Ist das Christentum durch die Evolutionstheorie widerlegt?

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50 Antworten

Die Evolutionstheorie gilt nicht als "fast schon bewiesen", die Evolution ist Tatsache und die Evolutionstheorie beschreibt diese Tatsache richtig.

Nichtsdestotrotz hat das kaum Bezug zur biblischen Schöpfungsgeschichte. Denn diese ist nicht wörtlich zu verstehen. Bei der Schöpfungsgeschichte handelt es sich um einen Mythos, eine Art Märchen. Auch wenn das darin Gesagte nicht die konkrete Realität beschreibt, hat dieser Mythos dennoch Wahrheiten in sich. Diese Wahrheiten sind jedoch nicht wörtlich, sondern nur symbolisch zu erfassen. Biblische Texte beschreiben keine historischen Fakten, sondern relgiöse Ideen.

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Kommentar von danhof
26.01.2016, 09:18

Für uns Gläubige ist die Bibel aber eben kein Märchen, sondern das Wort Gottes.

Diskutieren kann man über verschiedene Auslegungen. Mir persönlich ist es zum Beispiel völlig egal, ob es wirklich 7 Tage waren, oder vielleicht 7 Wochen oder 7 Millionen Jahre. Die Quintessenz der Schöpfungsgeschichte ist: GOTT hat die Welt gemacht.

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Kommentar von stefanbluemchen
16.01.2017, 22:36

OnkelSchorsch, die Evolutionstheorie ist der Mythos, nicht der Schöpfungsbericht. 

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Kommentar von firehawk86
22.09.2017, 13:02

Die Menschheit tut zwar so als wäre die Evolutionstheorie eine Tatsache.
Aus wissenschaftlicher Sicht, bleibt es allerdings tatsächlich eine Theorie.

Die vorgehensweise der Menschen ist aktuell so, dass man erst einmal davon ausgeht dass es keinen Gott gibt. Und dann versucht die Welt zu erklären.

Die Evolutionstheorie fühlt sich daher für mich sehr erzwungen an. Es ist wahrscheinlich die beste Erklärung um den Ursprung des Lebens ohne ein mächtige, tugendhaftes Wesen zu erklären. Allerdings kann ein wirklicher Wissenschaftler die Existenz eines Schöpfers nicht ausschließen.

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Zwei Dinge sind zu unterscheiden:

  1. Die biblische Darstellung der ersten sieben Tage ist keine Darstellung der Biologie oder der Physik, sondern stellt die Beziehung Schöpfer zu seinen Geschöpfen dar: Gott beschenkt, der Mensch ist aber nicht nur dankbar, sondern mitunter auch größenwahnsinnig und sündigt so gegen Gott.
  2. Es gab nach katholischer Lehre einen ersten Menschen - Adam (was heißt Adam übersetzt?) - welcher repräsentativ für die allermeisten Menschen am Anfang der Menschheit gegen Gott gesündigt hat. Dieses "Erster" als Mensch bedeutet nicht, dass er nicht in einer Evolutionskette gestanden hätte, vor ihm keine Vorformen des biologischen Menschen bestanden hätten, die körperlich seine Vorfahren waren, sondern nur, dass er der erste war, der mit einer Geistseele Gottes Ebenbild ausgestattet und somit Mensch im Sinne der Religion war.

Damit haben Religion und Evolutionstheorie völlig andere Ziele und in meinen Augen genauso wenig Überschneidungen, die zu Widersprüchen führen könnten, wie z.B. Big Bang Theorie und Schöpfungsgeschichte. Es kann daher keinen Widerspruch zwischen Religion und Naturwissenschaften geben, da die Religion überhaupt keine Aussage zur naturwissenschaftlichen Entstehung von Universum und Mensch machen will, sondern nur die Beziehung Gott und Mensch darstellt.

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Kommentar von Jomi225
25.01.2016, 12:13

Eine lobenswerte Antwort.

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Kurz: Nein ist es nicht.

