Ist das Amt gewillt mir eine Wohnung zu bezahlen?

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8 Antworten

Das Jobcenter ist für Studenten schon mal überhaupt nicht zuständig !

Der Anteil für Wohnung ist bereits im BaFöG Satz enthalten ! Du würdest vermutlich auch BaFöG bekommen. Also, zuerst mal einen BaFöG-Rechner suchen und nachrechnen.

Wohngeld kann man erst beziehen, wenn man dem Grunde nach nicht mehr BaFöG berechtigt ist, also, wenn z.B. die Förderungshöchstdauer abgelaufen ist. Dann muss man dem Amt gegenüber aber immer noch nachweisen, womit man seinen Lebensunterhalt bestreitet.

Es gibt ja meist preiswerte Wohnungen nur für Studenten über das Studentenwerk. Nur sind für diese Wohnungen in manchen Gegenden die Preise inzwischen deutlich über dem BaFöG-Anteil, weil vor allem die Ansprüche an die Wohnungen deutlich angestiegen sind. Schliesslich kommen ja viele Studenten aus Akademikerfamilien oder auch aus begüterten Kreisen.

Übrigens, eigenes Vermögen, welches man in ein Eigentumsappartement steckt, in dem man selbst wohnt, bleibt dann beim BaFöG anrechnungsfrei ! Selbst dafür könnte man noch Wohngeld bekommen nach Ablauf der Förderungshöchstdauer.

du kannst weiter bei deinen eltern wohnen und jeden tag von hannover die paar km mit dem zug oder bus fahren. das jobcenter wird dir keine wohnung finanzieren, warum auch.

zusätzlich kannst du neben dem studium arbeiten gehen und etwas dazu verdienen. das kindergeld erhalten weiter deine eltern, nicht du. derzeit hast du garkein einkommen. es sei denn du gehst arbeiten um deine eltern endlcih mal zu entlasten.

wenn du eine wohnung beziehen möchtest, wirst du arbeiten gehen und sparen müssen. vielleicht kannst du dir dann auch irgendwann eine leisten.

Nein, das Amt ist nicht zuständig, da du unter 25 bist und noch keine längere Arbeitstätigkeit/Ausbildung etc. hast. Das Arbeitsamt oder Jobcenter zahlt ja ALG1/ALG2 während sich der Leistungsempfänger auf dem Arbeitsmarkt bemüht. Aber du studierst ja.

Das bedeutet deine Eltern sind noch unterhaltspflichtig je nachdem ob ihre Einkünfte ausreichend wären, ansonsten kannst du Bafög beziehen. Bafög wird dir nur bewilligt wenn deine Eltern zu geringe Einkünfte haben.

Zudem könntest du evtl. einen Wohngeldzuschuss beantragen.

Ansonsten nebenbei jobben und in eine Studenten-WG ziehen, auf jeden Fall möglichst günstige Wohnungen suchen.

Das wäre ja in deren Interesse, wenn ich studieren gehe.

Ich war zuvor schon als unvermittelbar beim Arbeitsamt eingestuft, da ich in der Zeit bevor ich mein Fachabitur anfing, in 2 Jahren über 500 Bewerbungen schrieb und die sich nicht erklären konnten, weshalb ich keine Ausbildung fand.

Ich hatte zuvor ein Realschulabschluss mit dem Durchschnitt 2,1 also daran lag es nicht. 

Die Firmen hatten mich meist halt auf dem 2. Platz und das lag laut Nachfragen nicht an mir. 

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Kann man nur mutmaßen woran das lag. Die Lage auf dem Arbeitsmarkt ist zwar schwierig, und wird es in der Zukunft immer mehr, aber als junger Mann mit gutem Abschluss sollte man schon noch etwas finden. Eventuell solltest du nach deinem Studium zu einem Bewerbercoach gehen welcher deinen persönlichen Auftritt mit dir übt, ein 1-2 tägiges Seminar ist sehr hilfreich. Deine Bewerbung solltest du auch professionell überarbeiten lassen. Allerdings nicht von Diensten der Jobcenter, denn die taugen kaum etwas. Außer für solchige welche sich mit Postkarten bewerben.

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Für ein Studium beantragt man Bafög! Dort ist eine Mietpauschale enthalten. In seltenen Ausnahmefällen kann dir das Jobcenter noch zusätzliche Miete zahlen, wenn die Pauschale nicht ausreicht, aber da musst du dich selbst mal schlau machen.

Selbstbehalt ist irgendwas mit 1000 Euro. Also wird deine Mutter dir ein bisschen Unterhalt zahlen müssen. Kommt halt auch drauf an, ob noch Geschwister im Haushalt wohnen etc. Das rechnet das Amt dann aus, wie viel Bafög dir zusteht und wie viel Unterhalt du bekommst.

