Ist das Altags Karma das selbe Karma, welches im Buddhismus verwendet wird, oder muss man da differenzieren?

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6 Antworten

Wie hier schon völlig richtig gesagt wurde, gibt es einen Unterschied zwischen dem saloppen Alltagsgebrauch des Begriffs und der Bedeutung in den Religionen des Buddhismus und Hinduismus.

Falscher Gebrauch als "Schicksal"

Beim alltäglichen Gebrauch ist der Begriff "Karma" einfach nur ein Ersatz für das Wort "Schicksal" - auch wenn das mit der eigentlichen Bedeutung wenig zu tun hat, denn ein Schicksal gilt als unabwendbar, während Karma sich ändert.

Ein Beispiel hierfür wäre die Aussage:

"Ist wohl mein Karma, immer auf die falschen Männer hereinzufallen".

Hier sieht man deutlich, dass die beiden Begriffe bei diesem Gebrauch eigentlich austauschbar wären. Außerdem haben diese alltäglichen Aussagen häufig einen (selbst-) ironischen Unterton.

Tatsächlich ist "Karma" (Sanskrit "Tat") eigentlich lediglich der Begriff für das Prinzip für Ursache und Wirkung.

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In unserer Sprache hat sich in den letzten Jahren bei dem Begriff ein Wandel in der Bedeutung vollzogen.

Gemeint ist häufig die ,,Ironie des Schicksals" und sagt letztlich aus, dass unser Handeln immer auch auf uns zurückwirft- auch wenn es gegen andere gerichtet wie eine Art Bommerang. Zum Beispiel wie wir mit der Natur umgehen, so wird sich die Natur auch gegen uns richten ( Klimawandel, Umweltkatastrophe etc.).
In unserer Gesellschaft muss der Begriff nicht mystisch behaftet sein, sondern wird auch oft in Alltagssitutionen gebraucht, wenn soetwas wie eine ausgleichende Gerechtigkeit sich ereignet.

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Man muss nicht differenzieren. Es ist nicht so, dass es ein Karma für den Alltag und ein anderes für andere Bereiche gibt. Karma bedeutet, dass jede Handlung, die ein Mensch setzt, eine Folge haben wird.

Zum Beispiel: Wenn Du jemandem eine Ohrfeige gibst, wird das verschieden Folgen haben. Eventuell wird die geohrfeigte Person eine rote Wange bekommen, sie wird vielleicht weinen, sie wird sich verletzt fühlen, etc. Das war jetzt ein krasses Beispiel.

Genau so ist es wenn Du mit einem Benzin betriebenen Auto fährst. Es wird CO2 ausstoßen, das unser Klima verändern wird.

Karma ist nur ein Wort dafür, dass jede Tat eine Folge haben wird.

Wenn sich jemand verletzt, und ein anderer lacht, muss das nicht bedeuten, dass der, der gelacht hat, sich dann auch verletzt. So ist das nicht gemeint.

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Wen es das Karma gibt, dann gibt es das unabhängig davon, welcher Religion man angehört oder auch, wenn man keiner Religion angehört. Tag und Nacht gibt es ja auch für Jede/n, unabhängig davon ob und was Der-/Diejenige glaubt.

Wir "verwenden" das Karma nicht, wir sind ihm unterworfen; - bis zu einem bestimmten Zeitpunkt.

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Das Karma ist der spirituelle 'Fachbegriff' für das 'Gesetz von Ursache und Wirkung'.

und hat seinen Ursprung in den Weisheiten der fernöstlichen Mystik...

welche bereits seit mehr als 2500 Jahren und in heutiger Zeit als Kausalität bekannt ist...

Gruß Fantho

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Es gibt definitiv kein Karma. Denn dazu bräuchte man wahnwitzig komplexe technische Einrichtungen zur Datenerfassung, Datenspeicherung, justiziable Datenverarbeitung und Charma-Umsetzung. Und wer sollte auch an so einem Quatsch Interesse haben? Eine Gotteswahnfigur sicher nicht.

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Kommentar von AaronMose3
11.08.2016, 03:21

 Eine Gotteswahnfigur sicher nicht.

Hat ziemlich wenig mit dem Buddhismus zu tun. 

Es gibt definitiv kein Karma.

Karma beschriebt nur das jede Ursache eine Wirkung besitzt. 

Und das ist nunmal wirklich so.

Urknall (Ursache) Expansion -> Unser Leben (Wirkung)

Somit existiert "Karma" sehr wohl, ist nur eine Frage der Interpretation ;)

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Kommentar von Fantho
14.08.2016, 20:28

Wenn Dir eine plötzliche Idee aufkommt, woher kommt die Idee (= Information), sprich aus welcher nach Deiner Vorstellung technischen Einrichtung wurde diese Information denn rausgesendet, damit diese dann in Deinen Gedanken (woher kommen diese, da man bisher noch keine Daten in einem Speicher namens Gehirn finden konnte?) auftauchen konnte?

Gruß Fantho

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