Erklärung:

Es tangiert es/sie nicht. Die Bibel enthält Mythen, Geschichten und Parabeln teils eingebettet in reale Orte/Begebenheiten, teils auch rein fiktiv oder angepasst. Du darfst allerdings nicht das "Christentum" auf Fanatiker reduzieren, die alles was ihnen in den Kram passt möglichst wörtlich auslegen, auch wenn man in einigen Foren den Einruck bekommt. Das Gros des Christentums hat mit der Evolution kein Problem und auch andersherum meist auch nicht. Problematisch wird es immer dann, wenn religiöse Fanatiker -meist ohne jegliche wissenschaftliche Bildung- meinen, alles besser zu wissen.

Ein weiteres Problem -jedenfalls für Fanatiker- ist, dass im Laufe der letzten Jahrhunderte, die Wissenschaft "Gott" immer mehr in den Hintergrund gerückt hat, weil man die Welt Stück für Stück entmystifizierte. Damals wusste man nicht, wie ein Gewitter entsteht, also muss es Gott gewesen sein, Fluten, Stürme, Vulkanausbrüche etc. etc. Jetzt kommt dann noch etwas hinzu, was dem Menschen nur als Teil der Natur, sogar "animalisch" beschreibt und nicht als Abbild Gottes... quasi die letzte Bastion der Eitelkeit. So was darf natürlich nicht sein und was nicht sein darf, kann es ja auch nicht geben. 

Zum Thema Evolution:

Die gesamte Biologie erklärt sich nur durch die Evolution, es gibt nichts was auch nur ansatzweise einen so hohen Erklärungswert wie die Evolution hat und sich sowohl in Fossilien, DNS-Analysen, Mosaikformen, Ringspezies und Co-Evolution nachweisen lässt. Gerade in der Mikrobiologie lassen sich evolutive Vorgänge hervorragend beobachten... Evolution ist ein Fakt, die ET das was diesen Fakt bisher am genausten beschreibt.

Allerdings: nichts davon tangiert Religion... jedenfalls nicht direkt. Es ist schlicht und einfach eine Mischung aus Manipulation, Arroganz und Wissenschaftsfeindlichkeit, die zu diesen Konflikten führt. Man muss sich nur die üblichen Methoden der Kreationisten mal näher ansehen... da werden ellenlange Pamphlete verfasst, die z.T. nach der Strohmann-Methode aufgebaut sind oder absichtlich ganze Texte verfälschen bzw. aus dem Zusammenhang reissen, um ihren Glauben verkaufen zu können. Wissenschaftliche Analysen, die auch nur einem Mindestmaß an Sorgfalt genügen, wird man kaum finden, im Gegenteil... es ist teils haarsträubend was einem da vorgelegt wird und auch noch ernsthaft geglaubt wird.

 Wo dann wieder das nächste Problem beginnt: Durch die dauernde Indoktrinierung, dass die ET "Gott" abschaffen will und ja alles nur auf "Zufall" reduziert wird, soll ein greifbares Feindbild aufgebaut werden und gleichzeitig der vermeintliche "Gegner" lächerlich gemacht werden... und wie man leicht erahnen kann, ist ein Feindbild offenbar bei jeder fanatischen Glaubensform etwas, was man unbedingt braucht und wenn der auch noch lächerlich ist, darf man sich dabei sogar noch überlegener fühlen, als man als direktes Abbild Gottes sowieso schon ist...

Kurz: Nein, die ET hat das Christentum nicht widerlegt, es ist eine Erkenntnis, die aber ein Umdenken religiöser Strukturen notwendig macht... und da haben Fanatiker nunmal Probleme mit.

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Kommentar von danhof
26.01.2016, 09:08

Abgesehen davon, dass Evolution eben KEIN Fakt ist, und dass Fanatiker nicht nur im Religiösen, sondern auch auf zum Teil sehr dünnem, Möchtegern-Wissenschaftlichen Eis zu finden sind, würde ich dieser Antwort zustimmen.

Ein Denkanstoß: Die Bibel spricht von Adam als ersten Menschen. Skeptiker sprechen von Inzucht, so wir denn alle von Adam und Eva abstammen sollten.

Dann erkläre mir bitte, was die Evolution dazu sagt. Punkt 1: Eine Zelle entsteht nur durch Zellteilung. Ausschließlich. Ausnahmslos.

