Ist das christentum richtig?

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27 Antworten

Hallo Biene0114,

das Christentum ist schon richtig; das Problem ist nur, dass es von den meisten, die sich Christen nennen, nicht richtig ausgelebt wird.

Das, was die Bibel über den echten christlichen Glauben lehrt, ist vielfältig und umfangreich, was allerdings nicht heißen soll, dass ein Christ unbedingt eine große Anzahl von Regeln zu beachten hätte. Wenn man verstehen will, was einen Christen wirklich ausmacht, dann kommt man nicht umhin, sich mit dem zu beschäftigen, was Jesus hierüber sagte. Um die Antwort nicht zu lange werden zu lassen, möchte ich hier jedoch nur einige wesentliche Punkte herausgreifen. Das wohl herausragendste Erkennungsmerkmal für einen Christen ist zweifellos die Liebe. Jesus brachte das mit den deutlichen Worten zum Ausdruck: "Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe unter euch habt" (Johannes 13:35). Diese Art von Liebe auszuleben schließt natürlich vieles ein.

Wie weit diese Liebe geht und wie umfassend sie sein sollte, bracht Jesus einmal wie folgt zum Ausdruck: "Dies ist mein Gebot, dass ihr einander liebt, so wie ich euch geliebt habe.  Niemand hat größere Liebe als die, dass einer seine Seele zugunsten seiner Freunde hingebe" (Johannes 15:12,13). Jesus hatte seinen Jüngern vorgelebt, was wahre Liebe bedeutet, ja dass sie sogar einschließen muss, für seine Brüder zu sterben. Wenn jemandes Liebe also so groß ist, für seinen Glaubensbruder zu sterben, ist er dann nicht auch zu allem anderen bereit?

Liebe darf sich nicht allein in Worten oder in Mitleid erschöpfen. Sie zeigt sich vor allem durch selbstlose Taten. Die Bibel sagt: "Wer immer aber die Mittel dieser Welt zum Lebensunterhalt hat und seinen Bruder Not leiden sieht und dennoch die Tür seiner [Gefühle] innigen Erbarmens vor ihm verschließt, wie bleibt da die Liebe Gottes in ihm? Kindlein, lasst uns lieben, nicht mit Worten noch mit der Zunge, sondern in Tat und Wahrheit" (1. Johannes 3:17,18). Wie dieser Text zeigt, ist die Liebe zu Gott unabdingbar mit der Liebe zu den Menschen verknüpft. Wenn also jemand behauptet, er liebe Gott und Jesus Christus, und es fehlt ihm an echter Nächstenliebe, dann sind seine Reden in Wirklichkeit hohl und leer. Demnach steht und fällt alles mit tätiger Liebe.

Außer den Liebe gibt es noch etwas, was jemanden als echten Christen kennzeichnet. Dazu möchte ich noch einmal eine wichtige Aussage Jesu zitieren, der zu seinen Jüngern sagte: "Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch gebiete" (Johannes 15:14). Ein wesentlicher Punkt ist, wie gerade besprochen, die Liebe zum Nächsten und seinen Brüdern. Doch Jesus misst jemanden, der sein Nachfolger zu sein behauptet auch daran, ob er sich auch an alle anderen Gebote hält. Eines dieser wichtigen Gebote ist das, was Jesus kurz vor seiner Himmelfahrt seinen Jüngern als eine Art Vermächtnis hinterließ, als er ihnen gebot: "Geht daher hin, und macht Jünger aus Menschen aller Nationen, tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes, und lehrt sie, alles zu halten, was ich euch geboten habe" (Matthäus 28:19,20).

Das christlichste am Christentum ist demnach das Verkünden des Evangeliums (oder der "guten Botschaft"). Das Predigen und Lehren war auch im Leben Jesu sehr wichtig, denn er predigte unermüdlich landauf und landab Gottes Königreich, ja selbst in den schwersten und letzten Stunden seines irdischen Lebens. Wenn jemand ein echter Nachfolger Jesu sein möchte, dann gehört auch die Verkündigung des Wortes Gottes dazu. Eifriges Predigen und Lehren ist demnach untrennbar mit dem Christentum verbunden.

Als letzten Punkt möchte ich das erwähnen, was eigentlich alles andere, auch die bereits erwähnten Dinge mit einschließt. Als man Jesus einmal fragte, welches das wichtigste Gebot im Gesetz sei, nannte er das erstes Gebot, nämlich Gott mit ganzem Herzen, ganzer Seele, ganzem Sinn und ganzer Kraft zu lieben (siehe Matthäus 22:37,38). Somit ist die bedingungslose Liebe zu Gott, die Hingabe an ihn, das, was alles andere noch überragt. Gott zu lieben schließt ein, sich an alle seine Gebote zu halten, die in seinem geschriebenen Wort, der Bibel, niedergelegt sind. Tut das jemand nicht oder ist sehr nachlässig damit, dann straft ihn seine Behauptung, Christ zu sein, Lügen.

Wie Du also siehst, schließt Christ zu sein, vieles mit ein. Dabei bin ich noch nicht einmal auf die Glaubensinhalte und Lehren wahren Christentums eingegangen. Mir ging es hier nur darum, die wichtigsten Handlungsweisen eines Christen aufzuzeigen: Liebe zu Gott, zu seinem Sohn und dem Nächsten. Um auch all die anderen Merkmale eines echten Christen zu entwickeln, kommt man nicht umhin, sich eingehend mit Gottes Wort zu beschäftigen. Dadurch erfährt man, welche Erwartungen Gott und Christus an einen stellen, und man erlangt im Laufe der Zeit die Motivation, entsprechend zu leben und zu handeln.

LG Philipp

Es gibt grundsätzlich keine richtige und keine falsche Religion, weil bislang keine einzige Religion beweisen konnte, dass sie richtig ist. Es ist lediglich eine Behauptung fast aller Religionen, die richtige zu sein und alle anderen seien falsch. Nun kann es aber logischerweise nicht sein, dass alle gleichzeitg richtig und falsch sind. Es ist auch logischerweise unmöglich, dass alle Religionen gleichzeitig richtig sind, denn dafür besitzen sie untereinander zu viele Widersprüchlichkeiten. Die einzige Lösung, die die Logik hergibt ist die, dass alle Religionen falsch sind.

Außerdem müsste man zuvor erstmal festlegen, was eigentlich richtig und falsch sein soll, um überhaupt prüfen zu können, ob eine Religion die entsprechenden Bedingungen erfüllt. Aber selbst dazu war bislang keine einzige Religion in der Lage.

