Ist das Dokumentenfälschung?

6 Antworten

Selbstverständlich ist es nicht in Ordnung, Belege zu verfälschen, um eine Zahlung zu erwirken. Sie könnte sicherlich Probleme bekommen, wenn es aufkäme und sie sollte sich in Zukunft davor hüten.

Ob man es strafrechtlich als Betrug bezeichnen kann, da wäre ich mir nicht sicher. Denn Merkmal eines Betrugs ist es, dass man sich "einen rechtswidrigen Vermögensvorteil verschafft und das Vermögen eines anderen dadurch beschädigt."

Rechtmäßig ist es ja, dass die Kollegen ihre Auslagen zurückbekommen. Sie erreicht also damit nichts, was den Leuten nicht zusteht. Die Firma wird also nicht geschädigt. Trotzdem müssen die Dokumente dafür natürlich in Ordnung sein.

Vielleicht sollte man den Hotels mal androhen, dass man künftig keine Buchungen mehr bei ihnen vornimmt, wenn sie nicht in der Lage sind, korrekte Rechnungen auszustellen. Zudem schreibst du da, dass die Kollegin die Abrechnungen für andere Kollegen erledigt. Dann würde ich an ihrer Stelle drauf drängen, dass die Betroffenen bei ihrm Hotelaufenthalt bitte selbst dafür Sorge tragen, dass die Rechnungen korrekt ausgestellt werden.

Es ist gut gemeint von ihr, aber sie muss bedenken, dass es wenig Sinn macht, sich selbst zu Gunsten von Anderen in Schwierigkeiten zu bringen.

Ja, ist es. Sie erzeugt zwar keinen eigenen Vorteil (also für sich), dennoch ein abmahnbares Verhalten. Mangels Vorteilsnahme dürfte eine Kündigung deshalb) ohne einschlägige Abmahnung) eher nicht möglich sein.

Aber auch der Buchhaltung muss man hier ein wenig auf die Füße treten:

Wenn es keine ordentlich Rechnung gibt, wird die abgelehnt und zum gleichen Buchungsvorgang eine Gutschrift erstellt.

Ist mal kein Fremdbeleg vorhanden, reicht auch ein Eigenbeleg - allerdings sind dann keine Vorsteuern abzugsfähig.

Tja, die Buchhaltungsvorschriften besagen "keine Buchung ohne Beleg".

Die selbstgeschmiedeten Rechnungen sind natürlich keine gültigen Belege. Also ist zumindest die Buchhaltung frisiert -auch wenn dem Fiskus dadurch kein Schaden durch Steuerverkürzung o.ä. entstehen sollte.

Es handelt sich strenggenommen tatsächlich um Urkundenfälschung.

Reisekosten Ausland

Hallo zusammen,

ich habe 4 Fragen bzgl. der leidigen Reisekostenabrechnung (jeweils mit Fallbeispiel):

1) ich fahre mit dem Auto nach Zürich, habe dort zwei Meetings und fliege dann von Zürich nach Rumänien. Nach der alten Regelung gilt für die Reisekostenpauschale der höchste Satz, also der von der Schweiz. Nach der neuen Regelung (soweit ich weiß), der Satz für denjeniges Land, in dem man sich um 24.00 Uhr aufhält. Damit müßte ich also mein Mittag- und Abendessen in der Schweiz mit der rumänischen Pauschale zahlen. Gibt es da eine eindeutige Regelung????

2) ich war von Dienstag auf Mittwoch in Norwegen und fliege Mi abends zurück nach D. In D (Stuttgarter Flughafen) bin ich um 1.00 (Do früh). Am Wohnort um 2.00 Uhr. Um 6.00 Uhr früh fahre ich weiter nach Nürnberg (bin dort bis 18.00 Uhr). Ganz abgesehen davon, daß das arbeitsrechtlich nicht hätte sein dürfen, kann ich für die Nacht Mi/Do eine Übernachtungspauschale ansetzen.?? Mein Wohnort ist mein Arbeitsort (Home Office). Ich hätte natürich auch angeben können, daß ich vom Flughafen direkt nach Nürnberg gefahren bin und im Auto übernachtet habe.

