Ist das Deutsche Wahlsystem besser als das amerikanische in Bezug auf Minderheiten, die die Wahl entscheiden?

7 Antworten

Richtig, lustig macht man sich oft über etwas was man nicht versteht. Und das mit den Wahlmännern in USA will in die Köpfe der Ds nicht rein. Ich meine wir sollten das System so lassen wie es ist. In D Mehrheit, in USA Wahlmänner.

Soviel ich weiß kann man in D als Partei nur alleine regieren wenn man die absolute Mehrheit hat und das sind 50% der Stimmen, nicht 42%. Kläre mich da mal auf als Ami. Ansonsten muss man Koalitionen mit anderen Parteien bilden um (mit)zu regieren. Und Koalitionen gibt es in USA nicht (Gottseidank).

Das mit den Wahlmännern hat folgenden Sinn und das kapieren auch alle in USA inklusive Frau Clinton denn die hat sich nicht beschwert: Die USA sind ein riesiges Land mit 50 Staaten die aber leider nicht so in etwa gleichmäßig besiedelt sind wie D. Wenn man jetzt Mehrheitswahlrecht in USA hätte würden praktisch nur so 5 oder 6 Staaten den Präsident wählen weil die zusammen schon die nötigen Stimmen hätten. Um das zu vermeiden hat man das mit den Wahlmännern erfunden. Und so kommen eben alle ein bisschen zum Zug und das nennt man gerecht.

Die CDU/CSU haben in der letzten Wahl 41% der Stimmen bekommen. Also haben 59% NICHT für die CDU gestimmt. Wenn du dir jetzt mal die Sitzverteilung ansiehst https://www.bundestag.de/image/242374/16x9/570/321/e2531a88067d5e5290bef84aa2311be6/gN/sitzverteilung_18_xl.jpg dann wird dir auffallen, dass die CDU allerdings nicht ca 40% der Plätze im Bundestag hat, sondern fast die Hälfte.

Das liegt daran, dass Menschen Parteien ihre Stimmen geben, die nicht in den Bundestag kommen, weil sie weniger als 5% der Stimmen bekommen. Dies wirkt sich dann positiv für die Parteien aus, die in den Bundestag kommen. Sprich...2013 hätte es gereicht 43% der Gesamtstimmen zu bekommen, um im Bundestag die Mehrheit von 50% zu erhalten...

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@GedankenGruetze

OK , habe ich kapiert. Wenn du jetzt aber anders denkst dann ist es so dass unter 5% gar nicht zählen, also so als hätten sie gar nicht gewählt. Was dann mit 42% bezeichnet wird sind dann in Wirklichkeit 50% der "maßgebenden" Stimmen  oder so, richtig?  Und das hat mit den "Wahlmännern" nix zu tun.

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Allerdings hatte keine andere Partei mehr Stimmen als die CDU/CSU.

Im britischen Parlament sitzen nur Leute, die in ihrem Wahlkreis die meisten Stimmen erhalten haben. Die Tories haben aktuell mit knapp 37% aller Stimmen die absolute Mehrheit. 1983 hatte die SDP über 25% aller Stimmen, aber war bedeutungslos im Parlament.

Das Wahlsystem in den USA deutet an, dass man vom Staatenbund her kommt und ein Stück weit immer noch ist. Kleine Staaten sollen nicht von den großen untergebuttert werden. Die Zentralregierung soll sich um Außenpolitik kümmern und ansonsten möglichst den Mund halten.

Eindeutig Staatenbund und nicht Bundesstaat ist die EU und entsprechend sind die Regeln für die Wahl des EU-Parlaments.

Ob keine andere Partei mehr Stimmen hatte ist doch erst mal irrelevant. Theoretisch könnte die CDU auch nur 5% aller Stimmen haben, wenn alle anderen Parteien die 5% Hürde nicht knacken und plötzlich würde der ganze Bundestag nur aus CDUlern bestehen.

Das ist doch aber nicht der Sinn einer Demokratie, dass eine Partei, die von einer Minderheit gewählt wurde, später die Mehrheit vertritt, gerade im Hinblick darauf, dass man die Minderheitenwahl in den USA so anprangert.

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@GedankenGruetze

Damit es nicht zu einer solchen Zersplitterung der Parteienlandschaft kommt und zehn Kleinparteien die Regierung bilden (müssen), hat man die Fünfprozenthürde eingeführt.

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@GedankenGruetze

Dein bsp. ist surreal, ließe sich aber natürlich ebenso surreal auf das Wahlsystem der UsA übertragen.

Und da wäre dann Trump immer noch mit 3, 7 % der Stimmen zum Präsi gewählt worden gegenüber 4, 1 % der clinton.

Deinem Bsp. zufolge hätte die Union zumindest auch eine relative Mehrheit, die Trump nicht hat. :-)

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Amerika hat allerdings den Vorteil, dass eine sehr hohe Konkurrenz innerhalb der Parteien besteht, die Demokraten hätten auch Bernie Sanders aufstellen können, hierzulande sind die Parteien gleichgeschaltet, in den USA gibt es dafür Parteien-intern ein breites Spektrum an Meinungen.

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