Bodesurry 19.07.2017, 19:06

Deine "Logik" kann eine fatale Logik sein. 

Denn falls die zwei grössten Religionen recht haben, Christentum und Islam, dann  spielt es sehr wohl eine Rolle, ob Du an einen Gott glaubst oder nicht. 

Nicht bis ans Lebensende, aber danach. Dann kannst Du wirklich nur hoffen, deine "Logik" sein richtig gewesen. 

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Hamburger02 19.07.2017, 19:15
@Bodesurry

Stellt sich dann nur die Frage, welcher der beiden Götter ist richtig und welcher behauptete Willen dieses Gottes soll stimmen? Die Behauptungen zu diesem Gott/Götter sind so widersprüchlich, dass beide Religionen gar nicht recht haben können. So fordert z.B. der Gott der Moslems dazu auf,  Nicht-Moslems, also auch Christen  zu töten. Fordert das etwa auch der christliche Gott? Soweit ich weiß, forderte der zu den Kreuzzügen gegen die Moslems auf. Also irgendwas kann da nicht stimmen, sagt mir die Logik.

Ich glaube ja an einen Gott, das Fliegende Spaghettimonster. Das dürfte der einzige Gott sein, der nicht falsch ist. Jedenfalls konnte ich bisher nichts in diese Richtung lesen, weder bei Christen noch bei Moslems.

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Ich glaube an Gott, ich bin Christ.

Ich glaube, dass diese Welt durchdacht und geplant wurde, ich glaube
nicht, dass die Erde "einfach so" entstanden ist. Auch gibt es die Meinung,
dass für den Urknall ein Eingreifen von Gott nötig ist.

Auch gibt es Wunder, die von Ärzten untersucht werden. Wenn es keine wissenschaftliche Erklärung gibt, warum ein Mensch gesund wurde, dann
wird das Wunder auch bestätigt. Die Ärzte wissen auch nicht immer, dass ihre Untersuchungen für die Kirche sind.

Ich glaube auch an ein Leben nach dem Tod. Sie können im Internet nach
"Mädchen begegnet Jesus" und "Wissenschaftler Nahtoderfahrung Buch"
suchen (ohne Anführungszeichen). Das sind Gründe, um an Gott und an ein
Leben nach dem Tod zu glauben.

Ich habe auch Sachen erlebt, die meinen Glauben gestärkt haben.

Ich kann Dir gleich auch noch einen Link in die Kommentare zu dieser Antwort stellen.

ich weiß nicht wo und was genau du gelesen hast, mit dem Christentum hat dies jedenfalls nichts zu tun.
Hier wird der Mensch gefordert, entsprechend der Botschaft Jesu zu leben, damit er das "Heil" (Reich Gottes) erlangt.
Das "Paradies auf Erden" gibt es nicht, nur - wenn die Menschen alle (Christen alleine reicht nicht) sich an der Botschaft Jesu orientieren würden gäbe es nicht das Leid, welches von Menschen ausgehen kann und es würde optimal alles getan, um Menschen sonstiges Leid zu ersparen oder ihnen Zufriedenheit zu geben. Wenn dies dann "das Paradies auf Erden" wäre , dann wäre dies so zu erreichen.

Der Buddhismus ist mir persönlich zu erdenfeindlich, ganz nur dem Jenseits zugekehrt. Dafür muss ich nicht auf die Welt kommen, schon gar nicht gegen meinen Willen.

Die Idee des Christentums, dass Gott mit den Menschen umgeht, als sei er selbst einer (in der IT-Sprache: nutzerfreundliche Schnittstelle), also als Persönlichkeit, die in Jesus auch noch zum Anfassen ist, halte ich für einmalig unter den Religionen und sehr attraktiv.

Dafür müssen aber nicht alle anderen Religionen falsch liegen, der Buddhismus hat so eben einen anderen Zugang zum "absoluten Sein", das die Christen Gott nennen.  

Zusammenfassung: Das Christentum ist nicht die einzig richtige, aber die für mich attraktivste Religion.

Die Frage, welche Religion die richtige ist, brauchst du dir nicht stellen, denn darauf kann es keine Antwort geben. Es gibt weniger als zehn große Weltreligionen, aber mehrere tausend Glaubensgemeinschaften, die sich selbst als Religion bezeichnen und erklären, die einzig Wahre zu sein.
Religionen, sind und werden dafür gemacht, so viele Schäfchen wie möglich zu rekrutieren und dann Macht aufzubauen bzw diese Gemeinschaft zu stärken.
Um an einen Gott zu glauben, brauchst du keine Religion. Lebe nach den Regeln der Menschlichkeit. Sei mitmenschlich, offen und freundlich zu jedem. Damit kannst du nicht falsch liegen.

Bodesurry 19.07.2017, 19:10

Deinen zweitletzten Satz kann ich voll unterschreiben. Da unterscheiden sich zu oft religiöse Menschen nicht von nicht-religiösen Personen. 

Was meinst Du aber mit Macht aufbauen? Bei den evangelisch- reformierten Kirchen sehe ich so etwas auf jeden Fall nicht. Gerade im finanziellen Bereich ist "meine" Kirche so "blöd", sehr viele Aufgaben, welche eigentlich die Kommune wahrnehmen müsste, mit eigenen Mittel zu übernehmen. 

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Hallo,

das "Christentum" an sich gibt es mMn nicht.  Würde es soetwas geben, dann hätten wir nicht diese unzähligen denominationen innerhalb des Christentums.

Ich weiß nicht wie geeignet die Gruppe der Waldenser im Mittelalter für ein funktionierendes Beispiel für das Christentum sind, aber es geht schon einmal in die richtige Richtung.

Beweise wirst du aber in unserer heutigen Endzeit nicht finden können.  Aber unser Schöpfer hat versprochen ein tausend jähriges Friedensreich nach seiner Wiederkehr zu errichten.  Da könntest Du das sehr gut studieren.  Ich wünsche Dir, dass Du dabei bist. Das liegt bei Dir.

Gruss

Das Paradies ist nicht ein Ort oder ein Garten. Das Paradies ist eine andere Art der Existenz. In der Bibel wird auf die Wandlung zum "neuen Menschen" hingewiesen und im Buddhismus streben sie nach Erleuchtung. Das ist das Paradies.

In dem man versucht den Lebensstil von Jesus von Nazareth nach zu amen, kommt man bestimmt nicht ins Paradies.

