Ist das apostolische Glaubensbekenntis falsch

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Frage dich lieber ob die antwort deiner christlichen brüder und schwestern richtig ist :D

Genau das ist das was ich mich frage. Allerdings hat dies inzwischen zum Ausschluss aus etlichen christlichen Foren geführt.

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@chefpartie

klar schliessen die Dich aus.. weil es unmöglich ist, was deine brüder u schwestern behaupten

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@MutterBeimer79

Tja, es ist leider richtig, was die Brüder und Schwestern behaupten, jedenfalls nach der christlichen Lehre.

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@berkersheim

Also ist das Glaubensbekenntnis offensichtlich falsch, welches besagt: Ich glaube an Gott den Vater, den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde.

Wir beten folglich in allen Kirchen der Welt ein sinnloses Gebet?

Denn: Jesus, ein Mensch, soll die Erde geschaffen haben.

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@hell11

Sehr gut...Aber das interessiert den Chef nicht...:-)

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@riara

Ich schlage vor, die beiden sind gleichzeitig da, sonst könnten sie nicht miteinander reden, oder?

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Du solltest das GANZE Apostolicum zitieren. - Und dann wird das ganze zur Glaubens- bzw. Aufassungssache nicht nur eines Punktes..

Als RICHTIG gilt es insofern, als daß es vom Katholizismus, der Orthodoxie und dem Protestantismus anerkannt ist. Der Fundamentalismus hat natürlich seine Probleme damit, alldieweil Gott Vater nur als Schöpfer, nicht aber als Chefmechaniker des 6Tage-Werkes genannt wird; sprich: aus dem Apostolicum läßt sich kein pathologischer Karl Darwin-Haß ableiten.

Schere Dich weniger um irgendwelche (falsch)glaübigen Christen, sondern laß' das Apostolicum auf DICH WIRKEN!

Alles andre ergibt sich von selbst!

Gott hat nach dem Glauben vieler (Juden, Christen, Moslems) die Welt erschaffen. Zum speziellen Glauben der Christen gehört, dass sie letztlich Gott als dreifaltig EINER auffassen, und dann ist die Aussage, dass Jesus die Welt erschaffen hat, natürlich richtig, insofern er zur dreifaltigen Einheit gehört. Das Glaubensbekenntnis zählt die Dreifaltigkeit in der historischen Inerscheinungstretungsweise auf. Gott, als der Gott der Väter, der in Übereinstimmung mit dem Glauben der Juden die Welt erschaffen hat. Jesus tritt historisch in Erscheinung als Erlöser, Messias. Der Hl. Geist ist die immerwährend bei uns weilende Kraft und Weisheit Gottes. Doch, wenn Du Dir den Logos-Hymnus am Anfang des Johannesevangeliums durchliest und Logos mit Jesus gleichsetzt, was so gemeint ist, dann heißt es da:

"Am Anfang war der Logos, und der Logos war bei Gott

und Gott war der Logos, dieser war im Anfang bei dem Gott

Alles ward durch ihn und ohne ihn ward auch nicht eines ... usw."

Das als Schmankerl zum auf der Zunge zergehen lassen.

In den 600 Jahren nach Aristoteles bis zu Kaiser Theodosius I da philosophierte man, dass die Bibliotheken krachten.

Der Logos kommt natürlich auch aus der griechischen Philosophie, logisch.

Damit wurde die der Welt innewohnende Vernunft bezeichnet. Die Übersetzung "Wort" ist missverständlich. Wie Pantokrator wurde im Urchristentum mit Logos der Messias, der Gesalbte, der Christos bezeichnet. Noch verwirrender wird es, wenn man die göttliche Weisheit dazu nimmt. Diese, die hagia Sophia, ist zwar weiblich, sie ist aber auch in Christus personifiziert. Hier findet man einige Bilder zum Thema:

http://rafa.foren-city.de/topic,4828,80,-die-dreifaltigkeit-im-urchristentum.html#103994

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@Rheinpreusse

Klassisches Griechisch: Vernunft, Koine-Griechisch im 1. Jahrhundert nach / vor Christi Geburt: Wort

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@aimbot

Für alle, die es genau haben wollen. Der Logos kommt erstmals bei Heraklit vor, gut 200 Jahre vor Aristoteles. Er wurde dann später von der STOA aufgegriffen, mit der wohl auch der Apostel Paulus vertraut war. Als letzter Kirchenlehrer hat dann noch Origenes auf die Logos-Theologie zurückgegriffen. Dass er im Johannes-Evangelium als Hymnus vorkommt ist kein Wunder, es soll ja in Ephesus geschrieben worden sein, und just von dort stammt Heraklit und etwas östlich davon die Gründer der Stoa.

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