Ist das Burkaverbot rassistisch/diskriminierend?

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26 Antworten

Kommt auf Deine Definition von diskriminierend an, lieber KnorkeTyp:

Wenn man von der URSPRÜNGLICHEN Wortbedeutung (vom Lat.: dis-criminare) ausgeht, sagt der Duden:
Abgrenzung, Scheidung, Trennung, Unterscheidung; (gehoben) Sonderung; (bildungssprachlich) Differenzierung

Da muss die Antwort sein:

JA, klar ist das diskriminierend im Sinne von "ein Volk bzw. dessen Vertretung grenzt sich von dem ab, was es NICHT will bzw. TRENNT/ unterSCHEIDET zwischen Gewolltem und Nicht-Gewolltem" - und da ist die Burka eben NICHT gewollt - und da ist diese Art von Diskriminierung voll in Ordnung!

ABgesehen davon: Ich sehe das ganz genauso wie najadann:

Zur Untermauerung hier die gängigere DUDEN-Definition von Diskriminierung:

Benachteiligung, Demütigung, Entehrung, Entwürdigung, Erniedrigung, Herabsetzung, Herabwürdigung, Übervorteilung, ungerechte Behandlung, Zurücksetzung; (bildungssprachlich) Diskrimination; (Papierdeutsch) Verächtlichmachung; (bildungssprachlich, Soziologie) Stigmatisierung

ALL das trifft für Frauen zu, die Burka tragen müssen oder VERMEINEN, diese für Allah und den Rest der männlichen Welt tragen zu wollen!

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Kommentar von Rutscherlebnis
19.05.2017, 17:31

Klasse ! Nur eine Handvoll Politiker von Deinem Format,und da könnte man direkt wieder eine Bundestagsdebatte mit Interesse und nicht mit der allfälligen Abscheu  verfolgen. 

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Ich bin gegen das Verbot. Mal ganz ehrlich, wie viele Burka-Träger/Niqab-Träger gibt es in Deutschland?

Ich habe nur relativ nur wenige davon gesehen (eher Niqab-Trägerinnen). Deswegen finde ich das Verbot schwachsinnig. 

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Es gibt wohl kaum etwas dämlicheres, als eine Burka oder Niqab zu tragen.
Wenn man nur bedenkt wie umständlich und hinderlich in dieser Verkleidung, alltägliche  Arbeiten zu verrichten sind. Kein klar denkender Mensch würde sich freiwillig ein schwarzes Tuch über den Kopf hängen.

Die Frauen werden dazu genötigt, und von Kind auf über jahrelange, falsch interpretierte Glaubens-Lügen fehlende Bildung und Gehirnwäsche dazu anerzogen, Burkas zu tragen.

E ist nicht diskriminierend Burkas zu verbieten, sondern Burkas tragen zu müssen. Somit wäre es nur schön, die Opfer endlich von ihrer auferlegten Last (dämlicher Männerfantasien) zu befreien.




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Kommentar von furbo
19.05.2017, 20:39

Der Witz ist, dass manche Frauen ganz gern die Burka tragen. Und das aus ganz profanem Grund: bevor sich die Frau "aufgebrezelt", also geschminkt und in Schale geschmissen hat, hat sie schnell die Burka übergeworfen und kann einkaufen gehen. Und sollte sich jemand daran stören, wird schnell die Diskriminierung- und Religionsfreiheitskarte gezogen. 

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Es kommt drauf an wo dieses Verbot gilt. Vor Gericht, in der Schule oder im Schwimmbad, da ist dies durchaus angebracht. 

Im öffentlichen Raum habe ich damit kein Problem. Es gibt genug Modestil der absolut nicht meiner Art und meiner Auffassung von Mode entspricht, aber dort habe ich kein Problem. 

Generell ist es auch kein großes Problem, das es ein allgemeines Verbot rechtfertigen würde. Nur dort wo die Person identifiziert werden muss, da ist ein verbot angebracht. 

Das unsere Kultur dadurch gefährdet sei, darüber kann ich echt nur lachen. Für wie schwach halten diese Leute denn eine Kultur? Die sollten wirklich mal mehr über Kultur lesen. 

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Das kommt auf die Begründung an. Ein Burkaverbot wäre so oder so aber der falsche Weg irgendetwas zu verbessern: Ich bin gegen Burka und gleichzeitig gegen das Burkaverbot - weil beides einfach schwachsinnig ist.

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Wenn es keinen zwingenden Grund gibt wie in der Tankstelle oder am Bankautomaten, ist es diskriminierend.

