ist das das gleiche oder was unterschiedliches?

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2 Antworten

Moin,

ja und nein! Das Symbol für die Nebenquantenzahl ist "l". Früher wurden von Atomen deren Spektren untersucht. Das heißt, man führte den Atomen Energie (in Form von Wärme) zu, wodurch die Elektronen in den Atomhüllen angeregt wurden. Die Energieaufnahme kann nur in bestimmten Mengen (Quanten) erfolgen und führt bei Elektronen dazu, dass sie sich weiter vom Kern entfernen (Quantensprung). Wenn die angeregten Elektronen dann wieder in ihren Ausgangszustand zurückkehren, geben sie die zuvor aufgenommene Energiemenge wieder ab, aber diesmal in Form von elektomagnetischer Strahlung, die wir als Licht bezeichnen. Da - wie gesagt - die Energie nur in ganz bestimmten Portionen aufgenommen werden kann, ergeben sich für verschiedene Atome auch verschiedene Sprünge. Das führt dann zu den besagten Atomspektren.
Nun können aber innerhalb eines Atoms die Elektronen verschiedene Sprünge machen. Das führt dann auch im Spektrum zu verschiedenen, charakteristischen Linien. Dabei unterscheidet man zwischen verschiedenen sogenannten Serien. Manche dieser Serien erkennt man klar und scharf, andere nicht so. Darum wurden diese Serien mit Wörtern unterschieden, die ihr Erscheinungsbild beschrieben. So kam es zu den Bezeichnungen
s (von sharp für die gut zu sehenden Serien),
p (von principal für hauptsächlich zu sehende Serien),
d (von diffuse für zerstreut erscheinende Serien) und
f (von fundamental für grundsätzlich zu erkennende Serien).
Aus historischen Gründen hat man diese Abkürzungen beibehalten und auf die verschiedenen Orbitalformen übertragen.
Die Abkürzung "p" kommt also ursprünglich aus der Spektroskopie, wurde aber dann auf eine bestimmte Orbitalform übertragen (in diesem Fall auf die Hantelform).

Die Unterscheidung zwischen px, py und pz zielt dagegen auf den Umstand ab, dass es in dem dazugehörenden Energieniveau drei Möglichkeiten gibt, in der sich die Hantelform (also die p-Orbitale) in einem magnetischen Feld ausrichten kann. Das wird durch die Magnetquantenzahl m(index l) ausgedrückt.
So betrachtet haben p-Orbitale drei Ausrichtungsmööglichkeiten, wobei px, py und pz diese drei unterschiedlichen Ausrichtungen beschreiben und daher im Grunde eine Verfeinerung sind.

Ich hoffe, ich konnte das klar(er) machen?!

LG von der Waterkant.

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X, y und z beschreibt die Orientierung der p Orbitale entlang der drei Raumachsen.

Wenn du mal nach Bildern suchst, siehst du, dass es drei unterschiedliche Orientierungen gibt.

LG

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