Ist das Mord?

5 Antworten

Die "Handzeichen" fallen zum Beispiel unter § 11 Abs. 3 StVO: "Verständigung". Wenn jemand ein Recht aufgibt, dann gilt dies nur, wenn er sich mit anderen verständigt hat.

Zudem hat die StVO mit dem StGB herzlich wenig zu tun.

Punkt 1: Du wolltest, dass die eine Person (P) stirbt.

Punkt 2: Durch Deine Gesten wolltest Du suggerieren, dass man die Straße sicher überqueren kann, obwohl Du wusstest, dass dem nicht so ist.

Schon mit dem Verhalten zu Punkt 2, erkennst Du , dass Personen verletzt werden oder sogar sterben können. Da es Dir aber gleichgültig ist, sind wir auf jeden Fall bei Körperverletzung und Totschlag, je nachdem wie es ausgeht.

Da Du aber sogar noch wolltest, dass eine Person stirbt und Du dafür den Tod anderer in Kauf genommen hast, damit ist die Tat besonders verwerflich und Du landest bei (versuchtem) Mord.

Ich bin zwar kein Jurist, aber würde mir aus der Hobbyjuristerei folgendes zusammenreimen:

Der Autofahrer, der den Fußgänger erfasst, ist unter Umständen schuldig der fahrlässigen Tötung oder Körperverletzung mit Todesfolge, da er möglicherweise auch nicht angemessen gefahren ist, sonst hätte er bremsen können.

Wenn du es jetzt drauf anlegst, dass der andere Autofahrer den Fußgänger erfasst, indem du den Fußgänger, den der andere Fahrer nicht sehen kann, und der auch das andere Auto nicht sehen kann, bewusst rüber winkst, kann das Mordmerkmal der Heimtücke erfüllt sein. Gräbt man in deinem Umfeld und es stellt sich heraus, dass du etwas gegen ihn hattest, zudem die niederen Beweggründe. Und ein Mordmerkmal reicht für Mord. Selbst wenn Handzeichen nicht geregelt sind, was macht ein Fußgänger, wenn ein Autofahrer anhält und ihn freundilch rüber winkt? Er geht los, im guten Glauben, gefahrlos gehen zu können. Mord kann man auch in mittelbarer Täterschaft begehen, indem man jemand anders, in dem Fall den von hinten nahenden Autofahrer, instrumentalisiert, selbst ohne ihn anzustiften.

Somit wären die Instrumentalisierung eines Dritten, die niederen Beweggründe der persönlichen Abneigung und die Heimtücke, ihm die Möglichkeit eines sicheren Überquerens der Straße vorzugaukeln, typische Merkmale für einen Mord in mittelbarer Täterschaft, der wie ein selbst begangener Mord bestraft wird.

Stell die Frage doch mal in den Nutzerfragen oder in Challenge WBS auf dem Youtube-Kanal der Kanzlei WBS, die haben dauernd so skurrile Fragen drin. PS: Wenn wir hier gerade deine Hausaufgaben aus dem Jura-Studium machen und du irgendwann mal am Siriusfall oder dem Katzenkönig sitzt, auch Fälle mit Mord in mittelbarer Täterschaft (durch Verleiten einer labilen Person zum Selbstmord oder Mord), die hat WBS schon in Videos erklärt.

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Nene, ich studiere Informatik, ich habe mir die Frage einfach nur so gestellt :D

Danke für die Ausführliche gut erklärte Antwort :)

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Solche Situation hat man auch in der Fahrschule gelernt. Es kommt darauf an ob es eine Stelle ist wo du auch jemanden rüber lassen darfst. Wenn es eine Stelle ist wo der hinter dir kommende nicht damit rechnet und nicht damit rechnen muss hast du wohl ein Problem dann.

Aber am Ende entscheidet das alles der Richter. Und die Anwälte also die Rechtsverdreher.

Hab ich in dieser Situation Chancen vor Gericht?

Diese email beschreibt die situation am besten:

Sehr geehrte Damen und Herren,

heute gegen 11:55 Uhr habe ich eine unschöne Begegnung mit einer ihrer Mitarbeiterinnen gemacht. Ich fuhr mit dem Fahrrad im ... Stadtteil ... von der ...straße kommend auf dem ...Weg mit dem Fahrrad. Dabei standen, auf der Straßenseite des Gegenverkehrs einige Fahrzeuge, sodass ein durchfahren mehrerer Fahrzeuge an diesem Teilstück der Straße nicht möglich war. Obwohl ich dieses Teilstücke der Straße passieren wollte, fuhr dort ein Auto des ... mit einer weiblichen Fahrerin ein (Bei dem Auto handelte es sich möglicherweise um einen ... . Sicher bin ich mir aber nicht). Diese Fahrerin hat mir damit bereits die Vorfahrt genommen, da die Hindernisse (parkende Autos) auf ihrer Straßenseite waren und sie deshalb hätte warten müssen, bis ich diese Fahrbahnverengung passiert hätte (§6 StVO: Vorbeifahren). Doch anstatt sich der Straßenverkehrsordnung entsprechend zu verhalten, fuhr sie mir sogar direkt entgegen (ganz links, direkt am Bordstein) und ließ mir also keinen Platz mehr auf der Straße, auf der sie in diesem Moment nicht einmal hätte fahren dürfen.  Da ich natürlich nicht von ihrem auto erfasst werden wollte, musste ich mit meinem Fahrrad eine Notbremsung durchführen, bei der ich fast über den Lenker flog. Von der Fahrerin kam keine Reaktion und sie fuhr weiter, als wäre nichts passiert. Einholen konnte ich sie nicht mehr. Diese Fahrweise der Fahrerin war meiner Meinung nach nicht Fahrlässig, sondern pure Absicht, und zielte darauf, mich möglicherweise schwer zu verletzen. Mit diesem Verhalten verstoß ihre Mitarbeiterin gegen die Verkehrsregeln und beging mit ihrer groben Fahrlässigkeit bzw. Absicht einige Straftaten (§1 StVO: Grundregeln, §240 StGB: Nötigung, §315b StGB: Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr, §224 StGB: versuchte Gefährliche Körperverletzung). Daher würde ich von ihnen gerne Wissen wer die besagte Person ist und hoffe, dass sie besser geschult wird.

Ich würde gerne eine anzeige dazu schreiben. Hab aber leider keine zeugen die die situation geshen haben, aber welche die gesehen haben wie ich ihr hinterhergefahren bin. Denkt ich, dass es sich lohnt sie anzuzeigen?

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