Für manche Menschen mit bestimmten Lichtkrankheiten sind solche Gankörperverhüllungen die einzige Möglichkeit, um am täglichen Leben teilnehmen zu können, aber vor lauter Islamistenfurcht denkt niemand daran, dass es auch ganz andere nachvollziehbare Gründe für eine Verhüllung geben könnte.

Frag mal jemanden mit einer solchen Lichtkrankheit, was er von dieser Diskussion hält.

Da gibt es Menschen, deren Firma ausgerechnet in Gegenden mit einem Burkaverbot eine Zweigstelle hat, die sie auch mal besuchen müssen. Weißt Du, wie viel Angst die haben, dass ihnen irgendein Spinner die Klamotten vom Leib reißt - mit dem Ergebnis, dass sie durch innere Verbrennungen in der Haut Höllenqualen leiden?

Andere Menschen haben ein Leben lang eine solche Kleidung in der Öffentlichkeit getragen und fühlen sich komplett nackt, wenn sie sie ausziehen müssten. Solche Menschen brauchen keine Gewaltakte, sondern Vertrauen und Geduld, um sich zeigen zu können.

Aber wer ist heutzutage noch bereit, Vertrauen und Geduld aufzubringen, wenn es um den Islam geht?

Die ganze Diskussion ist ein einziges Armutszeugnis für unsere ach so liberale Gesellschaft, zeigt es doch mehr als deutlich auf, wo unsere Gesellschaft ganz und gar nicht liberal ist.

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Definitiv nein.

Burka und der ganze Kram passt einfach nicht in eine moderne westliche Welt.

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Nein, es ist nicht diskriminierend und das hat folgende Gründe

  • Das tragen einer Burka ist das äußere Zeichen einer antidemokratischen, gewaltverherrlichenden und die Unfreiheit betonenden Einstellung. Mit dem Tragen wird auch Werbung dafür gemacht.
  • Mit dem Tragen einer Burka werden die Menschenrechtsverbrechen der Scharia (z. B. das Töten von Apostaten gutgeheißen) und es wird Werbung dafür gemacht.
  • Mit dem Tragen einer Burka wird Werbung für ein mittelalterlich, gewaltbereites Weltbild germacht.
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Frag mal Alexander van der Bellen,Präsident von Österreich.^^ Der ist der Auffassung,das Männer aus Solidarität mit den Frauen Burka oder Schleider tragen sollten.Glaubst Du nicht ? Ich habe mich auch kneifen müssen.^^

Für jeden normalen Menschen hier,kann es nicht diskriminierend sein.Nein es ist diskriminierend,wie man Religion missbrauchen kann,um das Gegenüber nicht ansehen zu müssen.Es ist auch diskriminierend,Frauen so zu bestimmen,und so zu tun,.als würde das freiwillig gemacht.

Der Anstand gebietet es ,sich einigermaßen an Sitten und Gebräuche und die Lebensart des Landes anzupassen ,in das man geht.

Und wenn der nicht vorhanden ist....fordert man ein Gebot,bzw.Verbot.Oder?

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Kommentar von AalFred2
19.05.2017, 12:43

Also müssen jetzt alle Tennissocken in Sandalen tragen?

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Man muss hier differenzieren.

Auf der einen Seite widerspricht eine Burka/Vollverschleierung unseren Memen (unseren durch Erziehung angelernten Programmen/Meinungen).

Alles was nicht mit unseren Programmen konform geht wird mit Unbehagen/Ablehnung begegnet.

Genauso würde ein Mensch der über einen längeren Zeitraum ohne ersichtlichen Grund in unregelmäßigen Abständen anfängt zu lachen von uns als Bedrohung empfunden werden.

Das hat nichts mit seinem Lachen zu tun sondern mit unseren Programmen.

Um jetzt nicht mißverstanden zu werden, die "Gegenseite", also in diesem Fall die Träger der Burka haben genauso ihre Programme, bei ihnen stößt das "Nichttragen der Burka" deshalb auf Unbehagen/Ablehnung.

Auf der anderen Seite kann man sich allerdings fragen, warum und weshalb wird in muslimischen Kreisen das Tragen einer Vollverschleierung begünstigt bzw ermutigt.

Ist es die Vorstellung das man ohne Burka keine "Ehre" besitzt, weil unverhüllte Frauen "schmutzig" oder gar "ehrlos, den H***n gleich" anzusehen sind, dann ist der Grund für das Tragen einer Burka sehr problematisch.

