Ist das alles so rechtens?

4 Antworten

Hallo,

es spricht nichts gegen die Umleitung der Domain, nur wird dir das nicht helfen.

Auch bei dieser "meterlangen Gratis-Domain" bekommst du einfach nur die Domain - du bekommst auch dort keinen Webspace, den du aber für die Speicherung der Inhalte bzw. Dateien brauchst.

Von welcher "Free-Version des Baukastens" sprichst du denn?

Ist das von deinem jetzigen Anbieter der Domain? Was nutzt einem eine freie Version, wenn man nichts speichern bzw. veröffentlichen kann? Das ergibt keinen Sinn.

Umsonst ist der Tod und der kostet das Leben. Wenn man was haben will, muss man auch bereit sein, zumindest etwas dafür zu bezahlen.

Es gibt günstige Webhosting Pakete schon ab 99 Cent im Monat.

Man muss nur darauf achten, was die leisten.

Ein CMS wie WordPress würde ich über diesen Sever nicht laufen lassen.

Viele Grüße

Michael

ich habe bei einem Baukasten die Möglichkeit, meine gebaute Webseite kostenlos online zu stellen, allerdings unter der meterlangen gratis Domain. deshalb meine Frage, ob ich bei dem Anbieter, bei dem meine kostenpflichtige kurze Domain liegt, eine Umleitung einrichten kann, und man dann auf die Webseite vom Baukasten geleitet wird. Also dass das geht weiß ich, nur ob das erlaubt ist möchte ich wissen...

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@Pascal624

Also gehört dieser Baukasten zur kostenlosen Domain und beinhaltet Webspace?

Dann steht der Sache nichts im Wege - du leitest DEINE Domain auf DEINE andere Domain um. Alles rechtens.

Zwei Nachteile:

  • Es kann sein, dass du nur die Möglichkeit zur Umleitung hast, dass man als Adresse die ellenlange Domain zu sehen bekommt.
  • Deine "echte" Domain wird über kurz oder lang nicht mehr in den Suchmaschinen auftauchen.

Gruß Michael

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Eher nein. Die Menschen dort möchten ja auch was verdienen. Die geben dir ja nicht einfach nen Baukasten gratis, damit du deine Website machen kannst und fertig ist. Hinter diesen Seite steckt viel viel Arbeit, bis das so aussieht, wie es jetzt aussieht. Also dieses ganze hin und her ziehen etc. Du kannst dir aber, wie oben schon beschrieben einen kleinen PC kaufen oder einen alten nutzen. Ein rasperry Pi reicht da auch aus. Dann haust du da Linux drauf und lädst dir noch Apache2 runter. Mehr ist das nicht. Dann kannst du es mit DynDNS machen, also sodass deine Website auch von überall erreichbar ist oder du schaust mal mach, ob dein Interner-Anbieter deine IP wirklich jeden Tag ändert. (Das kannst du unter https://www.wieistmeineip.de/ prüfen) Dann öffnest du am Besten noch Port 80 und 443 und schon ist deine Seite erreichbar. Das ganze kostet dich dann nur Strom. Wenn du lustig bist kannst du dir noch so was wie nen Teamspeak oder Minecraft-Server installieren wenn du möchtest. Nebenbei kannst du dir auch ganz einfach HTML und CSS selber bei bringen. JavaScript ist etwas schwieriger, aber auch verständlich. Wenn du JavaScript kannst, dann ist der Weg zu PHP auch nicht weit. Ich habe mir alles außer PHP innerhalb von 2-3Wochen beigebracht.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

PHP verliert mMn aber dramatisch an Relevanz. Braucht man eigentlich so gut wie gar nicht.

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@AlecInDaMix

Ziemlich sicher. PHP ist nur noch weit verbreitet weil es einer oder sogar die erste Sprache war die für serverseitige programmierung designed wurde. Alternativen wären JavaScript, Ruby, Python und Java wobei letztere mMn eher schlechter abschneidet.

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@Tyldu

Aber mit JavaScript kann man doch nichts Serverseitig machen oder nicht? Also ich weiß nur, dass JavaScript auch nur auf bei dem Benutzer im Browser ausgeführt wird. Man kann damit zwar schön Funktionen etc machen, aber das war es ja auch schon wieder. Ruby kenne ich nicht und ob Python für eine Website funzt weiß ich auch nicht. Das ist ja eigentlich Linux-Programmierung.