Eine interessante "Übersetzung" von Paradies, wäre auch Naturzustand. Zumindest sagen Leute, die das kennen, es sei ein viel richtiger, natürlicherer Zustand.

WAS, liebe Biene funktioniert im Buddhismus nicht???

Leben wie Gott? - Natürlich nicht!

Leben wie Buddha? - Genausowenig - Buddha hat nie von seinen Schülern verlangt, sie sollten so leben wie er.

Ich halte Deine Frage für ähnlich absurd wie die ganzen "Ist-das-haram"-Fragen von der Moslemfraktion: Du argumentierst hier sinngemäß (besser gesagt: Völlig beklopperweise) Weil das mit dem Buddhismus nicht funktioniert, ist das Christentum möglicherweise die richtige Religion - GEHT`S NOCH????!!!

GOTT LEBT NICHT - entweder er IST, oder er IST NICHT, aber LEBEN i.S.v. Leben wie ein Mensch tut er keinesfalls, somit KANN man doch gar nicht leben wie Gott!!!

Bitte, bitte: Lass` Dich daran erinnern: Diese Plattform heißt GUTE Frage, nicht beknackte Frage!

Einmischer 20.07.2017, 07:34

"Es gibt keine dummen Fragen, nur dumme Antworten"

Schon einmal gehört?

Jeder darf natürlich seine Meinung haben, auch Du.  Aber wenn Du vom Christentum redest dann hast Du in Deiner Antwort einen massiven Fehler gemacht:

GOTT LEBT NICHT - entweder er IST, oder er IST NICHT, aber LEBEN i.S.v. Leben wie ein Mensch tut er keinesfalls, somit KANN man doch gar nicht leben wie Gott!!!

 

1. Gott lebt, und zwar ewiglich. Er hat Zeit und Materie erschaffen und ist deshalb nicht an diese gebunden.

2. Gott ist Mensch geworden, er hat unter uns gelebt, wurde gekreuzigt und ist auferstanden und lebt ewiglich.

Ich weiß, du wirst das anzweifeln, aber Christen glauben das.

 

Gottes Segen Dir!

 

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ArbeitsFreude 20.07.2017, 09:07
@Einmischer

Herzlichen Dank, dass Du mir Gottes Segen wünschst und Nachsicht mit mir hast, werte Biene!

Nun scheinst Du ja ziemlich genau zu WISSEN, dass das Christentum richtig (und der Buddhismus falsch) liegen (...warum dann die Frage?)

Ich sehe hier ein doppeltes Problem: Die Kreuzigung ist ein Weilchen her...

WENN Gott - wie Du schreibst - seither weiter lebt: Woher soll irgendjemand wissen WIE er jetzt gerad so lebt - somit könnte man doch gar nicht wie Gott leben, selbst wenn man es wollte?!

WENN Du meinen solltest, man solle so leben wie Gott damals, als er noch unter uns weilte, wird es massiv schwierig: Hätte Gott heute HartzIV beantragt oder eine Sekte gegründet? - Hätte er geheiratet oder in wilder Ehe gelebt? - Würde er ein Smartphone nutzen und einen Smart fahren oder würde er weiter predigen und Esel reiten???

Du siehst: Fragen über Fragen - Ich glaube nicht, dass die Antworten darauf uns weiter bringen.

Da ist es glaube ich besser, wir einigen uns darauf: DU glaubst weiterhin, dass Christentum funktioniert und Buddhismus nicht;)

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ArbeitsFreude 20.07.2017, 09:14
@Einmischer

Oh, oh, bitte neuerlich um Nachsicht:

...Liebe Biene, weil ich Dich fälschlich angeschrieben habe

...Werter Einmischer, weil ich Dich falsch angesprochen habe (und natürlich macht dann auch meine Frage an Dich "warum die Frage" keinerlei Sinn mehr)

Sorry - (aber sach`ma`: Warum mischst Du Dich auch ein:)? 

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Das Christentum basiert auf einer Vielzahl von unbelegten Behauptungen. Die müssten erst einmal allesamt belegt werden, dann könnte man darüber diskutieren, ob die daraus abgeleiteten Lehren richtig oder falsch sind.

Davon sind die Christen aber weit entfernt. Sie können ja nicht einmal schlüssig für zentralste Inhalte, wie die Existenz eines Gottes, argumentieren.

So lange nicht belegt ist, dass die Inhalte richtig sind, ist nicht
davon auszugehen, dass das darauf basierende Weltbild richtig ist.

Dieses Prinzip lässt sich universell anwenden, nicht nur auf das Christentum und nicht nur auf Religionen.

Die von religiösen Menschen gelegentlich aufgestellte Behauptung dass ein Leben nach den Regeln einer Religion zu paradiesischen Zuständen führt, kann man als empirisch widerlegt betrachten. Gegenwart und Geschichte zeigen, dass eine Religion als Basis einer Gesellschaft zu einer unfreien, rückständigen Gesellschaft führt.

Religiöse Menschen kommen aufgrund der verschiedensten Irrtümer zu dem Schluss, ihre Religion wäre wahr. Mir ist noch keiner untergeommen, dem ich nicht aufzeigen konnte, dass er sich irrt.

HansBeckerSamu 19.07.2017, 10:04

Dann hast du wohl mit Menschen geredet, welche Gottes Willen nicht erkannt haben. Jemand der Gott erkannt hat und weiß was sein Wille ist, dem wirst du nichts entgegenzusetzen haben.

Es ist nicht sonderlich schwer jemand falsche Formeln in Mathe zu sagen, der vorher noch nie Mathe gemacht hat. Er wird dir glauben, weil er nicht weiß, wie Mathe funktioniert, egal ob deine Formeln richtig sind oder nicht.

Mal davon abgesehen, sollte man schon mal die Bibel gelesen und vorallem verstanden haben, bevor man mit Argumenten kommt, welche gegen ein Paradies auf Erden gerichtet sind. Offensichtlich weißt du nichteinmal, wie das Paradies aussehen soll, geschweigedenn wie es entstehen soll und darüber hinaus, wer es überhaupt errichtet.
Ich möchte dich lediglich darum bitten, ein so schönes Werk, welches hier entstehen soll nicht klein zu reden. Du wünschst dir doch auch kein Krieg, kein Leid, kein schmerz und keine Tränen.
Sollte es dann für Atheisten nicht egal sein, wer dafür sorgt, dass es eines Tages mal so passiert? und wenn es die Religion ist, dass ist es eben die Religion...wichtig ist doch nur das Ziel und nicht wie es zu den Ziel kommt.

