Ist das, das Aus für meinen Wagen?

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7 Antworten

Nein, das ist noch nicht das aus. Mit zunehmendem Verschleiß werden alle Lücken, durch die Öl verschwinden kann, einfach etwas größer und der Ölverbrauch steigt. Allgemein sagt man, bis zu 1 l auf 1000 km ist völlig normal. Die 1000 km hast du bei deiner Tour sicherlich zusammengekriegt. Wenn du jetzt 1 l nachfüllen musst, ist das dem Alter des Motors geschuldet und noch kein Defekt, der auf das nahe Ende hinweist. Dass der Motor überhaupt so alt geworden ist, liegt sicherlich an deiner pfleglichen Behandlung.

Martin28111989 01.07.2017, 20:07

Ein Liter wird nicht raus sein, vllt ein halber oder so. Vielen Dank, dann kann ich beruhigt weiter fahren und hoffen das er mich noch weitere 230tkm trägt :-)

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Dass ältere Motoren etwas mehr Öl verbrauchen, ist eigentlich normal.

Regelmäßig Ölstand prüfen und ggfs. nachfüllen.

Wenn Du einen Versierten Schrauber kennst, ist das Thema in 2 Stunden durch. kostet wohl ca 50€ Material.

Ich vermute stark, daß die Ventilschaftdichtungen inzwischen hart sind. Um die auszutauschen, muß die Nockenwelle raus. ist aber kein Hexenwerk....

Wenn der allerdings noch nicht viel mehr als 0,5 Liter auf 1000 Km braucht, würde ich mir mal keinen Kopf machen. Vielmehr eine Ölflasche in den Kofferraum und gut ist´s.

Ich hab selbst einen Seat mit der 1,4er VW Maschine. 320000 Km drauf und läuft nach einer Sanierung wie ne 1...

Nööööö noch lange nicht.

Laut meinem VW-Hanbuch ist es selbst bei Neuwagen ( VW Golf 3 Variant BJ 96 ) nicht ungewöhnlich auf 1000 km 1 Liter Öl zu verbrauchen - hängt natürlich auch von der Fahrweise ab -

Meiner hat 90 PS - und verbraucht derzeit

0,5 Ltr. auf 1000 km bei Stadtfahrten

und 1 Ltr. auf 600-700 km rasante Autobahnfahrt ( 2/3 Gas )


Man kann alles reparieren. Die Frage ist, ob es wirtschaftlich ist. Der 6N kommt bald in einen Bereich für Youngtimer-Kennzeichen, gerade, wenn er gut erhalten ist (20 Jahre, rotes 07er). Da sie auch langsam weniger werden, aber damals das Straßenbild geprägt haben, könnte sich ein Sammlermarkt ergeben.

Ölverbrauch kann zwei Gründe haben. Die Ölabstreifringe sind verschlissen oder die Zylinderkopfdichtung ist undicht.

Ersteres kann man durch Ersetzen dier Ringe und ggf. das Honen (ausbohren) der Zylinderwände reparieren. Bis zu einem kleinen Grad kann man es auch einfach ignorieren und einfach brav Öl nachfüllen. Ab einem gewissen Verbrauch entsteht allerdings Ölruß der den Katalysator zusetzen kann.

Zweiteres muss gemacht werden. Öl kann sich mit Wasser vermischen (Symptome: Ölfilm im Ausgleichbehälter, Schleim im Öldeckel) und reißt es ganz auf, kann der Zylinderkopf oder der Block beschädigt werden, bis hin zum kapitalen Motorschaden.

Beides ist kein Weltuntergang. Frage beim Motorenaufbereiter deines Vertrauens nach. Aber klein 4-stellig wird es trotzdem kosten. Ist der Polo sonst gut in Schuss, also auch was Fahrwerksteile (Dämpfer, Querlenker...) angeht, ist er ja technisch noch so primitiv, dass er noch als ein Volkswagen der alten Garde tatsächlich läuft und läuft und läuft. Also kein potenzielles Loch ohne Boden. Dennoch eher eine Liebhaberreparatur.

Martin28111989 04.07.2017, 16:18

Es ist halt wirklich nur das mit dem Öl, Ansonsten sieht der wagen Dank Unterbodenschutz und regelmäßige Pflege aus wie frisch aus dem Werk. Er könnte allerdings eine Politur vertragen, man sieht so ganz feine Kratzer wenn die Sonne rauf scheint. Ich denke mal das kommt von der Waschanlage. Naja gut, dann erstmal vielen dank für die guten Ratschläge. Ich habe noch zwei Jahre TÜV und bis dorthin werde ich die Sache beobachten, sollte sich die Lage verschlechtern und die Reparatur zu teuer werden, ist es denke ich Zeit mich von ihm zu verabschieden.

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Das muss nicht zwingend so sein. 

Es könnte die Zylinderkopfdichtung defekt sein. Frage ist aber grundsätzlich, wie viel Geld Du (noch) rein stecken möchtest ....

Martin28111989 01.07.2017, 19:45

Ich denke solch eine Dichtung kann ja nicht so viel kosten oder? 

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derhandkuss 01.07.2017, 19:48
@Martin28111989

Mir ist die (innerhalb von 30 Jahren) erst einmal kaputt gegangen. Und das war vor 20 Jahren zu DM-Zeiten. Was die Reparatur heute kostet, weiß ich nun nicht ....

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volker79 01.07.2017, 20:04
@Martin28111989

Die Dichtung nicht... allerdings die Arbeitszeit in der Werkstatt. Kopf runter ist wie beim Zahnriemenwechsel eine ziemliche Tortur bei der man aufpassen muss, dass nachher auch die Ventilzeiten stimmen.

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derhandkuss 01.07.2017, 20:06
@volker79

Klar, die Arbeitszeit ist meist der teuerste Faktor bei einer Reparatur.

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