AUßER: Die erste Zelle. Die entstand durch "Zauberei in der Ursuppe" - wie auch immer. Völlig egal. Auf jeden Fall war die erste Zelle irgendwann da. Und irgendwann gab es den ersten Menschen. Da waren doch wohl sicherlich nicht von Anfang an 5 Millionen Menschen auf der Welt? ;-)

Es geht (den meisten Menschen) nicht um Feindbilder oder Indoktrinierung. Ich bin beispielsweise ein Christ, der die Wissenschaft liebt und unheimlich spannend findet. Das muss sich überhaupt nicht ausschließen. Aber man sollte beim Thema Wissenschaft auch nüchtern herangehen. Gott muss man aus der Wissenschaft raushalten (was nicht heißt, dass es keinen Gott gibt). Und ich bin ein Fan der empirischen, exakten Wissenschaft. Eine Theorie, die mir erzählen will, was vor angeblichen Millionen oder gar Milliarden Jahren passiert sein soll, kann für mich nur eine Theorie bleiben.

Man bedenke, dass wir (bislang) nicht mal in der Lage sind, einen mathematisch bestätigten, neunten Planeten zu sehen, der über die zehnfache Masse der Erde verfügen soll. Wir können das Wetter von übermorgen nicht exakt voraussagen. Aber dann von Urknall und Urspuppe sprechen? Das KANN nur Spekulation sein.

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Eine Theorie kann nichts widerlegen. Denn es ist eine Theorie.

Es ist der versuch etwas zu erklären ohne bis jetzt einen handfesten Beweis dafür zu haben.

So lange es eine Theorie, kann auch irgendwann eine andere Theorie kommen welche noch mehr Sinn macht als die alte Theorie.

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Die Evolutionstheorie macht für viele Menschen Sinn, aber einiges darin enthaltene steht auf sehr schwachen Beinen. Je mehr entdeckt wird desto schwächer wird das Gebilde der Evolutionstheorie.

Allerdings halten manche Menschen so sehr daran fest, indem sie selektiv, die Beweise hervorheben welche für die Evolutionstheorie angeblich sprechen. Und Funde und Entdeckungen welche die verbreitete Evolutionstheorie in Frage stellen "unter den Teppich kehren".

Eine neue Beurteilung bei denen auch neue entdeckkungen und "unangenehme" alte mit einbezogen würden, würde wahrscheinlich zu einem anderen Ergebnis kommen, und wüssten dann mal wieder, dass wir garnichts wissen.

Hier sieht man dass bekannte Wissenschaftler der Idee einer höheren macht welche die entwicklung der Welt beinflusst garnicht so abgeneigt sind:

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Kommentar von dadita
23.09.2017, 19:42

Seufz. 

Und wieder ein Erguss kreationistischer Ignoranz, mitsamt den Klassikern, wie z.B. nicht zu wissen was der wissenschaftliche Terminus Theorie bedeutet und das klassische schwachsinnige Youtube-Video. 

Es gibt keine Funde welche die Evolutionstheorie in Frage stellen; im Gegenteil: Jede neue Entdeckung unterstützt und erweitert diese.

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Also, ich habe nicht alle VorAntworten gelesen, aber viele, und eine ziemlich einfache Antwort fehlte mir bisher:

Ja, die Evolutionstheorie (Die durch die Beweise dafür und die zutreffenden vorraussagen aus ihr als Tatsache angesehen werden muss)
widerlegt das Christentum aus einem ganz einfachen Grund:

Es gab keinen Adam und keine Eva, die keine Frucht von einem verbotenen Baum essen konnten und so keine Ursünde auf sich luden für die es dann keinen ErlöserZombie brauchte um dafür den Tod/Sünde/was auch immer von der Menschheit zu nehmen. Also gibt es ohne Die Vorgeschichte schlicht keinen Grund für einen Christus und damit ... keinen Grund für ein Christentum.

Natürlich kann man das alles ignorieren und trotzdem dran glauben, weil man sich selbst so wichtig nimmt, das man sich für ein Ebenbild des Schöpfers des Universums selbst hält.

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Die Religion ist durch die Evolutionstheorie nicht widerlegt. Sie gibt letztlich die Schöpfung bildhaft und märchenhaft gar nicht mal falsch wieder.

"Es werde Licht."  kann man durchaus als Big Bang bezeichnen. Erst kamen die Fische, etc...

im großen und Ganzen durchaus korrekt. Nur halt nicht in der Sprache der Wissenschaft, sondern in der Sprache des Märchens.

