alliteration in einer Lüge ist trotzdem eine Alliteration. Also war die Frage nach dem Zusammenhang tatsächlich unnötig.

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@RiffRaff123

"Zwar hat es die praktische Beredsamkeit schon immer gegeben (bereits die Homerischen Epen reflektieren darüber), deren ausdrückliche Lehre als Kunst entwickeln sich jedoch erst im 5. Jahrhundert v. Chr. aus praktischen Bedürfnissen heraus. So entstanden die ersten Lehrbücher der Rhetorik, die alle Arbeitsschritte von der Konzeption der Rede, dem Finden und Anordnen passender Argumente und deren wirkungsvoller sprachlichen Ausgestaltung bis zum Auswendiglernen der Rede und dem mündlichen Vortrag regelten. Korax befasste sich als einer der ersten mit der überzeugenden Rede und dem Wahrscheinlichkeitsschluss. Wesentliche Elemente der Rhetorik, wie die Beweismittel, Indizien und die Schlussfolgerung, die Überredung und der richtige Zeitpunkt zum Anführen eines bestimmten Argumentes, tauchen hier, allerdings noch unsystematisch, bereits auf"

http://de.wikipedia.org/wiki/Rhetorik#Rhetorik_in_der_Antike

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