Dazu kurz einen Vers. Jesus hat gesagt: wenn ihr nicht an meine Worte glauben könnt, dann glaubt wenigstens an die Werke die daraus entstehen. Joh14,11

Es ist doch nicht schön jedes mal mit Gläubigen zu streiten. Sondern auf das Wohl aller zu hoffen. Ich möchte nicht eine Welt haben mit so viel Leid und Trauer und ich hoffe das möchte keiner hier. Wenn doch die Bibel sagt, dass es anders werden wird, dann lasst uns doch hoffen, dass das Werk des Friendes kommen wird.
Du magst evtl dich fragen, "ich seh noch nichts" und "früher gab es Kreuzzüge, was hat das mit Frieden zu tun" und "so viele Tode in Gottes Namen"....ja, das verstehe ich aber das Ziel eines jeden ist nicht andere runter zu machen und zu sagen, alles ist falsch, sondern WIR ALLE wollen eine bessere Welt, nicht nur die Gläubigen.

Damit einen schönen Tag ^^

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Viktor1 19.07.2017, 10:31
@HansBeckerSamu

glaubst du wirklich mit Frömmelei und Bibelsprüchen Gegenargumente zum Beitrag von Trollinger gebracht zu haben ?
Da lacht der sich nur eins - und ich auch.
Ansonsten kann ich Teilaussagen von dir zustimmen.

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TroIIinger 19.07.2017, 10:35
@HansBeckerSamu

Dann hast du wohl mit Menschen geredet, welche Gottes Willen nicht erkannt haben.

Das ist es ja, die glauben alle, den Willen ihres Gottes erkannt zu haben, aber wenn man sie fragt wie sie zu dieser Annahme gelangen, kommt nichts von Substanz. Sie können nicht einmal schlüssig darlegen, dass ihr Gott real ist.

Jemand der Gott erkannt hat und weiß was sein Wille ist, dem wirst du nichts entgegenzusetzen haben.

Dann ist mir so jemand noch nie begegnet, denn bisher hatte ich allen Gläubigen etwas entgegenzusetzen, so wie auch dir.

Mal davon abgesehen, sollte man schon mal die Bibel gelesen und vorallem verstanden haben, bevor man mit Argumenten kommt, welche gegen ein Paradies auf Erden gerichtet sind.

Ich habe die Bibel gelesen, nur bringt uns das in dieser Angelegenheit nicht weiter, denn es gibt keine Belege dafür, das deren Inhalt richtig ist.

Offensichtlich weißt du nichteinmal, wie das Paradies aussehen soll, geschweigedenn wie es entstehen soll und darüber hinaus, wer es überhaupt errichtet.

Das weißt du doch auch nicht.

Ich möchte dich lediglich darum bitten, ein so schönes Werk, welches hier entstehen soll nicht klein zu reden. Du wünschst dir doch auch kein Krieg, kein Leid, kein schmerz und keine Tränen.

Was ich oder jemand Anders sich wünscht ist unerheblich. Ein Paradies ist sicher für viele eine angenehme Vorstellung, doch nur weil etwas angenehm ist, ist es nicht zwangsläufig real.

Sollte es dann für Atheisten nicht egal sein, wer dafür sorgt, dass es eines Tages mal so passiert?

ich bezweifle, dass es überhaupt passiert.

Es ist doch nicht schön jedes mal mit Gläubigen zu streiten.

ich mag es auch nicht zu streiten, ich diskutiere viel lieber.

Wenn doch die Bibel sagt, dass es anders werden wird, dann lasst uns doch hoffen, dass das Werk des Friendes kommen wird.

Ich bezweifle nicht nur, dass dieses Werk jemals kommen wird, die Bibel oder eine andere religiöse Schrift ist dafür auch nicht die geeignete Basis. Es ist als empirisch belegt anzusehen, dass eine Gesellschaft mit humanistischen werten, basierend auf Vernunft dazu besser geeignet ist, als Schriften deren Inhalt unbelegt und teilweise nachweislich falsch ist.

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Viktor1 19.07.2017, 10:26
Gegenwart und Geschichte zeigen, dass eine 
Religion als Basis einer Gesellschaft zu einer
unfreien, rückständigen Gesellschaft führt.

Also - das ist an Blindheit und Ignoranz mal wieder nicht zu überbieten.
Gegenwart und Geschichte zeigen, daß dort wo Religion unterdrückt, bekämpft wurde und wird es genau dahin führt, was du den von Religion beeinflußten Gesellschaften zu denkst.
Unsere ganze westl. Zivilisation ist in ihrer Wertevorstellung (Basis) vom Christentum gestaltet.
Natürlich herrscht auch da Unfreiheit und Rückständigkeit, wo Religion zur Fixierung von Machtpositionen mißbraucht wird und wurde.
Dies hat aber mit Religion an sich nichts zu tun.
Beweis: Es  gab und gibt in allen Einflußbereichen unterschiedlicher
Religionen (relativ) freie und fortschrittliche Gesellschaften.
Dort wo Religion unterdrückt wird, (gab) gibt  es dies aber nicht.

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TroIIinger 19.07.2017, 10:48
@Viktor1

Also - das ist an Blindheit und Ignoranz mal wieder nicht zu überbieten.

Ich sehe das anders. Die Länder, in denen die Kriminalitätsraten am geringsten sind, die Menschen die größte Freiheit genießen, am wohlhabendsten und glücklichsten sind, sind nicht nur zufällig genau die Länder, in denen der Anteil an Atheisten am höchsten ist und Religionen bei der Gesetzgebung eine untergeordnete Rolle spielen.

Unsere ganze westl. Zivilisation ist in ihrer Wertevorstellung (Basis) vom Christentum gestaltet.

Wir können froh sein, dass das nicht stimmt.

Natürlich herrscht auch da Unfreiheit und Rückständigkeit, wo Religion zur Fixierung von Machtpositionen mißbraucht wird und wurde. Dies hat aber mit Religion an sich nichts zu tun.

Wenn die Glaubensinhalte einer Religion dazu benutzt werden können, um ein Machtposition zu fixieren, dann hat das sehr wohl mit der Religion zu tun. Einige dieser Inhalte müssen dann ja zwangsläufig unpräzise oder falsch sein, sonst gäbe es dieses Problem nicht.