Deine Eltern müssen auf alle Fälle ihr Einkommen für den Antrag darlegen. 

Beim Bafög Antrag ist auch eine Spalte, in der du einträgst, warum du außerhalb wohnen musst.

Mal ernsthaft.. Hildesheim sind 30 Minuten mit der S-Bahn! Und da fährt ja minütlich ne Bahn.

Also das ist kein Grund und das Amt wird diesen Grund nicht anerkennen, da die Fahrtzeit zumutbar ist.

Da müsstest du schon ein Attest vom Therapeuten besorgen, dass es dir aus psychischen Gründen nicht möglich wäre, weiter zuhause zu wohnen (Gewalttätige Eltern etc.)

Nur, wenn es absolut unzumutbar ist, dort zu bleiben, wo du jetzt bist, oder allenfalls bei deinen Eltern zu wohnen. Dabei erachtet der deutsche Bundesgerichtshof jedoch pro sechs Stunden Arbeitszeit ein Weg von 2.5 Stunden als zumutbar. Aus deiner Formulierung "wäre ja blöd" entnehme ich, dass es wohl eher um Bequemlichkeit geht, als um faktische Unzumutbarkeit.

p.S: Ob das Amt gewillt ist, ist egal, die Frage ist, was Gesetz und Gerichte sagen. 

Achja, und deine Mutter ist unterhaltspflichtig, der Freibetrag liegt etwas um 1050 Euro Brutto, entsprechend verdient sie mehr und muss dir Unterhalt zahlen, vorausgesetzt dein Studium knüpft an deine Berufslehre an und zählt noch zur Erstausbildung.

Ich müsse eben ohne Fahrkarte, an eine S-Bahn Station gelangen, um noch die Strecke Hannover nach Hildesheim zu fahren. 

Sagen wir nicht es geht um Bequemlichkeit, sondern eher darum aus der Wohnung meines Vaters raus zu kommen. :/

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Nein, um eine Wohnung musst du dich in diesem Fall selber kümmern. Als Student könntest du BaFög beantragen. Ich muss für mein Studium meine Wohnung auch selber bezahlen und bekomme nur Kindergeld.

Hast du denn eine abgeschlossene Ausbildung?

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Nein, hab nach meinem Abi angefangen.
Aber ich denke nicht, dass das eine Rolle spielt, schließlich gehen auf meine Uni auch Leute mit Berufserfahrung, die ihre Wohnung auch selber bezahlen müssen.

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also Student kommt für dich BAföG in Frage wenn deine Eltern das nicht bezahlen können , Jobcenter hat da gar nichts mit zu tun ............................. und dann noch kleiner Nebenjob so wie viele Studenten das machen , da gibt es für dich keine Ausnahme ....

Nope! Das Arbeitsamt ist hier nicht zuständig. Dafür sind deine Eltern zuständig. Wenn sie nicht zahlen könne, kannst du Bafög beantragen. Wenn das nicht reicht, wirst du nebenbei jobben müssen.

Wesshalb sollten denn meine Eltern dafür zuständig sein, wenn mein Vater Rente bezieht und meine Mutter nicht genug verdient um mir eine Wohnung bezahlen zu können? 

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Weil die Eltern für deine Erstausbildung aufkommen müssen! Das gehört nunmal zu ihren Pflichten. Im Falle, dass sie nicht zahlen können gibt es oben beschriebene Möglichkeiten. Das Amt bezahl es def. nicht.

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Studium od. Ausbildung idR. direkt nach der Schule, Zivi oder Bund.

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@Lord2k14

Nach der 10. Klasse war ich zunächst vom Arbeitsamt aus bei einer Maßnahme. Bewerbungen schreiben etc..

Da ich mich in dem Jahr bundesweit beworben habe und zwar mit einer massigen Anzahl an Bewerbungen, haben die mich als Unvermittelbar eingestuft. 

Nach der Maßnahme war ich leider kein ganzes Jahr arbeiten, so bewarb ich mich für die 11. Klasse der Fachoberschule, kam in die 12. Klasse und bekam mein Fachabitur.

Also das Abitur zählt normalerweise wie eine Erstausbildung.

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Wie die Konstellation auch immer ist. Wenn du studierst, hast du keinen Anspruch auf Geld vom Amt. Das ist Fakt! Und am Ende bleibt dir, zum dritten mal, nur Bafög und/oder jobben. Du kannst evtl. einen Wohngeldzuschuss beantragen. Das macht aber das Sozialamt glaub ich.

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