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Die Evolutionstheorie ist bereits mehrfach bewiesen. Es ist so passiert wie die Evolutionslehre beschreibt.

Damit kann man sagen ist die Bibel widerlegt.

Gläubige bringen dann gerne das Argument "Aber das ist eine Metapher dafür das Gott das Leben geschaffen hat, das darf man nicht wörtlich nehmen, Religion und Wissenschaft schließen sich nicht aus blah blah"

und dabei merken sie gar nicht dass sie damit die gesamte Bibel als unglaubwürdig abstempeln

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Widerlegt wäre damit nur eine ziemlich naive, buchstabengetreue Auffassung des Christentums.

Du findest eigentlich bei den meisten modernen Theolog_inn_en Auslegungen des Christentums, die sich sehr gut mit der Evolutionstheorie und den anderen Erkenntnissen der modernen Wissenschaften vertragen.

Als Beispiele nenne ich hier vier deutschsprachige Theolog_inn_en des 20. Jahrhunderts, die Du dazu mal lesen oder deren Namen Du zumindest mal im Internet eingeben könntest:

- Hans Küng (ein sehr bekannter schweizer katholischer Theologe, der ein sehr modernes und liberales christliches Weltbild vertritt)

- Dorothee Sölle (eine protestantische Theologin, sehr politisch und geradezu linksradikal - hat zeitweise die "Gott ist tot"-Theologie vertreten)

- Uta Ranke-Heinemann (eine katholische Dissidentin, die einige entscheidende Dogmen der Kirchen sehr vernichtend kritisiert hat)

und

- Eugen Drewermann (ein Theologe, der angefangen hat, viele biblische Geschichten tiefenpsychologisch zu deuten)

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Durch die Evolution ist nicht das Christentum widerlegt, sondern lediglich die naiven 2000 Jahre alten Gleichnisse und Märchen, in denen sich der Wunsch ausdrückt, dass wir mehr als lediglich das Ergebnis von Zufällen sind. Was aber nicht der Fall ist.

Leider? Nein, glücklicherweise! Denn den Zufall zu nutzen ist eine der genialsten "Schöpfungen" die es gibt. Und da "Gott" ja angeblich allwissend ist, wird er schon wissen, warum er sich der Evolution bedient hat, statt sich vor ein paar tausen Jahren durch ein "Schöpfungs-Simsalabim" lächerlich zu machen.

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Ich bin Atheist und glaube das ohnehin nicht, was in der Bibel steht.

Man muss sich ja mal überlegen, wann die erste Bibel geschrieben wurde, damals kannte man das Wort "Evolution" noch nicht mal, geschweige, dass man sich damit näher befasst hätte.

Was der Mensch nicht verstehen kann, versucht er sich irgendwie anders zu erklären - das wird der Haupthintergrund sein. Hier ein Beispiel zu der Geschichte, dass Moses das Rote Meer geteilt haben soll

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/biblisches-wunder-ostwind-soll-das-meer-geteilt-haben-a-718966.html

Zudem ist nicht ganz außer acht zu lassen, dass die Kirche doch wunderbar Macht auf diese Art ausüben konnte und noch immer kann. So nach dem Motto "Wenn Du Dich nicht nach den 10 Geboten richtest, wirst Du bestraft"

Ich könnte noch seitenweise dazu weiterschreiben, aber das Wesentliche habe ich hiermit schon gesagt. lg Lilo


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Kommentar von Winkler123
25.01.2016, 07:26

Klischeehafte Mainstreamargumentation ohne Basis.

 

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Kommentar von comhb3mpqy
25.01.2016, 09:58

nur weil die Häuser aus Stein sind heißt das doch nicht, dass es keine Zimmermänner geben kann. Ich denke mal, dass die Tische, Schränke und Bett nicht aus Stein waren.

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Kommentar von comhb3mpqy
25.01.2016, 11:52

ich habe auf den Link geklickt. Aber ich muss sagen, dass ich nicht wirklich glaube, was der Artikel berichtet. Es müsste sich um einen riesigen Zufall handeln, dass gerade dann der Sturm ist, wenn die Menschen aus Ägypten ziehen. Ich bleibe bei dem bericht der Bibel.