3) ich fliege geschäftlich öfters nach Israel. D.h. ich fliege Sa Nachmittag nach Zürich, von Zürich nach Tel Aviv um 22.45, Ankunft Tel Aviv 3.30 Uhr, Arbeitsbeginn am So um 9.00 Uhr. Nach der Regelung, die ich kenne, gelten Flüge nicht als Arbeitszeit (es sei denn, man macht eine Präsentation etc.). D.h. die Wartezeit und Flugdauer wäre mein Privatvergnügen und wenn ich erst am Mo fliegen würde, würde ich quasi Minusstunden sammeln. Kann das sein???Gibt es da eine eindeutige Regelung?? In diesem Fall habe ich mit meiner Firma kein Problem, sie läßt Sa/So als Arbeitszeit gelten. Nur Punkt 1 und 2 sind strittig. Punkt 3 würde ich aber auch gerne absichern.

4) kann der AG die Überweisungen der gesamten Reiskosten (ca. 3200.-€) verweigern, wenn auf einer rumänischen Hotelrechnung (52.-€) eine Bezeichnung in der Firmenanschrift fehlt??

Gibt es eine Vereinbarung als Download, die man dem AG vorlegen kann, um solche Punkte auch rechtlich abzusichern???

Vielen Dank schon im voraus!! Peter

...zur Frage

Bei zum Teil über 35 Grad arbeiten?

Hey meine Lieben 🤗

Ich mach gerade einen Ferienjob in der Produktion/Lager und dort hat es zum Teil echt über 35 Grad und das einzige was der Arbeitsgeber macht ist Wasser bereit zu stellen und selbst das ist ungekühlt. Ich hab zwar nur noch ein paar Wochen zu arbeiten dennoch arbeitet dort auch mein Vater und mehrere Freunde jetzt wollte ich fragen ob das legal ist bzw ob man da noch arbeiten muss?

...zur Frage

Montage Ausland - Wieviel Geld mehr verlangen?

Hi zusammen.

Thema ist folgendes:

Ich arbeite wahrscheinlich demnächst für einen unserer Kunden als Leitmonteur im Ausland für mehrere Wochen. Er bucht mich sozusagen über unsere Firma als Arbeiter, damit ich für ihn im Ausland (Bereich Saudi-Arabien) mehrere größere Montagen leite, mithelfe und alles etwas koordiniere.

Er zahlt unter anderem, die Rechnung die ihm mein Chef dann am Ende vom Monat schickt, Unterkunft, Mietwagen, sowie die gesetzliche Aufwandspauschale.

Zusätzlich fragte er mich noch, was ich persönlich pro Tag von ihm verlangen würde, damit ich diese Arbeit mache. Hierbei handelt es sich erstmal um 4 Wochen am Stück, mit anschließend 2-3 Wochen Pause und immer so weiter (zwecks Visum)

Wie hoch kann ich hier ansetzen, bzw. was wäre hier realistisch?

...zur Frage

Mein Chef spioniert mich mit der Kamera aus, zulässig?

Guten Morgen, Ich arbeite im Einzelhandel und mein Chef spioniert uns bzw. auch mich mit der Kamera aus. Immer wieder weist er auf Fehler hin, die ich im Laden begangen hätte. Ist sowas zulässig, weil das stört mich extrem.

...zur Frage

Umsatzsteuervoranmeldung als Kleingewerbe

Hallo,

Ich habe ein Gewerbe angemeldet. Umsatz unter 17500 sprich ein umgangssprachlich genanntes "Kleingewerbe"

Da ich Artikel aus dem Ausland beziehe, habe ich eine Umsatzsteueridentnummer beantragt.

Nun wollte das Finanzamt das ich monatlich Umsatzsteuer anmelden und abführen muss.

Ich rief dort an und die Kollegin meinte das es ein falsches schreiben sei.

Ich kann auch als Kleingewerbe Artikel aus dem Ausland beziehen. Muss jedoch Monatlich eine Voranmeldung machen immer wenn ich etwas gekauft habe. Habe ich einmal nichts gekauft muss ich auch nichts voranmelden.

Was ich jedoch nicht verstehe, diese Voranmeldung ist ja über Elster und erfolgt elektronisch. Dort steht aber überall etwas von Umsatzsteuer abführen usw...........

Kann mir das jemand erklären was nun damit gemeint ist?! Ich bin da nicht so fit drin.....

In China beträgt die Umsatzsteuer 17% auf ein Produkt. Muss ich dann die restlichen 2% abführen oder wie? oder wollen die einfach nur wissen was und wieviel ich einkaufe um eine Einnahmen Ausgaben Rechnung aufstellen zu können?!

Danke im voraus.....

...zur Frage

Überstunden nicht anerkannt?

Darf mein Arbeitgeber mich zu Überstunden "zwingen", diese aber nicht anerkennen weder ausgleichen oder bezahlen?

Ist dies zulässig?

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?