Ist das Alkoholsucht?

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15 Antworten

Alkoholabhängig ist sie, wenn sie es ohne diese Flasche Wein nicht mehr aushält. Vielleicht würde sie dann heimlich trinken, sodaß Du es nicht bemerkst. Ich persönlich finde das schon recht viel, was sie trinkt. Wenn Du nicht bemerkst, daß sie getrunken hat, hat sie vielleicht einen gleichmäßigen "Spiegel" von regelmäßigem Alkoholkonsum.

Hast Du sie schon darauf angesprochen? Wie reagiert sie? Was hat sie für Probleme?

Ich finde es gut, daß Du Dir Sorgen machst.

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Kommentar von AnnikaPia
14.11.2015, 17:34

dadurch dass wir ein sehr schlechtes verhältniss zueinander haben ist das sinnlos. klar hab ich sie schon darauf abgesprochen, aber sie weißt mich dann nur auf meine eigenen fehler hin und lenkt ab und spielt es herunter.

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Das dürfte auf jeden Fall schon Abhängigkeit sein. Allerdings noch nicht so schlimm, da sie nur abends trinkt und vermutlich nicht tagsüber betrunken rumläuft.

Frag sie doch mal, ob sie mal abends mit Dir zusammen einen Tee trinken könnte oder einen Saft oder was sie eben gerne mag. Wenn sie auf keinen Fall auf ihren Alkohol verzichten möchte, dann kannst Du davon ausgehen, dass es bereits eine Sucht ist.

Du kannst aber unabhängig davon mal bei den Anonymen Alkoholikern nachfragen, was Du machen kannst.

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Kommentar von AnnikaPia
14.11.2015, 17:31

was ih nicht verstehe ist, dass ich immer dachte, dass sich das schneller steigert. vor 2 jahren hat sie ca 1/2 flasche getrunken. und jetzt trinkt sie eine. geht das nicht eigentlich schneller mit der steigerung?

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Unter den Suchtbegriff fällt heutzutage jeder "regelmäßige" Konsum, das wäre dann schon ein Glas jeden Tag.

Wenn ich das noch anmerken darf: solange sie den abendliche Weinkonsum genießt, es sie in ihrer Leistungsfähigkeit nicht einschränkt, und sie nicht tagsüber zur Flasche greift.. fände ich das nicht schlimm, meine Meinung. Ein paar Laster werden ja wohl noch erlaubt sein;)

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Ob Deine Mutter schon süchtig ist oder nicht kann wohl nur ein Arzt beantworten. Es wäre durchaus möglich, das sie körperlich (noch) nicht abhängig ist, aber psychisch. 

Im Prinzip kannst Du da aber nichts tun außer abzuwarten, bis Du ausziehen kannst. Sie ist erwachsen und kann selbst entscheiden, ob und wieviel sie trinkt. 

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Herausfinden könntest du das wenn du sie dazu bringen könntest, ein paar Tage auf Alkohol zu verzichten. Aber wahrscheinlich wird sie wenn du es ihr vorschlägst Vorwürfe machen wie du es wagen kannst sie des Alkoholmissbrauchs zu "beschuldigen" und leugnen dass sie täglich einen Liter Wein/Bier trinkt, vielleicht sagen sie würde "manchmal ein kleines Glas" trinken, vielleicht leugnen dass sie überhaupt Alkohol trinkt, vielleicht . Dass sie damit aufhört muss etwas passieren: sie muss erkennen dass es zu viel/zu oft ist, dass es so nicht weitergehen kann, dass sie etwas daran ändern muss und dass sie (wenn es so ist) nicht von allein damit aufhören kann. Aber Alkoholsüchtige sind fast immer uneinsichtig bevor nicht irgendwas passiert was sie zum Umdenken bewegt und oft wollen sie es nicht wahr haben und leugnen es auch vor sich selbst. Für Außenstehende (=alle Leute außer deiner Mutter selbst) ist es leider kaum möglich, etwas zu bewegen.

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Du müsstest sie dazu bringen einen oder mehrere Tage nichts zu trinken. Wenn sie ein totales Verlangen nach Alkohol hat und Anzeichen zeigt, wie z.B. Zittern etc. kann man von einer Sucht sprechen.