Das Problem ist der Glaube selbst als Prinzip, damit ist nicht nur religiöser Glaube gemeint. Glaube ist eine Annahme, deren Richtigkeit nicht belegt ist. Wenn man Leute dazu bringen kann, etwas für wahr zu halten, von dem nicht belegt ist, dass es wahr ist, dann kann man sie beinahe nach belieben manipulieren.

Mit nachweislich richtigen Erkenntnissen ist das nicht möglich. Versuch doch mal die Relativitätstheorie, die Gravitationskonstante oder die Stringtheorie zu nutzen, um eine Machtposition zu festigen. Das wird nicht funktionieren.

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Viktor1 19.07.2017, 11:18
@TroIIinger
Wenn man Leute dazu bringen kann, etwas für 
wahr zu halten, von dem nicht belegt ist, dass
es wahr ist,

gottgläubig sind in den westl. Zivilisationen Milliarden von Menschen - freiwillig. Dein Manipulationsgefasel und hier dazu das Einbringen von Relativitätstheorie und  Gravitationskonstante ("ach wie gebildet ich bin") sind hochgradiger Schwachsinn.
Ebenso die Präsentation einiger (kleiner !) Länder, in denen angeblich der Wohlstand mit der verbreiteten atheistischen Lebenseinstellung korrelieren.
Übrigen - Glaube ist nie belegt, was jammerst du also. Es geht darum , ob Menschen sich an  den Werten, den "Glauben" (die meisten Religionen) auch beinhaltet orientieren und gerade und besonders im Bezug des Zusammenlebens mit anderen und der Fürsorge für andere.
Atheismus leistet da nichts, garnichts. Also mach dich nicht lächerlich.

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TroIIinger 19.07.2017, 11:49
@Viktor1

gottgläubig sind in den westl. Zivilisationen Milliarden von Menschen - freiwillig.

Die meisten von ihnen wurden von klein auf indoktriniert. das scheinst du zu vergessen.

Dein Manipulationsgefasel und hier dazu das Einbringen von Relativitätstheorie und  Gravitationskonstante ("ach wie gebildet ich bin") sind hochgradiger Schwachsinn.

Hast auch mehr als Sticheleien zu bieten?

Ebenso die Präsentation einiger (kleiner !) Länder, in denen angeblich der Wohlstand mit der verbreiteten atheistischen Lebenseinstellung korrelieren.

Wären es nur einige kleine, wäre es nicht signifikant

Übrigen - Glaube ist nie belegt,

Richtig. Glaube bedeutet etwas für wahr zu halten, von dem gar nicht sicher ist, dass es wahr ist. Daher ist die Wahrscheinlichkeit gegeben, dass man sich irrt, wenn man etwas glaubt. das ist nicht schlimm, wenn man sich dessen bewusst ist.

Problematisch wird das ganze dann, wenn behauptet wird, das Geglaubte wäre wahr, so wie es bei Religionen der Fall ist.

Atheismus leistet da nichts, garnichts

Atheismus ist ja auch keine Organisation, keine Vereinigung, keine Weltanschauung. Der Humanismus hat allerdings innerhalb kurzer Zeit mehr geleistet, als es Religionen seit ihrem Bestehen geschafft haben.

Ach ja, bitte versuche das nächste mal doch zumindest, dich wie ein halbwegs zivilisierter Mensch auszudrücken. Mit Beleidigungen und Sticheleien kannst du nicht punkten.

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danhof 19.07.2017, 15:16
@TroIIinger

Die meisten von ihnen wurden von klein auf indoktriniert. das scheinst du zu vergessen

1. Lieferst du als Evidenz-Fetischist keinen Beleg dafür. Konkrete Zahlen wären fein. (Ein Zitat aus Dawkins' Hassbibel zählt nicht)

2. Kenne ich viele viele Christen, die erst im Laufe ihres Lebens Christen geworden sind  - mich eingeschlossen.

3. Was heißt schon indoktriniert? Sag bloß, du gibst deinen Kindern nicht deine atheistische Weltanschauung weiter? Und deine Voreingenommenheit gegenüber dem Glauben. Seine Umwelt NICHT zu beeinflussen ist schier nicht möglich. Und wenn es christliche Werte sind, ist es das beste, was man tun kann.

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TroIIinger 19.07.2017, 15:56
@danhof

1. Lieferst du als Evidenz-Fetischist keinen Beleg dafür.

Ich habe mit vielen Gläubigen gesprochen. Auf die Frage, wie sie zu ihrem Glauben gekommen sind, antworten fast alle von ihnen, dass sie ihren Glauben von ihren Eltern übernommen haben. das ist meine persönliche Erfahrung und ich habe sie leider nicht gut genug dokumentiert, um sie als Beleg verwenden zu können.

Dafür dass fast alle Gläubigen als Kinder indoktriniert wurden spricht die Tatsache, dass Kinder die als Erwachsene Christen werden, fast immer christliche Eltern haben. In anderen Religionen lässt sich die gleiche Tendenz erkennen. Die einzig sinnvolle Erklärung dafür ist, dass schon die Kinder von ihren Eltern gezielt mit religiösen Glaubensinhalten beeinflusst werden. Die Kinder der Eltern, die dies nicht tun, haben ein signifikant niedrigeres Risiko, später religiös zu werden.

2. Kenne ich viele viele Christen, die erst im Laufe ihres Lebens Christen geworden sind  - mich eingeschlossen.

Ich habe nicht behauptet, dass es die nicht gibt, ihr Anteil ist aber sehr gering.

3. Was heißt schon indoktriniert? Sag bloß, du gibst deinen Kindern nicht deine atheistische Weltanschauung weiter? Und deine Voreingenommenheit gegenüber dem Glauben. Seine Umwelt NICHT zu beeinflussen ist schier nicht möglich. Und wenn es christliche Werte sind, ist es das beste, was man tun kann.

Indoktrination ist nicht das das Lehren der eigenen Werte. es ist nicht das Lehren von Fakten, von Sachverhalten, die nachweislich richtig sind, das nennt man Bildung.

https://de.wikipedia.org/wiki/Indoktrination

Der erste Absatz fasst es ganz gut zusammen. An der Stelle komme ich zu meiner Antwort auf deinen ersten Punkt zurück. Würden christliche Eltern ihre Kinder umfassend über die Glaubensinhalte vieler Religionen informieren, wären ihre Kinder nicht überwiegend christlich. Das trifft auf andere Religionen ebenso zu. Würden sie ihren Kindern erzählen, dass nicht belegt ist, dass die Glaubensinhalte der Religionen richtig sind, sondern dass es sich um unbelegte Behauptungen handelt, dann wären wohl die meisten dieser Kinder später Atheisten.