Liegt es an einem Bedürfnis  sich sichtbar von der Außenwelt abzugrenzen, sich vor Blicken von Männern zu bewahren um nicht als Sexobjekt gesehen zu werden ?

Unter gewissen Umständen wäre dieser Beweggrund nachvollziehbar, allerdings ist  die Unterstellung "alle Männer" wären nur triebgesteuerte Psychopathen die gleich durchdrehen wenn sie Haut und Haare sehen, schlichtweg unhaltbar und sehr bedenklich.

Wäre es der damit verwandte Beweggrund, sich "für den Ehemann" zu verschleiern, nur für ihn seine Nacktheit zu reservieren.

Als rein persönliche Entscheidung wäre das für mich zumindest vermittelbar wenn ich auch diese Einstellung nicht unbedingt teile ( dennoch, auch hier schwingt der Vorwurf an alle Männer latent wieder mit).

Man könnte noch über viele weitere Beweggründe spekulieren, aber ich denke das würde den Rahmen sprengen.

Gruß

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Das Burkaverbot ist kindisch, lächerlich und kleinlich. Es handelt ich um eine verschwindend kleine Minderheit, um die viel zu viel Aufhebens gemacht wird. 

Solange die Araber Geld ins Land bringen, dürfen ihre Frauen Burka tragen, da ist das ok, aber wenn sie hier leben wollen, ist das nicht ok? Doppelmoral vom Feinsten. 

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Kommentar von Apolon
19.05.2017, 14:04

Und wie kann man erkennen, ob eine Frau oder ein Mann diese Burka trägt?

Schon mal darüber nachgedacht.

Jeder Terrorist kann sich doch auch eine Burka umhängen um seine Straftaten durchzuführen. Und der Verdacht würde doch dann auf die Araber fallen, obwohl diese gar nichts dazu können.

Ich habe nichts gegen Ausländer, auch nichts gegen die vielen Flüchtlinge hier. Man sollte ihnen helfen!

Und trotzdem bin ich gegen eine Vermummung und dabei ist es mir völlig egal ob es um eine Burka, oder Ski-Maske oder Bärenmaske geht.

Wer mit einer Ski-Maske öffentliche Veranstaltungen besucht, hat doch mit Sicherheit etwas zu verbergen.

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Die Burka diente dazu die Frauen zu verhüllen damit sie nicht vom Beg etc. VERKAUFT werden konnten. I.E Leibeigenschaft.Welche Frau zeigt nicht gerne ihre Eleganz/Schönheit?. Oder ist ein Rückschritt um 200 Jahre "IN".?

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Gegenfrage:

Findest Du im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland einen Artikel, der den Staat ermächtigt, regelnd in die Kleidordnung seiner Bürger einzugreifen?

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Rassistisch kann es nicht sein, da es sich weder auf eine bestimmte "Rasse"... oder, wie man heute eher sagt: "Ethnie" bezieht.

Als diskriminierend empfinde ich es schon, wenn eine staatsfeindliche Gruppierung mir ihre Symbolik vorführt

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Welches Burkaverbot? In welchem Staat? 

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Ja, jeder hat das Recht tragen zu dürfen, was er will ... ob es eine Burka oder eine Clowsmaske ist ... lediglich die Regelung zur kurzen Identifizierung ist richtig, alles andere ist diskriminierend. 

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Auf jeden Fall.jeder sollte das Recht haben sich so zu kleiden wie er will. Ich bin zwar eher gegen Vollverschleierung, aber leben und leben lassen. Wenn jemand das Recht hat einen Minirock oder so zu tragen, sollte die Burka auch nicht verboten werden.

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Ich finde, jeder sollte anziehen dürfen, was er oder sie möchte.

Darum finde ich, dass es da kein Verbot geben sollte.

Wenn die Frauen unterdrückt werden, dann sollte man einen anderen Weg finden, oder sie sollen sich Hilfe suchen.



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Ein Burkaverbot wäre gut und richtig und keineswegs ein Negativum.


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Kommentar von Bitterkraut
19.05.2017, 13:19

Und wer hätte was davon? Wer wird durch so ein Verbot geschützt? Verbote müssen doch einen Sinn, einen Schutzgrund haben, oder wollen wir willkürlich verbieten, was einigen nicht gefällt?

Kann dann bitte mal jemand meinem Nachbarn verbieten, seine Terrasse mit Kitsch auszustatten, der meinen Geschmack beleidigt? Und der auch ziemlich kulturfremd ist.

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