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betracht dessen, dass die Schöpfungsgeschichte nicht an das Christentum gebunden ist, sondern sich zuerst  in der Thora findet und 600 Jahre nach Christus auch im Koran, wären damit alle monotheistischen Weltreligionen widerlegt.

Ich sehe die Schöpfungsgeschichte mit den 7 Tagen als Symbol für die Erschaffung der Welt, denn ist stimmt ja z. B. auch genau die Reihenfolge. Ausserdem hättest Du in der Zeit, als Thora, Bibel und Koran geschrieben wurden (oder besser die Grundlagen dazu) keinem Menschen auch nur annähernd klar machen können was einige Milliarden Jahre sind. Ich kann das selbst mit einer ganz anständigen Schulbildung bis heute nicht richtig erfassen.

Für die Frage, ob es Gott gibt, der die Welt erschaffen hat, mag es Dir als Anhaltspunkt geben, dass die meisten Astrophysiker gläubige Menschen sind. Und wenn wir an die Urknall udn Evolutionstheorie glauben (was ich z. B. mache), dann muss ja entweder Jemand den Urknall ausgelöst, oder die Grundlagen dafür geschaffen haben.

Dazu noch die Anekdote, über den Streit, wer den ältesten Beruf hat, zwischen einem Elektriker, einem Ingenieur und einem Politiker:

Gott sprach: Es werde Licht udn es ward Licht. Das war eindeutig die Arbeit eines Elektrikers, sagte dieser.

Gott Schuf die Erde aus dem Chaos und trennte Land von Wasser, eindeutig die Leistung eines Ingenieurs, sagte Dieser.

Darauf fragte der Politiker: Und wer erschuf das Chaos?

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Kommentar von danhof
26.01.2016, 09:29

>>betracht dessen, dass die Schöpfungsgeschichte nicht an das Christentum
gebunden ist, sondern sich zuerst  in der Thora findet und 600 Jahre
nach Christus auch im Koran, wären damit alle monotheistischen
Weltreligionen widerlegt.<<

Wie meinst Du das? Für mich ergibt das durchaus Sinn.

Die Schöpfungsgeschichte steht in der Thora, was ja in der Bibel das alte Testament ist - das bestreitet kein Christ und auch Jesus selbst nicht. Das ist auch kein Geheimnis oder irgendwie seltsam. Die Juden glauben nicht, dass Jesus der Messias ist und warten und warten und warten... Während wir Christen Jesus als Messias verstehen und von seinem Wirken im Neuen Testament lesen.

Der erst hunderte Jahre später entstandene Islam hat sich dann des Alten Testamants bedient...

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Wer an Evolution glaubt erkläre mir doch bitte mal wie sich Augapfel, Sehnerv, Netzhaut, Regenbogenhaut, Linse, Pupille, usw alles zum GLEICHEN Zeitpunkt entwickeln konnte. Anders würde es keinen Sinn machen. Was bringt mir ein Augapfel wenn die Pupille fehlt. Schritt für Schritt hätte sich das Auge nicht entwickeln können, was hätte dies für einen Überlebensvorteil gehabt mit einem halbentwickelten nicht sehfähigem Auge herumzulaufen. Demzufolge hätte sich diese Missbildung nicht weitervermehrt.

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Kommentar von DiegoderAeltere
21.09.2016, 21:21

Du hast darum gebeten, also erkläre ich es dir:

Dein fehlendes Wissen über Evolution ist keine Grundlage für ein überzeugendes Argument. Sogar bei manchen Einzellern gibt es Vorformen von Augen, die ohne alle von dir aufgezählten Teile zur Lichtwahrnehmung taugen.

Hier sind außerdem die wichtigsten Schritte von einem einfachen Flachauge bis zum Auge der Wirbeltiere veranschaulicht.

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/b/b6/Diagram_of_eye_evolution.svg

Jedes dargestellte Auge ist voll funktionsfähig, auch wenn es u.U. weniger Komponenten aufweist als das Wirbeltierauge, und stellt gegenüber seinem Vorgänger eine Verbesserung dar. Diese Augenformen entstammen auch nicht der Fantasie von Wissenschaftlern, sondern der Natur. Die Flachaugen links oben kommen z.B. bei Quallen oder manchen Würmern vor.