Dass die Kinder den gleichen Glauben wie die Eltern haben erreicht man nur, indem man ihnen schon von klein auf nur die Informationen über den eigenen Glauben zukommen lässt, die diesen Glauben fördern. Mir ist nicht bekannt, dass es einen anderen Weg gibt, zu diesem Ergebnis zu gelangen.

Den Vorwurf, ich wäre gegenüber dem Glauben voreingenommen, weise ich zurück. Ich bin vollkommen offen für jedweder Glaubensinhalte. Um für wahr zu halten, was irgendwer behauptet, brauche ich nur mehr als nur die Behauptung.

Ich bin so unvoreingenommen, dass ich alles glaube, ganz egal, was du oder irgendwer sonst behauptet. Ich kann das aber nur wenn man mir aufzeigen kann, dass die Behauptung richtig ist. Mehr verlange ich nicht.

Es ist schon sehr komisch, dass du christliche Werte für die Besten hältst. Wie kommst du nur zu diesem Schluss? Was ist an humanistischen Werten oder denen anderer Religionen schlechter?

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Viktor1 19.07.2017, 18:22
@TroIIinger
Atheismus ist ja auch keine Organisation,

ja - und er hat auch nichts für die Menschheit geleistet.
Die "Orientierung an den Werten des "Glauben" (dem wurde Atheismus entgegen gestellt) ist auch keine Organisation, aber diese hat viel geleistet und hat die Welt positiv verändert und auch den "Humanismus" gestaltet - das ist eine Tatsache, zumindest soweit es die christl. Prägung betrifft.  Wo wäre unsere Welt, wenn es die "christ. Idee" mit den vielen Menschen, welche sich dafür eingesetzt haben, nicht gegeben hätte ?
Der Humanismus ist nicht entstanden durch ein paar Denker der Neuzeit, welche sogar ebenfalls durch christl. Wertevorstellungen geprägt wurden.

wie ein halbwegs zivilisierter Mensch 
auszudrücken.....
Mit Beleidigungen und Sticheleien ...

Es liegt an dir hier keinen Schwachsinn raus zu lassen.
Ich werde solchen immer als solchen bezeichnen.
Ich habe ja nicht gesagt daß du schwachsinnig bist. Daß deine   Einlassungen entsprechend bewertet werden, damit mußt du dich abfinden.
Und deine Manipulationsvorhaltungen (u.a.) sind in diesem Zusammenhang ziemlicher Schwachsinn - du willst es "zivilisiert" - dann Unsinn, es kommt auf das Gleiche raus.

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Bodesurry 19.07.2017, 19:15
@Viktor1

Trollinger - dann zähle mal die Länder auf, in denen es dank grösstem Anteil Atheisten so viel besser ist, als in christlich-religiösen. 

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TroIIinger 19.07.2017, 19:45
@Viktor1

Die "Orientierung an den Werten des "Glauben" (dem wurde Atheismus entgegen gestellt) ist auch keine Organisation, aber diese hat viel geleistet und hat die Welt positiv verändert ...

Was wurde dadurch positiv verändert?

...und auch den "Humanismus" gestaltet

Mit dem Humanismus wurden religiöse Lehren als Quelle der Moral überwunden, er war und ist die Gegenbewegung. Man machte sich Gedanken, was am besten für die Menschen ist, nicht was in alten Schriften steht. So entstanden die Wertesysteme wie wir sie aus den westlichen industrieländern kennen.

Wo wäre unsere Welt, wenn es die "christ. Idee" mit den vielen Menschen, welche sich dafür eingesetzt haben, nicht gegeben hätte ?

Das weiß ich nicht, niemand weiß das.

Es liegt an dir hier keinen Schwachsinn raus zu lassen.
Ich werde solchen immer als solchen bezeichnen.

damit habe ich kein Problem. Du solltest aber nicht bei der bloßen behauptung belassen....

Und deine Manipulationsvorhaltungen (u.a.) sind in diesem Zusammenhang ziemlicher Schwachsinn

....so wie du es hier wieder tust.

Bring doch mal etwas Substanz, statt nur Behauptungen.
Ich werde mich in Zukunft nur noch zu den Behauptungen äußern, die du zumindest zu begründen versuchst.

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Ich bin Christ, also ist der christliche Glaube das einzig Wahre für mich. Leben wie Gott heißt eigentlich nur, dass du ohne Sünde leben sollst. Wenn jeder ohne die Sünde lebt, ist alles perfekt. Nur, wir sind Menschen. Frei, durch Gottes Wille, an ihn zu glauben oder eben nicht und begehen Sünden.

Auch Buddhisten haben ihren Plan zum Selig werden. Wenn sie die Gebote Buddhas halten, kommen sie ins Nirvana. Sie sollen das Leben achten und anderes. So dass das Leben im Diesseits auch perfekt ist. Sie benötigen zwar keinen Gott, aber Buddha kommt dem trotzdem nahe.

Drambo 19.07.2017, 15:07

Hallo, ich bin auch Christ. 

Wenn sie die Gebote Buddhas halten, kommen sie ins Nirvana 

Meinst du, dass sie glauben, dass sie ins Nirvana kommen, oder denkst du, dass sie wirklich ins Nirvana kommen?

Ich als überzeugter Christ glaube nämlich, dass es nur einen Gott - und somit nur das eine Leben nach dem Tod gibt (Himmel oder Hölle), und nicht, dass man je nach Religion wo anders hin kommt.

Ich will dir nichts vorwerfen, ich habe mich nur gewundert :)

Mfg. Drambo

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jephi 19.07.2017, 17:42

Ich habe nur versucht zu erklären, wie Buddhisten glauben. Ob sie in ihren Himmel kommen, weiß ich nicht. Probleme in unseren Himmel zu kommen, garantiert. Der Weg geht nur über den Sohn. Aber Kritik an meinen Antworten kannst du ruhig üben. Ich bin nicht perfekt und lerne immer dazu. Es gibt 2 Dinge, die aus Kritik einen Angriff machen. Das erste sind unfaire Aussagen und das zweite sind Totschlagargumente. Also, trau dich. jephi

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ArbeitsFreude 19.07.2017, 19:59

Wenn ich Dich da ein bisschen korrigieren darf, lieber Jephi:

Den Buddhisten geht es nicht um`s Seligwerden:

Die Buddhis wollen - je nach Strömung - entweder

glücklich (Nichiren Buddhisten, Reine-Land-Lehre: die kennen eine Art Paradies, werden aber von den anderen Buddhis als "fehlgeleitet" betrachtet;),

erleuchtet (bspw. Diamantweg u.v.a.m.)  oder

GAR NICHTS werden d.h. ins Nirwana eingehen - das Nirvana ist KEIN Paradies, sondern das große NICHTS, welches viele Buddhisten anstreben, weil nur das totale Nichtsein = Verschmelzen mit dem Universum die Abwesenheit von Leid garantiert.

