Ist das der richtige Weg oder eher nicht?

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4 Antworten

Um Gottes Willen, nein! Mach das auf gar keinen Fall!

  • Generell (also unabhängig von diesem konkreten Fall) sollte man Geld privat nur dann verleihen, wenn man einen Totalverlust ohne Reue und Sorgen verkraften könnte. Die Grenze, bis zu der ein Totalverlust sowohl emotional als auch finanziell mühelos verkraftet werden kann, ist individuell natürlich verschieden hoch. Am besten stellt man sich einfach vor, "wie viel Geld würde ich diesem Menschen (notfalls) einfach schenken?" -- das dürfte die richtige Größenordnung sein.
  • Egal welche Versprechungen der Schuldner gibt, egal wie man zu ihm steht, private Kredite sind niemals sicher -- denn wären sie sicher, könnte sich der Schuldner mühelos bei einer Bank Geld leihen. Dass das nicht geht, zeigt schon, dass das Risiko des Verlustes unkalkulierbar ist.
  • Außerdem zeigt die Lebenserfahrung, dass "Bei Geld hört die Freundschaft auf!" ein sehr, sehr nützlicher Spruch ist, denn eine Freundschaft wird durch ein Gläubiger-Schuldner-Verhältnis immer belastet und gewinnt niemals. Geldgeschäfte macht man mit Banken, nicht im Freundeskreis.
  • Die Unzurechnungsfähigkeit des Schuldners und das enorme Ausfallrisiko in diesem konkreten Fall zeigt sich auch durch die perfide Selbstmorddrohung. Niemand nimmt sich das Leben wegen so einer Kleinigkeit und die Tatsache, dass damit gedroht wird, ist unter aller Würde. So etwas geht absolut gar nicht. Und selbst wenn es stimmen würde, wäre das ein absolut handfester Grund, warum man in solche labilen und destruktiven Verhältnisse nicht auch noch eigenes Geld steckt, das so gut wie verloren ist.
  • Diese konkrete Person hat doch zudem gezeigt, dass sie nicht mit Geld umgehen kann und wenn Euro 2.600 viel für sie sind, dann wird die Rückzahlung doch auch kaum einfach so möglich sein. Nein, wer nicht mit Geld umgehen kann, dem ist auch kein zuverlässiges Rückzahlen möglich.
  • Ich rate Dir, ganz geradlinig und ohne Herumzureden, einfach "Nein" zu sagen. Ohne Ausreden, ohne Vorwürfe, ohne Diskussion irgendeiner Art. Sag einfach, "Nein, Geld verleihe ich grundsätzlich nicht privat." und fertig. Lass dich gar nicht erst auf Argumentationen und Überredungskünste ein. Du hast recht, dass du sie ermutigen könntest, sich ihren Eltern zu offenbaren. Andere Personen anzupumpen wäre auf jeden Fall keine Alternative.
  • Nur falls du beratungsresistent und unbelehrbar bist: Wenn überhaupt (was ich nicht empfehle), dann mit Zeugen und schriftlicher Vereinbarung und genauem Rückgabedatum (keine Fristen, sondern klares Datum). Der oder die Zeugen unterschreiben auch. -- Aber wie gesagt, so etwas sollte man NIEMALS machen. Der Totalverlust droht dabei immer.
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Ich würde dir raten, dass du deiner Freundin nahelegst, dass sie sich dringend ihren Eltern anvertraut. Die werden ihr bestimmt helfen, was scheinbar auch notwendig ist!

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Kommentar von tobi1122
13.02.2016, 20:18

Das denke ich auch, werde ihr da auch beistehen.

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Ich würde es ihr eher nicht leihen weil das Thema Geld meistens zwischen einer Freundschaft steht. Kann sie nicht für  das Geld selbst arbeiten gehen? 

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Kommentar von tobi1122
13.02.2016, 20:19

Macht sie schon, aber macht nebenbei noch abi.

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Thema Geld verleihen: Verleihe nur Geld, das du selbst nicht mehr brauchst.

Wofür hat sie das Geld denn ausgegeben?

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Kommentar von tobi1122
13.02.2016, 20:17

Im Oktober brauche ich es nicht, daher würde es nur ab da gehen.

So wie sie mit erzählt hat, hat sie ihre Freunde damit gekauft. 

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