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Kommentar von feinerle
17.12.2016, 20:54

Wer an Evolution glaubt.....

Die Evolution ist längst Fakt, daran glaubt man nicht, das ist so.

erkläre mir doch bitte mal wie sich Augapfel, Sehnerv, ....

Schrittchen für Schrittchen, gaaaaanz langsam.

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Kommentar von dadita
23.09.2017, 23:00

Diese "Frage" wurde dir bereits unzählige Male beantwortet. Dass du dich weigerst die Fakten zu akzeptieren unterstützt deine Position nicht, du machst dich nur lächerlicher.

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Wenn man die Bibel wörtlich nehmen würde, so wie sie geschrieben ist, dann mag man vlt sagen können, dass sie widerlegt ist. Aber da die Bibel meiner Meinung nach erstens symbolisch, und zweitens immer im historischen Zusammenhang betrachtet werden muss, ist es schwer, mit wissenschaftlichen Theorien dagegen zu argumentieren.

Auf der anderen Seite ist der Glaube an Gott selbst schwer zu widerlegen, es gibt nun mal keine sinnvollen und haltbaren Argumente für oder gegen die Existenz.

Außerdem ist jede Theorie auch nur eine Theorie. Bewiesen ist diese nicht, sie ist nur nach unserem Wissensstand sehr plausibel. Ob die Evolution aber so stattgefunden hat, und ob die Mutationen wirklich zufällig waren oder nicht doch gesteuert durch etwas übernatürliches, das weiß keiner und wird wahrscheinlich auch nie jemand wissen.

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Das ist ein immer wieder gemachter Fehler die Evolutionstheorie und Religion überhaupt gegenüberzustellen. 

Evolutionsheorie widerspricht nirgends den religiösen Vorstellungen, es sei denn man liest die Bibel wie eine Gebrauchsanleitung sprich man nimmt sie wörtlich. Das tun nur ein Paar absurde Sekten wie die Methodisten z.B. 

Evolutionstheorie macht auch keine grossartgen Aussagen zur Entstehung des Lebens an sich, sondern zur Entstehung der Arten.

Die Bibel ist ein sehr nützliches Buch, in dem viel altes Wissen vorhanden ist. In verdrehter und unvollständiger Form aber dennoch nützlich. Also neine, es wurde kein Adam aus Lehm geformt. Und Opfer Jesu ist ein christliches Dogmat aus recht späten absurden Interpretationen der altehrwürdigen Kirchenväter der frühen Kirche.

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Kommentar von Abahatchi
25.01.2016, 23:16

Evolutionsheorie widerspricht nirgends den religiösen Vorstellungen

Die Bibel widerspricht dem klar und deutlich, denn in ihr wird klar und deutlich berichtet, dasz ein Gott angeblich alle Geschöpfe, ein jedes nach seine Art und an seinen Platz usw. bla bla bla. 

Gott hat schon alle Arten so geschaffen wie sie sind, das ist die Aussage der Bibel und dies ist eben falsch, weil die Menschen damals eben nicht wissen konnten, dasz es Evolution gibt. Die Bibel spiegelt eben zu einem groszen Teil das Wissen der damaligen Zeit wieder.

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Kommentar von danhof
26.01.2016, 09:39

Methodisten sind keine Sekte, sondern eine Freikirche. So wie zum Beispiel auch die Baptisten.

Und das Opfer Jesu ist DER ZENTRALE Punkt der Bibel und des christlichen Glaubens. Mal vorsichtig ausgedrückt ist alles andere fast unwichtig. Jesus ist für uns gestorben, um uns den Zugang zu Gott und das ewige Leben zu ermöglichen. DIE Aussage der Bibel.

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Das Christentum kannst du nicht widerlegen, das gibt es ja schließlich. Das Problem mit den Religionen ist immer, dass sie ihre Schriften zu wörtlich nehmen. Dabei sind sie uralt und nicht dafür da Tatsachengeschichte zu vermitteln.

Es sind Metaphern und nicht alles was darin steht ist heute auch noch zu gebrauchen und das meiste nicht ohne es auf heutige Zeiten anzupassen.

Davon abgesehen sprichst du hier vom Alten Testament und das Christentum stützt sich in erster Linie auf das NT.