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@AlecInDaMix

Doch das geht. Ist aber getrennt von clientseitigem JS. Wenn dich das interessier such mal nach node.js. Das ist mein absoluter Favorit in der Hinsicht. Mit Ruby kenn ich mich selbst nicht aus, kann daher nicht wirklich was dazu sagen. Wird aber beispielsweise für GitHub genutzt. Python ist genauso plattformunabhängig wie die anderen aufgezählten Sprachen und aktuell wohl auch die beliebtesten. Die YouTue Oberfläche ist beispielsweise mit python realisiert worden. Und Server laufen ja auch eh fast ausschließlich auf Linux.

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@Tyldu

Ja klar. Linux ist einfach auch am Besten dafür. Ich habe selber bei mir einen alten PC zum Server umfunktioniert. Debian ist ja dabei empfehlenswert. Also ich weiß, dass Python eigentlich überall läuft, aber ich hätte nicht gedacht, dass damit auch Webseiten möglich sind. Kenne immer nur so die typischen Anwendungen wie irgendwelche Bots oder Sicherheitsprogramme etc. Normaler Weise ist das ja auch nur eine Datei, die ausgeführt wird. So wie ein startscript oder nicht?

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@AlecInDaMix

Jo ganz meine Meinung. Hab selber noch nie nen Server mit python aufgesetzt wird sich aber auch nicht sonderlich von nodejs unterscheiden. Da wird wohl oft Django als Framework benutzt. Und ja der Quelltext muss ja in ner Datei gespeichert werden ist ja bei PHP genauso. Clientseitig wird dann eben JavaScript benutzt und Serverseitig werden dann halt die HTML Dateien zusammen gebastelt und was man noch so alles braucht.

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@Tyldu

Ja. Ich muss aber dazu sagen, dass ich mich nur mit HTML, CSS und JS auskenne. Also eigentlich grundlegendes Webdesign. Responsive etc ist auch kein Problem mehr für mich, aber sobald es um Sachen in ner Datenbank speichern geht etc, komme ich auch nicht mehr weiter.

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@AlecInDaMix

Das is alles halb so wild. Ne Datenbank ist im Endeffect auch nur Excel mit besserer API und Performance. Wenn du dich eh schon mit JS auskennst dann ist das auch keine große Umstellung zu node.js. Man braucht halt einen ungefähren Plan davon wie HTTP Funktioniert aber das lernt man alles schnell und ist auch alles relativ gut Dokumentiert bei nodejs. Wobei ich mich daran erinner, dass das mit der Datenbank mit nodejs doch etwas abfuck war am Anfang, aber wenn man einmal irgendwo die Kommunikation mit der Datenbank drinnen hat kann man das für andere Projekte schön copy pasten :D

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@Tyldu

Ja da muss auch so sein :p. Ich kann mir meist auch nicht immer meine Responsive Designs merken, da es meist etwas knifflig ist. Dann schaue ich nach, wie ich es bei einem anderen Projekt getan habe und schon weiß ich es wieder.

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Du brauchst Webspace, ob der nun von deinem Baukasten-Anbieter bereitgestellt wird, in Honolulu auf einem Server ist, oder bei dir zuhause, ist ziemlich egal.

Du kannst deine Seite bei dir zu Hause hosten auf einem Rechner der immer an ist, mit DynDNS eine feste IP verschaffen, und die Domain dort hin leiten.

Ist das was ich vorhabe also legal oder nicht?

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@Pascal624

Eine Weiterleitung von der Domain auf eine ganz woanders liegende Webseite ist gängige Praxis und anders würde es auch nicht funktionieren. Selbst wenn du Webspace beim gleichen Anbieter zur Domain dazu kaufst, ist immer noch beides unabhängig voneinander. Nur dann hat der Anbieter die Weiterleitung eingerichtet.

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Du kannst deine Seite bei dir zu Hause hosten auf einem Rechner der immer an ist, mit DynDNS eine feste IP verschaffen, und die Domain dort hin leiten.

Errr... Nein.

  1. Mit DynDNS macht man keine "feste IP".
  2. Wenn DS-lite im Einsatz ist wird er keinen Zugriff auf die Seite aus dem Web bekommen - selbst wenn der Router eine Weiterleitung unterstützen würde.
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