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In Fachbüchern unterscheidet man 2 Arten der Abhängigkeit.

Die einen ,die oft monate lang keinen Alk. trinken - dann aber ohne Ende bis zur Bewusstlosigkeit. Das nennt man auch Alkoholiker, denn denen reicht Wein oder Bier nicht mehr. Da muss es knallen.

Die anderen trinken mäßig und regelmäßig. Zu denen ghöre ich auch.

Nur was ist viel oder zu viel ? 1 Liter Wein gehört in eine Fasche ! Okay - will ich eine Flasche sein ?

Gesundheitlich ist 0,15 L Wein fü eine Frau und 0,2 L Wein bei einem Mann ( hat was mit dem Körper an sich zu tun) am Tag gesundheitlich förderlich. Bier hat ungefgähr die hälfte an Alk. also darf man etwa das doppelte trinken vom Alk. her.Wobei Wein viele Spurenelemente hat und somit die Gesundheit fördert. Das problem ist nur- Alles was man mehr trinkt erhöht auch den Alk. und kommt somit ins negative.

Zusammengefasst : 0,15 -0,3 Liter Wein müssen am Abend reichen. 1 Liter nur ganz selten und in aussnahmen. Mehr schadet ihrer Gesndheit.

Liebe Grüße

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Sie hat zumindest ein Alkoholproblem, aber auch das Wort Sucht ist bei dem Konsum angebracht. Ich hatte früher auch ein ähnliches Trinkverhalten, aber der Alkohol-typische Kontrollverlust war nie da, ebenso die typischen Suchtanzeichen wie Trinken zu unangebrachten Tageszeiten, ich würde das als Gewohnheitstrinker bezeichnen, bei dem ein paar Tage ohne Alkohol schon zu Entzugproblemen führen. Ich habe vor 18 Jahren die Gefahr erkannt und trinke seither absolut keinen Alkohol mehr.

Ich denke, du solltest mit deiner Mutter darüber reden und ihr deine Beobachtungen mitteilen. Wahrscheinlich ist ihr ihr suchtartiges Verhalten gar nicht bewußt, aber vielleicht läßt sie sich überzeugen, einen Ausstieg zu wagen. Ich glaube nicht, dass es dazu eine Entzugsklinik braucht.

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So wie Du die Sache schilderst, ist Deine Mutter eine sogenannte Spiegeltrinkerin, d.h. sie braucht ihren Pegel, um zu funktionieren, weißt aber nicht die typische hilflose Betrunkenheit auf. So lange sie nicht selbst ihr Problem erkennt und Hilfe sucht, kann ihr niemand helfen. Aber Du kannst etwas für Dich tun! Geh doch mal zu einer Selbsthilfegruppe für Angehörige von Alkoholkranken! Dies nur als Anregung!

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Alkoholabhängigkeit?

Ist es. Wenn sie es selbst nicht einsieht, kann ihr leider niemand helfen.

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Mehr als sie ansprechen kannst und solltest du nicht tun.

Wenn sie abhängig ist, wird sie leugnen. Wenn nicht, hilft dir das auch nicht weiter.

Also wenn du meinst, dass sie zuviel trinkt oder gar abhängig ist, weil sich ihr Verhalten geändert hat, dann schau mal bei Al-Ateen (Kinder von Alkoholikern) rein. Gibt es auch im Internet. Oder bei Al-Anon (Angehörige von Alkoholikern).

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Würde schon sagen wenn man Jeden Tag Alkohol braucht egal wann am Tag das es schon eine sucht ist vor allem wenn es auch schon 2 Jahre sind. Aber so lange sie keinen Probleme macht und sie so ihr leben noch in denn Griff bekommt. Soll sie es halt machen.

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das ist  eindeutig zu viel deine mutter braucht ärtztliche Hilfe das ist mein Ernst 

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Kommentar von AnnikaPia
14.11.2015, 17:28

sie lässt sich nichts sagen. das wir ein sehr schlechtes verhältniss zueinender haben macht es nicht besser

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ja sie ist Alkohol abhängig.Nicht die Menge ist entscheidend sondern die Regelmässigkeit !

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