Ist das Allmächtigkeitsparadoxon ein Wiederspruchsbeweis?

... komplette Frage anzeigen

4 Antworten

Um das auszudiskutieren, müssten wir jetzt ganz tief in die Philosophie und eigentlich auch in die Theologie einsteigen. In meinen Augen ist das Allmachtsparadoxon kein Widerspruchsbeweis, aber es gibt auch andere Meinungen.

Du kannst die Diskussion auf Wikipedia ziemlich zusammengedampft lesen. Da wurden viele Bücher drüber geschrieben. Magst du sowas mal lesen? Dann such ich dir zwei bis drei Quellen raus, je nachdem, welches Lager dich mehr interessiert (es gibt solche Quellen auch als pdf im Netz, also kostenlos, oder für Schüler erklärt - bei Bedarf kannst mir schreiben, was du brauchst).

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von kearkreyer
07.04.2016, 09:45

Nein danke, dass würde den Rahmen wahrscheinlich sprengen.

Trotzdem danke für die schnelle Antwort

0
Kommentar von dergedenkliche
08.04.2016, 20:14

Also ich habe mir gerade die ersten Zeilen des wikipedia artikels durchgelsen und muss sagen, dass das schon sehr interessant ist. Ich möchte einen Gesichtspunkt nennen. eigentlich ist uns menschen doch klar, dass wir eine Wahrnehmung haben. Das heißt wir sind, nicht fähig, die komplette und absolute Wahrheit zu verstehen - ok, nicht jeder ist dieser Meinung -, wenn dem so ist, dann müsste klar sein, dass unsere Sicht von Logik und Natur auch eingegrenzt sein.

Also das bedeutet, dass, da wir die ganze Wahrheit nicht sehen, versuchen die Welt zu verstehen, durch Erfindung von "Fantasien" (nicht der Realität entsprechend, aber der Realität als einziges nahekommendes, bedingt durch unsere begrenzte Erkenntnismöglichkeit).

Und wenn dieses Wahr wäre, kann man sagen, dass das Allgemeinheitsparadoxon Geschwatz und Humbuk ist, da das auf geriner Erkenntnis beruht, also kann es gar nicht war sein, somit ist dieses Paradoxon widerlegt. Und man kann gar nicht weiter drüber philosophieren.

Wichtige Anmerkung! Ich habe keine Ahnung, ob das stimmt was ich hier schreibe. Das ist lediglich aus dem Bauch geschrieben, und ich weiß nicht ob ich hiermit überhaupt irgendjemandes Meinung treffe. 
Also geh davon aus, dass da irgendwas falsch ist!

0

In der zeit der hochblüte der gottesbeweise stellte anselm v. Canterbury die vieldiskutierte these auf: "gott ist, über das hinaus nichts grösseres gedacht werden kann".

Es geht also bei allmächtigkeit nicht um absolute grösse sondern um eine relativ zu unserer denkmöglichkeit, und somit doch irgendwo um logik: Der begriff "allmächtig" ist wie "nichts" oder "unendlich" ein grenzbegriff unserer denkfähigkeit!

Lg max

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Also ich habe mir gerade die ersten Zeilen des wikipedia artikels durchgelsen und muss sagen, dass das schon sehr interessant ist. Ich möchte einen Gesichtspunkt nennen. eigentlich ist uns menschen doch klar, dass wir eine Wahrnehmung haben. Das heißt wir sind, nicht fähig, die komplette und absolute Wahrheit zu verstehen - ok, nicht jeder ist dieser Meinung -, wenn dem so ist, dann müsste klar sein, dass unsere Sicht von Logik und Natur auch eingegrenzt sein.

Also das bedeutet, dass, da wir die ganze Wahrheit nicht sehen, versuchen die Welt zu verstehen, durch Erfindung von "Fantasien" (nicht der Realität entsprechend, aber der Realität als einziges nahekommendes, bedingt durch unsere begrenzte Erkenntnismöglichkeit).

Und wenn dieses Wahr wäre, kann man sagen, dass das Allgemeinheitsparadoxon Geschwatz und Humbuk ist, da das auf geriner Erkenntnis beruht, also kann es gar nicht war sein, somit ist dieses Paradoxon widerlegt. Und man kann gar nicht weiter drüber philosophieren.

Wichtige Anmerkung! Ich habe keine Ahnung, ob das stimmt was ich hier schreibe. Das ist lediglich aus dem Bauch geschrieben, und ich weiß nicht ob ich hiermit überhaupt irgendjemandes Meinung treffe. 
Also geh davon aus, dass da irgendwas falsch ist!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von dergedenkliche
07.04.2016, 20:19

Also ich habe mir gerade die ersten Zeilen des wikipedia artikels durchgelsen und muss sagen, dass das schon sehr interessant ist. Ich möchte einen Gesichtspunkt nennen. eigentlich ist uns menschen doch klar, dass wir eine Wahrnehmung haben. Das heißt wir sind, nicht fähig, die komplette und absolute Wahrheit zu verstehen - ok, nicht jeder ist dieser Meinung -, wenn dem so ist, dann müsste klar sein, dass unsere Sicht von Logik und Natur auch eingegrenzt sein.

Also das bedeutet, dass, da wir die ganze Wahrheit nicht sehen, versuchen die Welt zu verstehen, durch Erfindung von "Fantasien" (nicht der Realität entsprechend, aber der Realität als einziges nahekommendes, bedingt durch unsere begrenzte Erkenntnismöglichkeit).

Und wenn dieses Wahr wäre, kann man sagen, dass das Allgemeinheitsparadoxon Geschwatz und Humbuk ist, da das auf geriner Erkenntnis beruht, also kann es gar nicht war sein, somit ist dieses Paradoxon widerlegt. Und man kann gar nicht weiter drüber philosophieren.

Wichtige Anmerkung! Ich habe keine Ahnung, ob das stimmt was ich hier schreibe. Das ist lediglich aus dem Bauch geschrieben, und ich weiß nicht ob ich hiermit überhaupt irgendjemandes Meinung treffe. 
Also geh davon aus, dass da irgendwas falsch ist!

0

Ja ist es.

Der Streitpunkt ist nicht, ob es ein Widerspruchsbeweis ist oder nicht, sondern ob er so geführt werden darf.

Die Philosophen streiten in vielen Punkten:

-Was genau heißt allmächtig?

-Ist ein solches allmächtige Wesen überhaupt an unsere Logik gebunden

-etc.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?