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Kommentar von RandyLadholz
25.01.2016, 09:31

Die Christen stützen sich auch auf das Alte Testament. Aber viel auf das Neue, weil es der Neue Bund ist, den Gott mit uns geschlossen hat. Trotzdem ist das Alte Testament genau so Wahr wie das Neue.

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Das Christentum ist, wie alle amderen Religionen auch, schon lange als ein abstruses Märchen entlarvt. Dass die Anhänger dieser Sekte sich weigern dies zu akzeptieren, tut diesem Fakt keinen Abbruch.

Weder Adam noch Eva haben jemals existiert. Wie ein Großteil der Bibel, z.B. der Exodus und die Wunder Jesu, sind sie Märchen, erfunden von einfachen Bauern der antike, die keinerlei Wissen über die Funktion des Universums hatten. 

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Du musst nicht so weit ausholen und die Evolutionstheorie bemühen. Wenn in der Schöpfungsgeschichte davon die Rede ist, dass die Welt in 7 Tagen erschaffen wurde, dann ist das nicht mit naturwissenschaftlichen Erkenntnissen vereinbar. Trotzdem schaffen es Menschen, beides zu glauben, in dem sie beispielsweise die Geschichten in der Bibel als symbolisch zu verstehend interpretieren und nicht als wissenschaftliches Protokoll. Das gleiche könnte man über Adam und Eva sagen, auch wenn sie als erste Menschen tituliert werden, haben ja gemäß einiger Nebensätze in der Bibel zu der Zeit auch schon andere Menschen gelebt. Also handelt es sich wieder um ein mehr symbolisch aufzufassendes Bild. Falls du nicht an Erbsünde glauben möchtest und an das Widersinnige eines Opfers am Kreuz des angeblichen Sohnes Gottes, musst du nicht die Evolutionstheorie oder gängige Kosmologien bemühen. Diese Themen kannst du auf ihrem eigenen Felde versuchen ad absurdum zu führen. Zu glauben, dass jemals ein Mensch eine allgemein anerkannte Widerlegung irgend einer religiöser Auffassung formulieren könnte, ist aber sehr blauäugig.


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Kommentar von Winkler123
25.01.2016, 07:25

Deine sogenannten " naturwissenschaftlichen Erkenntnisse " kann man aber auch anzweifeln. Es können auch Dinge letztlich falsch sein, wenn sie eigentlich sehr gut begründet wurden ...

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Kommentar von JTKirk2000
25.01.2016, 07:44

Wenn in der Schöpfungsgeschichte davon die Rede ist, dass die Welt in 7 Tagen erschaffen wurde

Wer meint, dass mit den 7 Schöpfungstagen 7 irdische Tage gemeint sind, der kennt die Bibel nicht einmal ansatzweise. Nach der Genesis wurde die Sonne erst am 4. Tag erschaffen. Wie sollen dann die Tage 1 bis 3 entsprechend festgelegt worden sein, ohne die Sonne, wenn es sich um irdische Tage gehandelt haben sollte?

Einzig unsinnig ist, dass die Pflanzen vor der Sonne dagewesen sein sollen. Aber auch die Reihenfolge des Lebens auf der Erde stimmt wieder mit der Evolutionstheorie überein, nämlich dass erst die Pflanzen da waren, dann die Tiere und schließlich der Mensch. Sogar dass das Wasser vor dem Land und der Luft bevölkert würde, steht so in der Genesis. 

Da die Evolutionstheorie sich ausschließlich mit dem Leben auf der Erde befasst, gibt es keinen Widerspruch zwischen dieser und der Genesis, wenn man die Schöpfungstage als diejenigen erkennt, als was sie gemeint sind - nämlich als Tage Gottes. Und Tage Gottes können der Bibel nach 1000 Jahre für den Menschen bedeuten, was sinnbildlich für einen unermesslich langen Zeitraum gilt. 

Gott sagte zu Adam, dass er sterben würde sobald er von der Frucht vom Baum der Erkenntnis essen würde. Dieses sobald dauerte nach der Genesis immer noch 930 Jahre. Wenn ein sobald Gottes für den Menschen immer noch fast 1000 Jahren entspricht, wie lange mag dann wohl ein Tag Gottes für den Menschen sein?

Wer also tatsächlich meint, dass es sich bei den 7 Schöpfungstagen um 7 irdische Tage handelt, der kennt die Bibel nicht und von verstehen kann dahingehend noch weniger die Rede sein.