Nichts für ungut...

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jephi 19.07.2017, 21:43

Ich lerne dazu.

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În der Bibel steht, dass nicht menschliche Werke und Anstrengungen bewirken, dass es auf der Erde besser und friedlicher zugeht, sondern dass dies erst bei der Wiederkunft Jesu geschehen wird, wenn er sein Reich des Friedens (das Messianische Reich oder auch Tausendjährige Reich genannt) aufrichtet (Offenbarung 20).

Deshalb warten auf die Aussagen der Bibel vertrauenden Christen nicht darauf, dass Menschen ein angebliches Paradies auf Erden bringen, sondern dass Gott selbst alles gut machen wird.

Der Apostel Paulus schrieb: "Damit wir die Gottlosigkeit und die weltlichen Begierden verleugnen und besonnen und gerecht und gottesfürchtig leben in der jetzigen Weltzeit, indem wir die glückselige Hoffnung erwarten und die Erscheinung der Herrlichkeit des großen Gottes und unseres Retters Jesus Christus" (Titus 2,13).

Dadurch das jeder Mensch anders ist und somit anders denkt, gibt es keine richtige Religion. Auch das Christentum (siehe Kreuzzüge) ist nicht die wahre Religion. Ich glaube anstatt ein Leben nach einer Religion zu führen, sollte man lieber sein Leben nach bestimmten Prinzipien verfolgen. 

Biene0114 19.07.2017, 09:04

Du meinst jeder mensch hat so seine eigene religion? Wie funktioniert das dann

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Nachbarsjunge93 19.07.2017, 09:06
@Biene0114

Nein nicht jeder Mensch hat eine Religion. Ich denke das die Leute sich nicht auf die Religion konzentrieren sollten, sondern auf andere Werte und durch diese dann wenn sie möchten ihre Religion ausüben können. 

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TroIIinger 19.07.2017, 09:29
@Biene0114

Jeder gläubige Mensch hat seine eigene Religion, denn nicht einmal die Gläubigen der selben Religion machen übereinstimmende Aussagen über zentrale Glaubensinhalte. Ich konnte noch keine zwei finden, die deckungsgleiche Ansichten haben. Somit unterscheiden sich ihre religiösen Ansichten, denn jeder von ihnen sucht sich nach belieben aus, woran er glaubt und woran nicht.

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HansBeckerSamu 19.07.2017, 10:15

Ja lasst uns ein Leben nach unseren selbst erstellten Prinzipien leben. (siehe Atomwaffen, siehe Seuchen, siehe Krieg, siehe jeder will an meisten Macht haben, siehe alle haben ihr ego und kennen keine Mitmenschen, siehe alle nur Geld orientiert, siehe kaputte Umwelt, siehe, siehe, siehe)

und dann nennen alle immer Kreuzzüge bei Christen symbolisieren schlechtes Vorbild. Einfach traurig sowas.
Wenn ich mir ne Bombe umbinde als Christ und rufe im Namen Gottes und dann viele Menschen umbringe, denkst du wirklich, das habe ich für Gott gemacht und seinen Willen?
Ich denke es verhält sich ein wenig anders, deswegen sollte man schauen, was Gott denn vorhat und was sein Wille ist, denn jeder kann sagen, er kenne den Wille Gottes und führt in aus,obwohl er das Gegenteil macht.

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Bodesurry 19.07.2017, 19:31

Nachbarsjunge93 - hast Du dich einmal intensiver mit den Kreuzzügen befasst?  

Zuerst einmal waren es Reaktionen auf die Eroberungen durch islamische Heere und nicht umgekehrt. Da würde ein heutiger, nicht-religiöser Staat, man hat ja auch Beispiele, auch reagieren. 

Es war eine besondere Zeit - 1100 n. Chr. der erste Kreuzzug. Damals konnte man  z. B. Bischofstitel !  kaufen. Geistliche Führer regierten wie weltliche Herrscher. Es ging nicht groß um Religion, sondern in erster Linie um Macht. Da kam es dann einfach darauf an, in welchen Händen diese Macht lag. 

Wenn die Bibel die Nächstenliebe an erste Stelle setzt und der Mensch etwas anderes tut, dann kann man dafür nicht der Religion die Schuld geben. 

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Hört auf ständig zu behaupten dass der Christentum oder andere Religionen irgendwie falsch sind. Sowas ist nicht das Ziel der Religionen, sie teilen uns nur unter unserem Glauben ab. Keine Religion sollte uns zu etwas zwingen, doch wenn man sich gezwungen fühlt und damit nicht leben kann, sollte man den Glauben zu einer Religion haben in der man sich wohl fühlt. Das Christentum zwingt dich nicht zu glauben, das Christentum hilft dir den richtigen Pfad zu finden und gehorsam zu bleiben. Es zwingt dich nicht an Gott zu glauben oder sonstiges, du alleine kannst entscheiden. Der Christentum bietet dir und deinem Leben eine Freie Wahl an. Du kannst glauben, eine reine Seele haben, gut sein und ein schönes Leben nach dem Tod führen, oder du kannst nicht glauben, nicht rein sein, ungehorsam sein und nicht das schöne Leben nach dem Tod haben. Der Glaube tut dir nicht weh, also muss man es auch nicht verteufeln. Dass was gerade in der Welt passiert hat momentan nichts mit Religion zu tun, es sind wir Menschen die feige sind und mit dem Finger auf etwas anderes oder jemand anderem zeigen. Wir können es nicht einsehen, dass wir diejenigen sind die die Welt momentan verändern können, aber zeigen den Finger auf Gott, weil er alles erschaffen hat. Gott hat uns nicht erschaffen damit wir uns das Leben zur Hölle machen, er wollte dass wir ein gutes Leben führen, und er hat auch Religion erschaffen um uns zu leiten damit wir uns nicht verirren. Ihr merkt selber, welche Religion nicht gut ist und gut ist, denn Religion ist etwas persönliches sowie auch der Glaube und die Beziehung zu Gott. Hoffe ich konnte euch etwas helfen. Seid gesegnet.

