ist das autistisch?

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4 Antworten

Du beobachtest eben deine Außenwirkung. Du achtest darauf, wie die drauf bist und für den anderen aussiehst. Das ist völlig normal, unterbewusst macht das jeder. Die Gesellschaft würde gar nicht funktionieren, wenn wir uns nicht jederzeit selbst überprüfen würden.

Nicht-Autisten nehmen solche "inneren Zustände" allerdings nicht wahr. Ihre Bewusstseinsschwelle ist enorm höher. Das ist genauso wie mit leisen Geräuschen oder Details in der Landschaft: Nicht-Autisten nehmen sie einfach nicht wahr, weil ihre Gehirne alle scheinbar irrelevanten Daten ausfiltern.

Einem Autisten werden sowohl irrelevante Details von außen, als auch unterbewusste Denkprozesse häufig bewusst. Das liegt an deiner hohen Sensibilität.

stelle in dieser Hinsicht keine Überlegungen an. Autismus alleine hat sehr viele Auswirkungen und Variationen. Bei vielen Autisten sind die Auswirkungen so gering dass es im Alltag keine Rolle spielt. Versuche mit positiver Lebenseinstellung deinen Alltag zu gestalten so haste mehr davon als zu überlegen was da noch alles ist.

ist dies auch autistisch: ab uns an wenn ich etwas mache oder mit jemandem rede kommt es mir plötzlich vor wie wenn ich mich dabei fotografieren würde oder ich hab ein Bild oder eine Vorstellung in meinem Kopf wie ich gerade drauf bin.

Nein. Das klingt eher in Richtung Depersonalisation, wenn ich dich gerade richtig verstehe.

Und einer hat mal gesagt dass ich meine eigenen Gefühle nicht wahrnehmen kann.

Das musst du ja nun selbst besser wissen, ob du deine Gefühle wahrnehmen kannst. Dahingehend kann die der Begriff Alexithymie weiterhelfen.

Hab mal gehört dass autismus oft zusammen mit schizophrenie auftritt.

Das ist mir neu. Im Gegenteil kann Autismus bei vorliegender Schizophrenie in der Regel nicht sicher diagnostiziert werden.

AppleiTroll 07.03.2014, 13:17

Depersonalisation: was ist das genau? Tritt sowas bei einem autismus nicht auf?

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Rechercheur 07.03.2014, 14:51
@AppleiTroll

http://de.wikipedia.org/wiki/Depersonalisation

Veränderung der visuellen Wahrnehmung: Viele Betroffene haben das Gefühl, „neben sich zu stehen“, so, als würden sie ihre Umwelt aus einer veränderten Perspektive (von weit weg, von außerhalb ihres Körpers, durch eine Kamera oder wie auf einer Filmleinwand etc.) sehen.

Daher kam ich auf den Begriff, weil du ja schriebst, du empfändest, als würdest du dich fotografieren.

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Nein die Ärzte untersuchen solche Sachen sehr gründlich und wenn da noch was wäre, dann hätten sie es auch festgestellt und dir gesagt.

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