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Hallo, 

der Mensch ist darauf ausgelegt sich an einen höhergestellten orientieren zu wollen, eine Art Leitwolf. Der Christentum und andere Ableger sind nichts anderes. Zu damaliger Zeit hat man sich Phänomene, die man nicht erklären konnte, den Taten höherer Wesen zu geschrieben. Die Bibel ist eine Niederschrift dessen. 

Wenn man sich die sogenannte Schöpfungsgeschichte durchließt, merkt man dass von Beginn an sich einige Punkte widersprechen. 7 Tage, in der die Welt, Tiere und Mensch geschaffen wurden ist utopisch - allerdings wurde die Sonne erst an Tag 4 geschaffen. Schlussfolgerung: Diese 7 Tage können keine irdischen Tage sein. Unsinnig ist es auch, dass die Pflanzen vor der Sonne existieren. 

Es gibt eine naturwissenschaftlich sehr glaubwürdige Variante der Evolution. Die Wissenschaft ist heute in der Lage, die Entstehung des Universums nachvollziehen zu können. Wir kennen einzelne atomare Bestandteile und verstehen dessen Verhaltensweisen unter verschiedenen Bedingungen. Irdisch betrachtet haben wir ein recht umfangreiches Verständnis über die Naturwissenschaften. Wir können analysieren und errechnen was, wann, wo wie passierte. 

Zu glauben, dass wir in einer von unzählbar vielen Galaxien und eventuell gar Dimensionen im Universum die einzigen "intelligenten" Lebensformen sind ist schlichtweg Wahnsinn. 

Daher kurzum folgende Antwort:

Religionen sind für all jene, die an eine übergeordnete Macht glauben wollen, wohlwissend am Ende ihres Daseins in eine Art Paradies zu kommen, die Naturphänomene für eine übergeordnete Macht halten etc. Rational kann man auf sehr viele Ebnen sagen: Ja, es ist absoluter Blödsinn. 

(Es sollen sich nicht die Religiösen angegriffen fühlen - ich respektiere den Glauben und vertrete die Ansicht "Leben und leben lassen".)

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Kommentar von nobytree2
25.01.2016, 11:33

die Naturphänomene für eine übergeordnete Macht halten

Genau dafür ist die christliche, die jüdische und die islamische Religion gerade nicht da. Es gab zwar Religion, welche die Naturphänomene einzelnen Götter zugeschrieben haben, die haben jedoch nichts mit dem mosaischen Gott zu tun. Es ist gerade das neue Element des mosaischen Gottes, kein Erklärer mehr zu sein, sondern ein in Beziehung zum Menschen tretender Gott.

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Kommentar von danhof
26.01.2016, 09:15

Bitte nicht den Glauben an Gott damit gleichstellen, dass man Naturphänomene ihm zuordnet. Das hat miteinander nichts zu tun.

Glauben heißt NICHT, Wissenschaft abzulehnen. Überhaupt nicht.

>>Wir kennen einzelne atomare Bestandteile und verstehen dessen Verhaltensweisen unter verschiedenen Bedingungen<<

Sorry, da muss ich laut schallend lachen. Wir wissen nicht, warum die Atom-Bestandteile, die Quarks und Gluonen, überhaupt zusammenhalten. Wie, wann und warum sich die Zustände und Mengen derselben ändern. Das meiste, was wir sehen können, wird mal sicherheitshalber als dunkle Materie oder dunkle Energie klassifiziert. Die müssen irgendwie vorhanden sein, damit die 5%, die wir uns erklären können, funktionieren.

Das ist, als würden wir nur das Auto sehen und schlössen aufgrund der Bewegungen darauf, dass es Straßen geben müsste.

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Die Evolutionstheorie ist selbstredend eine Theorie. Folglich kein Beweis.

Wäre die Evolutionstheorie ein Beweis, dann wäre es aber auch kein Problem.

Man mus bei biblischen Berichten immer den Wissensstand der jeweiligen Epoche berücksichtigen. So manches was als wundersam beschrieben ist, dass wäre Heute keine Meldung wert.

Trotzdem findet sich in allem ein wahrer Kern, sowie eine schlüssige Darstellung

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