TroIIinger 19.07.2017, 11:13

Ach wenn du nur mehr hättest, als ein Sack voll unbelegter Behauptungen.

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membersonly 20.07.2017, 17:42

Das sind keine unbelegte Behauptungen sondern Fakten.

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Wenn Du "Christenheit" nicht in einen Topf wirfst mit dem von Jesus gegründeten "Christentum", dann liegst Du richtig.

Das Paradies auf Erden ging durch die Sünde Adams u. Evas verloren. Sofort leitete Gott Mittel und Wege ein, um das verlorene Paradies auf Ersen wiederherzustellen (bereits in 1. Mose 3:15 machte er auf seinen Sohn — Jesus — als Loskaufsopfer aufmerksam). 

Ist eigentlich auch logisch, denn sonst müsste Gott anerkennen, dass sein Plan nicht klappen kann. Doch bei Gott funktioniert immer alles:

"so wird sich mein Wort erweisen, das aus meinem Mund hervorgeht. Es wird nicht ergebnislos zu mir zurückkehren, sondern es wird gewiß das tun, woran ich Gefallen gehabt habe, und es wird bestimmt Erfolg haben in dem, wozu ich es gesandt habe." (Jes. 55:11)

Die gesamte Bibel ist von 1. Mose bis Offenbarung von einem "roten Faden" durchzogen. Hauptthema: vom verlorenen zum wiedererlangten Paradies.

Gott hatte nie geplant, dass Adam u. Eva eine Zeitlang auf der Erde sein und dann in den Himmel entrückt werden sollen. Sinn der Erschaffung von Menschen war, dass sie ewig auf einer paradiesischen Erde leben sollen. Diesen Plan hat Gott nie geändert. Oder hört sich diese Zukunftsvision des Jesaja nach himmlischem Leben an?:

"Und der Wolf wird tatsächlich eine Zeitlang bei dem männlichen Lamm weilen, und der Leopard wird bei dem Böckchen lagern, und das Kalb und der mähnige junge Löwe und das wohlgenährte Tier, alle beieinander; und ein noch kleiner Knabe wird sie führen." (Jes. 11:6)

Oder dieser Text:

"Die Gerechten selbst werden die Erde besitzen, Und sie werden immerdar darauf wohnen." (Ps. 37:29)

Oder aus dem letzten Bibelbuch:

"Dann hörte ich eine laute Stimme vom Thron her sagen: „Siehe! Das Zelt Gottes ist bei den Menschen, und er wird bei ihnen weilen, und sie werden seine Völker sein. Und Gott selbst wird bei ihnen sein." (Offb. 21:3)

"Das Zelt Gottes" — oder die Herrschaft Gottes — "ist bei den Menschen" auf der Erde. Deswegen heisst es einen Vers weiter:

"Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen.“

Wo war der Tod bisher? Richtig: auf der Erde! Im Himmel gab es bis dahin keinen Tod. Also bezieht sich diese Paradies-Prophezeiung eindeutig auf die Erde.

Es gibt zwar eine begrenzte Anzahl Menschen, die zu himmlischem Leben berufen sind (Offb. 7:4); die sind nach ihrer Auferstehung zu himmlischem Leben aber keine Menschen mehr, sondern Geistpersonen.

Wenn an anderer Stelle von "neue Himmel" und "neue Erde" die Rede ist (2. Pe. 3:13), wird lediglich gesagt, dass es eine neue Erdbevölkerung unter einer neuen himmlischen Regierung geben wird. Bisher hat nämlich Satan vom Himmel aus als "Gott" über die Erde regiert:

"unter denen der Gott dieses Systems der Dinge den Sinn der Ungläubigen verblendet hat, damit das erleuchtende Licht der herrlichen guten Botschaft über den Christus, der das Bild Gottes ist, nicht hindurchstrahle" (2. Kor. 4:4)

Wenn Satan von unserem König — Jesus — vernichtet ist (Offb. 20:10), dann ist das Paradies, das Adam u. Eva verloren haben, wiederhergestellt — auf der Erde.

Christen sollten so leben, wie es zu Gottes Liebe passt, dann ginge es mit der Welt aufwärts. Das gilt aber nicht nur für Christen, sondern für alle Menschen.

Ich erwarte kein Paradies auf der Erde (Wie sollte man dem Löwen beibringen, Stroh zu fressen?), sondern sehe das Paradies als Leben im Jenseits an, wo wir vor der Geburt gewesen sind und wohin wir nach dem Tod wieder zurückkehren.

Das Leben hier ist spannend und voller Herausforderungen. Deshalb lebe ich gern und habe mich wohl auch freiwillig vom Jenseits aus dazu gemeldet. Manche Erfahrungen (wie die Liebe zwischen Mann und Frau) kann man eben nur hier machen. :-)) 

Hallo ihr Lieben,bitte vergebt mir ich habe nicht jeden Beitrag und Kommentar hier gelesen, manches nur überflogen.

Ich möchte dennoch (auch zur Erheiterung der Runde ;) ) mal meinen Senf ablassen, bzw euch mal etwas zur Ansicht anempfehlen was gut zum Thema passt.

Die meisten werden ja des Englischen mächtig sein, daher bitte schaut es euch mal an!


-Yantra = rituelles Diagramm --> https://de.wikipedia.org/wiki/Yantra

-Devi = Göttin

-Bhakta = jemand der liebende Hingabe an einen Gott übt

(zB. die Hare Krishna Bewegung)

https://www.youtube.com/embed/jbUHzLNkOiM?showinfo=0" allowfullscreen="">&


Wie soll ein Mensch wie Gott leben? Meinst du damit wie Gott in Frankreich? Zudem hat jede Religion etwa 5 Prozent Recht.

Biene0114 19.07.2017, 09:10

Wie lebt gott in frankreich? 

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FragaAntworta 19.07.2017, 09:13
@Biene0114

Der Duden erklärt die umgangssprachliche Redewendung mit „im Überfluss, sorglos leben“, und vermutet Vermischung mit älteren Wendungen wieleben wie ein Gott“ und „leben wie ein Herr (Geistlicher) in Frankreich“, wobei Letzteres auf das Wohlleben der französischen Geistlichkeit im Mittelalter anspiele.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Wie_Gott_in_Frankreich

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Hier noch eine Ergänzung meines Beitrags ..

unsinn.

der mensch wurde auf die erde versetzt, um zu leben wie ein erdenmensch.

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